
ARTE Programm morgen
Dienstag, 3. November
27 Programme
Morgen · Vormittag — ARTE
06:00–12:00 · 7 Programme
Küchen der Welt
06:50 → 07:20 · 30 Min.
GenreKulinarikreiheJahr2026LandF(1) Flämische Karbonade Die flämische Karbonade erzählt von der Geschichte Nordfrankreichs. Das traditionsreiche Gericht, dessen Wurzeln im Bergbaumilieu liegen, wird mit regionalem Zucker zubereitet. Der Journalist Alexis Sarini durfte es bei Chefkoch Mateusz Rozanski kosten. Der Geograf und Ernährungswissenschaftler Pierre Raffard geht den Ursprüngen der flämischen Karbonade auf den Grund und erklärt, wie sich Nordfrankreich zu einer Hochburg der Zuckerproduktion entwickelte. Außerdem spricht er über die Zichorie, die den Bergleuten als Kaffeeersatz diente, und über den Sinn von Ersatzlebensmitteln. (2) Ein Biss'chen Heimat: Étienne, von Nordfrankreich in den Senegal Étienne stammt aus Nordfrankreich, und im Senegal vermisst er vor allem die Biere seiner Heimat. Denn Pommes frites – eine weitere Spezialität der nordfranzösischen Gastronomie – lassen sich auch in Westafrika zubereiten. Für seine französischen und senegalesischen Gäste kocht er eine flämische Karbonade. Für ihn hat das Schmorgericht durchaus eine gewisse Ähnlichkeit mit dem senegalesischen Mafé – nur dass es nicht mit Reis, sondern mit Pommes serviert wird. (3) Ran an die Töpfe! Appetit bekommen? Hier gibt es ein Rezept für flämische Karbonade, das sich leicht zubereiten lässt. Also: Ran an die Töpfe! -------------- Rezept für flämische Karbonade Zutaten für 4 Personen: 1,5 kg Rinderbug 2 Zwiebeln 1 EL brauner Rübenzucker 70 cl Amberbier 3 EL scharfer Senf 2 Scheiben Gewürzbrot 1 Kräutersträußchen 60 g Butter Zubereitung: – Das Fleisch entfetten (etwas Fett sollte als Geschmacksträger daran belassen werden) und in Würfel schneiden. – Etwas Öl in einen Schmortopf geben und das Fleisch darin scharf anbraten. – In der Zwischenzeit die Zwiebeln klein schneiden. – Das Fleisch aus dem Topf nehmen, sobald es Farbe angenommen hat. – 60 g Butter schmelzen und die Zwiebeln darin anschwitzen. – Wenn sie goldgelb sind, das Fleisch wieder dazugeben. Den Zucker dazugeben und alles gut verrühren. Mit dem Bier ablöschen. – Das Gewürzbrot mit Senf bestreichen und danach zusammen mit dem Kräutersträußchen in den Topf geben, die Hitze reduzieren und zugedeckt mindestens 3 Stunden sanft schmoren lassen. Das Gewürzbrot zerfällt dabei und bindet die Soße. – Mit Pommes frites und Zichorienkaffee servieren. (Senderinfo).
Um 06:50 Uhr zeigt ARTE „Küchen der Welt“: die Ausstrahlung endet um 07:20 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 30 Minuten Sendezeit.
(1) Flämische Karbonade Die flämische Karbonade erzählt von der Geschichte Nordfrankreichs. Das traditionsreiche Gericht, dessen Wurzeln im Bergbaumilieu liegen, wird mit regionalem Zucker zubereitet. Der Journalist Alexis Sarini durfte es bei Chefkoch Mateusz Rozanski kosten. Der Geograf und Ernährungswissenschaftler Pierre Raffard geht den Ursprüngen der flämischen Karbonade auf den Grund und erklärt, wie sich Nordfrankreich zu einer Hochburg der Zuckerproduktion entwickelte. Außerdem spricht er über die Zichorie, die den Bergleuten als Kaffeeersatz diente, und über den Sinn von Ersatzlebensmitteln. (2) Ein Biss'chen Heimat: Étienne, von Nordfrankreich in den Senegal Étienne stammt aus Nordfrankreich, und im Senegal vermisst er vor allem die Biere seiner Heimat. Denn Pommes frites – eine weitere Spezialität der nordfranzösischen Gastronomie – lassen sich auch in Westafrika zubereiten. Für seine französischen und senegalesischen Gäste kocht er eine flämische Karbonade. Für ihn hat das Schmorgericht durchaus eine gewisse Ähnlichkeit mit dem senegalesischen Mafé – nur dass es nicht mit Reis, sondern mit Pommes serviert wird. (3) Ran an die Töpfe! Appetit bekommen? Hier gibt es ein Rezept für flämische Karbonade, das sich leicht zubereiten lässt. Also: Ran an die Töpfe! -------------- Rezept für flämische Karbonade Zutaten für 4 Personen: 1,5 kg Rinderbug 2 Zwiebeln 1 EL brauner Rübenzucker 70 cl Amberbier 3 EL scharfer Senf 2 Scheiben Gewürzbrot 1 Kräutersträußchen 60 g Butter Zubereitung: – Das Fleisch entfetten (etwas Fett sollte als Geschmacksträger daran belassen werden) und in Würfel schneiden. – Etwas Öl in einen Schmortopf geben und das Fleisch darin scharf anbraten. – In der Zwischenzeit die Zwiebeln klein schneiden. – Das Fleisch aus dem Topf nehmen, sobald es Farbe angenommen hat. – 60 g Butter schmelzen und die Zwiebeln darin anschwitzen. – Wenn sie goldgelb sind, das Fleisch wieder dazugeben. Den Zucker dazugeben und alles gut verrühren. Mit dem Bier ablöschen. – Das Gewürzbrot mit Senf bestreichen und danach zusammen mit dem Kräutersträußchen in den Topf geben, die Hitze reduzieren und zugedeckt mindestens 3 Stunden sanft schmoren lassen. Das Gewürzbrot zerfällt dabei und bindet die Soße. – Mit Pommes frites und Zichorienkaffee servieren. (Senderinfo).
- Beginn
- 06:50
- Ende
- 07:20
- Dauer
- 30 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Kulinarikreihe
- Jahr
- 2026
- Land
- F

Stadt Land Kunst
07:20 → 08:05 · 45 Min.
GenreMagazinJahr2026LandF(1) Polen: Nach dem Nobelpreis ist vor dem Schauerroman In ihrem 2022 erschienenen Roman "Empusion" beschäftigt sich die polnische Schriftstellerin Olga Tokarczuk mit dem Übernatürlichen. Die Literaturnobelpreisträgerin des Jahres 2018 taucht ihre Heimatregion Niederschlesien im Westen Polens in eine Schaueratmosphäre mit Monstern der etwas anderen Art. In jedem noch so kleinen Wäldchen verstecken sich Spukgestalten, die sogenannten Empusen, die zu den Erzählerinnen der Geschichte werden. (2) Madagaskar: Eine Königin wie keine andere Es lebte einst eine Königin, deren Gesicht niemand kannte. Auch auf keinem zeitgenössischen Porträt war Ranavalona I. abgebildet. Und das, obwohl sie mehr als 30 Jahre lang – von 1828 bis 1861 – über Madagaskar herrschte. Als erste Frau an der Spitze des Königreichs trieb sie die Entwicklung ihres Landes voran und stemmte sich gleichzeitig gegen Frankreich und England, die es auf die Ressourcen der Insel abgesehen hatten. Die beiden europäischen Supermächte brachten ihr den Ruf einer abergläubischen Tyrannin ein, der sich bis heute gehalten hat. (3) Frankreich: Rogers Kürbissuppe Im Pariser Vorort Nanterre bereitet Roger auf seinem Bauernhof eine herbstliche Suppe zu. Dafür erwärmt der Disco-Liebhaber zunächst sein eingewecktes Kürbismus mit Salz, Zucker, Muskatnuss und Rohmilch. Die Kürbissuppe serviert er mit einer Salatkreation aus 30 verschiedenen Blättern und Samen aus dem eigenen Garten. (4) Deutschland: Ohren zu und durch! Berlin ist nicht an erster Stelle für Lärm bekannt. Es gibt jedoch einen Ort in der deutschen Hauptstadt, an dem trotz Elektroautos und Fahrrädern keine Ruhe einkehrt: der Potsdamer Platz. Die Lärmbelästigung ist hier kein neues Problem: Bereits im 20. Jahrhundert gab es einen Mann, der sich zum Ziel gesetzt hatte, sie zu beseitigen. (Senderinfo).
„Stadt Land Kunst“ läuft auf ARTE von 07:20 bis 08:05 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 45 Minuten Programm.
(1) Polen: Nach dem Nobelpreis ist vor dem Schauerroman In ihrem 2022 erschienenen Roman "Empusion" beschäftigt sich die polnische Schriftstellerin Olga Tokarczuk mit dem Übernatürlichen. Die Literaturnobelpreisträgerin des Jahres 2018 taucht ihre Heimatregion Niederschlesien im Westen Polens in eine Schaueratmosphäre mit Monstern der etwas anderen Art. In jedem noch so kleinen Wäldchen verstecken sich Spukgestalten, die sogenannten Empusen, die zu den Erzählerinnen der Geschichte werden. (2) Madagaskar: Eine Königin wie keine andere Es lebte einst eine Königin, deren Gesicht niemand kannte. Auch auf keinem zeitgenössischen Porträt war Ranavalona I. abgebildet. Und das, obwohl sie mehr als 30 Jahre lang – von 1828 bis 1861 – über Madagaskar herrschte. Als erste Frau an der Spitze des Königreichs trieb sie die Entwicklung ihres Landes voran und stemmte sich gleichzeitig gegen Frankreich und England, die es auf die Ressourcen der Insel abgesehen hatten. Die beiden europäischen Supermächte brachten ihr den Ruf einer abergläubischen Tyrannin ein, der sich bis heute gehalten hat. (3) Frankreich: Rogers Kürbissuppe Im Pariser Vorort Nanterre bereitet Roger auf seinem Bauernhof eine herbstliche Suppe zu. Dafür erwärmt der Disco-Liebhaber zunächst sein eingewecktes Kürbismus mit Salz, Zucker, Muskatnuss und Rohmilch. Die Kürbissuppe serviert er mit einer Salatkreation aus 30 verschiedenen Blättern und Samen aus dem eigenen Garten. (4) Deutschland: Ohren zu und durch! Berlin ist nicht an erster Stelle für Lärm bekannt. Es gibt jedoch einen Ort in der deutschen Hauptstadt, an dem trotz Elektroautos und Fahrrädern keine Ruhe einkehrt: der Potsdamer Platz. Die Lärmbelästigung ist hier kein neues Problem: Bereits im 20. Jahrhundert gab es einen Mann, der sich zum Ziel gesetzt hatte, sie zu beseitigen. (Senderinfo).
- Beginn
- 07:20
- Ende
- 08:05
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Magazin
- Jahr
- 2026
- Land
- F

Stadt Land Kunst
08:05 → 08:55 · 50 Min.
GenreMagazinJahr2026LandF(1) Frankreich: Maria Pourchets Wilder Westen Die großflächigen Kalk-Hochebenen ("Causses") im Süden des französischen Zentralmassivs erinnern an eine Gegend im Wildem Westen; die steppenartige Landschaft könnte Schauplatz für alles Mögliche sein. Der 2023 in Frankreich erschienene und mit dem Prix de Flore ausgezeichnete Roman "Western" von Maria Pourchet beschreibt eine romantische Annäherung zwischen Mann und Frau nach #MeToo: Liebe wird zum Duell, Lust zum Schlachtfeld. Für die Autorin ist der Naturpark Causses du Quercy im Département Lot ein wichtiger Zufluchtsort. Die Einsamkeit des Hochlands ist für sie jeden Sommer ein Ort der Inspiration. (2) Philippinen: Eine Hochburg des Katholizismus Auf den Philippinen drängen jedes Jahr am 9. Januar Hunderttausende Pilger durch die Straßen von Manila zum Fest des Schwarzen Nazareners. Alle wollen die schwarze Christusstatue aus nächster Nähe sehen, um deren Segen zu bekommen. Mit über 80 Prozent Gläubigen bei rund 117 Millionen Einwohnern sind die Philippinen das drittgrößte katholische Land der Erde. Die ehemalige spanische Kolonie nahm die Religion der Missionare eifrig an und machte sie zum inzwischen tief verwurzelten Glauben eines Volkes, das daraus die Kraft zieht, allen Prüfungen zu trotzen. (3) Puerto Rico: Jan Daniels Teigtaschen mit Fleischfüllung Jan Daniel pflückt Bananen und Bananenblätter für die Pasteles: Teigtaschen mit Fleischfüllung, die an Weihnachten auf keiner puerto-ricanischen Tafel fehlen dürfen. Dafür schmort er Schweinefleisch, das er zuvor in Adobo seco – einer Mischung aus Salz, Pfeffer und Knoblauch – mariniert hat, zusammen mit Soffritto, Tomaten und Gewürzen. Währenddessen bereitet er einen Teig aus Kürbis, Bananen und karibischem Wurzelgemüse zu. Für die Pasteles wird das Fleisch mit Teig umwickelt, dann in ein Bananenblatt gehüllt und in Wasser gar gekocht. (4) Angola: Unabhängigkeit auf Kubanisch Die Unabhängigkeitsbestrebungen der ehemaligen portugiesischen Kolonie Angola begannen Anfang der 1960er Jahre: 1961 rief die Befreiungsbewegung MPLA zu einem Aufstand in der Hauptstadt auf. Die Rebellion weckte die Aufmerksamkeit des noch jungen kubanischen Regimes unter Fidel Castro ... (Senderinfo).
„Stadt Land Kunst“ läuft auf ARTE von 08:05 bis 08:55 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 50 Minuten Programm.
(1) Frankreich: Maria Pourchets Wilder Westen Die großflächigen Kalk-Hochebenen ("Causses") im Süden des französischen Zentralmassivs erinnern an eine Gegend im Wildem Westen; die steppenartige Landschaft könnte Schauplatz für alles Mögliche sein. Der 2023 in Frankreich erschienene und mit dem Prix de Flore ausgezeichnete Roman "Western" von Maria Pourchet beschreibt eine romantische Annäherung zwischen Mann und Frau nach #MeToo: Liebe wird zum Duell, Lust zum Schlachtfeld. Für die Autorin ist der Naturpark Causses du Quercy im Département Lot ein wichtiger Zufluchtsort. Die Einsamkeit des Hochlands ist für sie jeden Sommer ein Ort der Inspiration. (2) Philippinen: Eine Hochburg des Katholizismus Auf den Philippinen drängen jedes Jahr am 9. Januar Hunderttausende Pilger durch die Straßen von Manila zum Fest des Schwarzen Nazareners. Alle wollen die schwarze Christusstatue aus nächster Nähe sehen, um deren Segen zu bekommen. Mit über 80 Prozent Gläubigen bei rund 117 Millionen Einwohnern sind die Philippinen das drittgrößte katholische Land der Erde. Die ehemalige spanische Kolonie nahm die Religion der Missionare eifrig an und machte sie zum inzwischen tief verwurzelten Glauben eines Volkes, das daraus die Kraft zieht, allen Prüfungen zu trotzen. (3) Puerto Rico: Jan Daniels Teigtaschen mit Fleischfüllung Jan Daniel pflückt Bananen und Bananenblätter für die Pasteles: Teigtaschen mit Fleischfüllung, die an Weihnachten auf keiner puerto-ricanischen Tafel fehlen dürfen. Dafür schmort er Schweinefleisch, das er zuvor in Adobo seco – einer Mischung aus Salz, Pfeffer und Knoblauch – mariniert hat, zusammen mit Soffritto, Tomaten und Gewürzen. Währenddessen bereitet er einen Teig aus Kürbis, Bananen und karibischem Wurzelgemüse zu. Für die Pasteles wird das Fleisch mit Teig umwickelt, dann in ein Bananenblatt gehüllt und in Wasser gar gekocht. (4) Angola: Unabhängigkeit auf Kubanisch Die Unabhängigkeitsbestrebungen der ehemaligen portugiesischen Kolonie Angola begannen Anfang der 1960er Jahre: 1961 rief die Befreiungsbewegung MPLA zu einem Aufstand in der Hauptstadt auf. Die Rebellion weckte die Aufmerksamkeit des noch jungen kubanischen Regimes unter Fidel Castro ... (Senderinfo).
- Beginn
- 08:05
- Ende
- 08:55
- Dauer
- 50 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Magazin
- Jahr
- 2026
- Land
- F

Dracula – Die wahre Geschichte
08:55 → 10:25 · 1 Std. 30 Min.
GenreDokuJahr2026LandFRegieJacques PlaisantKnoblauch raus! Es lüftet sich der Sargdeckel des Urvampirs. Hinter der weltberühmten Vampirfigur Bram Stokers verbirgt sich der reale Herrscher Vlad III. aus der Walachei, der im 15. Jahrhundert an der Schnittstelle zwischen dem christlichen Abendland und dem Osmanischen Reich regierte. Eine internationale Forschungsgruppe nimmt mithilfe des historischen Corpus Draculianum alte Urkunden, Diplomatenbriefe und antike Münzen unter die Lupe, um den Mensch hinter dem schauerlichen Mythos freizulegen.
„Dracula – Die wahre Geschichte“ läuft auf ARTE von 08:55 bis 10:25 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 90 Minuten Sendezeit.
Knoblauch raus! Es lüftet sich der Sargdeckel des Urvampirs. Hinter der weltberühmten Vampirfigur Bram Stokers verbirgt sich der reale Herrscher Vlad III. aus der Walachei, der im 15. Jahrhundert an der Schnittstelle zwischen dem christlichen Abendland und dem Osmanischen Reich regierte. Eine internationale Forschungsgruppe nimmt mithilfe des historischen Corpus Draculianum alte Urkunden, Diplomatenbriefe und antike Münzen unter die Lupe, um den Mensch hinter dem schauerlichen Mythos freizulegen.
- Beginn
- 08:55
- Ende
- 10:25
- Dauer
- 1 Std. 30 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2026
- Land
- F
- Regie
- Jacques Plaisant

Transsilvanien, Draculas wildes Reich
10:25 → 11:25 · 1 Std.
GenreDokuJahr2023LandIrl.RegieJohn MurrayIm 19. Jahrhundert siedelte Bram Stoker seinen Roman "Dracula" in Transsilvanien mit seinen verfallenen Schlössern und blutigen Legenden an. Heute ist die abgelegene Region Rumäniens, auch bekannt als Siebenbürgen, eines der letzten unberührten Wildnisgebiete Europas, mit atemberaubenden Landschaften und einer großen Artenvielfalt. Abgeschirmt durch die majestätischen Karpaten und durch ein jahrzehntelanges, hartes kommunistisches Regime konnte die einzigartige Naturlandschaft erhalten bleiben, die sich in manchen abgeschiedenen Gegenden seit dem Mittelalter kaum verändert hat. Die Menschen haben hier ihre Traditionen bewahrt und pflegen bis heute ihre Bräuche. Die ausgedehnten Bergketten und Urwälder Siebenbürgens sind die Heimat von Luchsen, Wölfen und einer Bärenpopulation, die einen Großteil der europäischen Bären ausmacht. Transsilvanien ist auch ein Paradies für einen wichtigen Protagonisten des Romans "Dracula": 26 Fledermausarten leben in den vielen Höhlen, Schlossruinen und alten Kirchenburgen. Wenn die Nacht hereinbricht, verlässt das Große Mausohr, eine der größten Fledermausarten Europas, sein Versteck, um in den tierreichen Wiesen und Wäldern zu jagen. Diese Mischung aus Geschichte, Folklore und Natur verleiht Transsilvanien einen ganz eigenen, ursprünglichen Zauber. (Senderinfo).
„Transsilvanien, Draculas wildes Reich“ läuft auf ARTE von 10:25 bis 11:25 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 60 Minuten Sendezeit.
Im 19. Jahrhundert siedelte Bram Stoker seinen Roman "Dracula" in Transsilvanien mit seinen verfallenen Schlössern und blutigen Legenden an. Heute ist die abgelegene Region Rumäniens, auch bekannt als Siebenbürgen, eines der letzten unberührten Wildnisgebiete Europas, mit atemberaubenden Landschaften und einer großen Artenvielfalt. Abgeschirmt durch die majestätischen Karpaten und durch ein jahrzehntelanges, hartes kommunistisches Regime konnte die einzigartige Naturlandschaft erhalten bleiben, die sich in manchen abgeschiedenen Gegenden seit dem Mittelalter kaum verändert hat. Die Menschen haben hier ihre Traditionen bewahrt und pflegen bis heute ihre Bräuche. Die ausgedehnten Bergketten und Urwälder Siebenbürgens sind die Heimat von Luchsen, Wölfen und einer Bärenpopulation, die einen Großteil der europäischen Bären ausmacht. Transsilvanien ist auch ein Paradies für einen wichtigen Protagonisten des Romans "Dracula": 26 Fledermausarten leben in den vielen Höhlen, Schlossruinen und alten Kirchenburgen. Wenn die Nacht hereinbricht, verlässt das Große Mausohr, eine der größten Fledermausarten Europas, sein Versteck, um in den tierreichen Wiesen und Wäldern zu jagen. Diese Mischung aus Geschichte, Folklore und Natur verleiht Transsilvanien einen ganz eigenen, ursprünglichen Zauber. (Senderinfo).
- Beginn
- 10:25
- Ende
- 11:25
- Dauer
- 1 Std.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2023
- Land
- Irl.
- Regie
- John Murray

Re: Was Europa bewegt
11:25 → 11:55 · 30 Min.
GenreDokuJahr2026LandDDie Reportage begleitet religiöse junge Menschen in Berlin. Was diese in ihrer Hinwendung zu Gott suchen, ist unterschiedlich: Lorenzo (17) ist ohne seinen Vater aufgewachsen und findet durch seinen Glauben die Kraft, mit dessen Fehlen besser umzugehen. Leni (18) hat das Gefühl, im Gebet ein Gegenüber zu haben, das ihr zuhört und sie voll und ganz annimmt. Noa (22) ist sich durch ihre Religion sicher, dass ihr Leben einen Sinn hat. Zuversicht und ein Gefühl von Sicherheit beschreiben alle drei als Grunderfahrungen des Glaubens. Einige junge Menschen interessieren sich wieder für Frömmigkeit und Bibeltreue. Sie wenden sich dem Glauben zu, präsentieren sich mit religiösen Symbolen, folgen Influencern mit christlichen Inhalten oder arbeiten aktiv in Kirchengemeinden mit. Die Häufung von Krisen wie Corona, Klimawandel und Kriegsgefahr lassen viele nach spirituellem Halt und Orientierung suchen, aber auch der Wunsch nach gelebter Gemeinschaft mit anderen spielt eine Rolle. Kritiker sehen die Gefahr, dass gerade auf Social Media vor allem vereinfachende Botschaften verfangen, und manche Jugendliche deshalb anfällig werden könnten für unterkomplexe Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit. Auch die politische Einflussnahme religiöser Gruppen etwa in den USA erfüllt manche mit Sorge. Sich als liberal verstehende Kirchengemeinden wie die Baptisten aus Berlin-Schöneberg oder der evangelische Pfarrer Viktor Weber aus Berlin-Spandau wollen diesen Entwicklungen entgegentreten, indem sie Jugendlichen auch für eine hinterfragende Haltung zur Bibel gewinnen. (Senderinfo).
Auf ARTE steht „Re: Was Europa bewegt“ um 11:25 Uhr auf dem Programm, bis 11:55 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 30 Minuten Programm.
Die Reportage begleitet religiöse junge Menschen in Berlin. Was diese in ihrer Hinwendung zu Gott suchen, ist unterschiedlich: Lorenzo (17) ist ohne seinen Vater aufgewachsen und findet durch seinen Glauben die Kraft, mit dessen Fehlen besser umzugehen. Leni (18) hat das Gefühl, im Gebet ein Gegenüber zu haben, das ihr zuhört und sie voll und ganz annimmt. Noa (22) ist sich durch ihre Religion sicher, dass ihr Leben einen Sinn hat. Zuversicht und ein Gefühl von Sicherheit beschreiben alle drei als Grunderfahrungen des Glaubens. Einige junge Menschen interessieren sich wieder für Frömmigkeit und Bibeltreue. Sie wenden sich dem Glauben zu, präsentieren sich mit religiösen Symbolen, folgen Influencern mit christlichen Inhalten oder arbeiten aktiv in Kirchengemeinden mit. Die Häufung von Krisen wie Corona, Klimawandel und Kriegsgefahr lassen viele nach spirituellem Halt und Orientierung suchen, aber auch der Wunsch nach gelebter Gemeinschaft mit anderen spielt eine Rolle. Kritiker sehen die Gefahr, dass gerade auf Social Media vor allem vereinfachende Botschaften verfangen, und manche Jugendliche deshalb anfällig werden könnten für unterkomplexe Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit. Auch die politische Einflussnahme religiöser Gruppen etwa in den USA erfüllt manche mit Sorge. Sich als liberal verstehende Kirchengemeinden wie die Baptisten aus Berlin-Schöneberg oder der evangelische Pfarrer Viktor Weber aus Berlin-Spandau wollen diesen Entwicklungen entgegentreten, indem sie Jugendlichen auch für eine hinterfragende Haltung zur Bibel gewinnen. (Senderinfo).
- Beginn
- 11:25
- Ende
- 11:55
- Dauer
- 30 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2026
- Land
- D

Küchen der Welt
11:55 → 12:25 · 30 Min.
GenreKulinarikreiheJahr2026LandF(1) Würziges Hähnchen aus Martinique: Poulet boucané Guy Ferdinand bereitet am Strand von Le Carbet das Hähnchengericht Poulet boucané zu. Der Name bezieht sich auf die traditionelle Zubereitungsart des Räucherns. Der Geograf und Ernährungswissenschaftler Pierre Raffard geht der Herkunft des Wortes "boucané" nach und beleuchtet die Rolle der Béké – der weißen Nachfahren der ersten Kolonialherren und Sklavenhalter – in der Rum-Produktion von Martinique. Außerdem erzählt er von einem Messer, dessen Geschichte von der Auvergne bis nach Martinique führt. (2) Kulinarische Mitbringsel Während ihres Aufenthalts auf den Antillen hat Clémence Fournival etwas Kreolisch gelernt, was ihr unter anderem beim Einkaufen in Fort-de-France zugutekommt. Sie besorgt Guavenkonfitüre, eine Kakaostange ("gwo kako") und natürlich die berühmte "Sauce chien.
Um 11:55 Uhr zeigt ARTE „Küchen der Welt“: die Ausstrahlung endet um 12:25 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 30 Minuten Sendezeit.
(1) Würziges Hähnchen aus Martinique: Poulet boucané Guy Ferdinand bereitet am Strand von Le Carbet das Hähnchengericht Poulet boucané zu. Der Name bezieht sich auf die traditionelle Zubereitungsart des Räucherns. Der Geograf und Ernährungswissenschaftler Pierre Raffard geht der Herkunft des Wortes "boucané" nach und beleuchtet die Rolle der Béké – der weißen Nachfahren der ersten Kolonialherren und Sklavenhalter – in der Rum-Produktion von Martinique. Außerdem erzählt er von einem Messer, dessen Geschichte von der Auvergne bis nach Martinique führt. (2) Kulinarische Mitbringsel Während ihres Aufenthalts auf den Antillen hat Clémence Fournival etwas Kreolisch gelernt, was ihr unter anderem beim Einkaufen in Fort-de-France zugutekommt. Sie besorgt Guavenkonfitüre, eine Kakaostange ("gwo kako") und natürlich die berühmte "Sauce chien.
- Beginn
- 11:55
- Ende
- 12:25
- Dauer
- 30 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Kulinarikreihe
- Jahr
- 2026
- Land
- F
Morgen · Nachmittag — ARTE
12:00–18:00 · 6 Programme
Stadt Land Kunst
12:25 → 13:10 · 45 Min.
GenreMagazinJahr2026LandF(1) Spanien: Frauenstimmen hinter geschlossenen Vorhängen Carmen Martín Gaite wurde 1925 in Salamanca geboren und wuchs trotz des autoritären Franco-Regimes in einem weltoffenen Haus auf. Die Schriftstellerin prägte die Literaturwelt Spaniens nachhaltig und wurde 1957 mit dem renommierten Nadal-Preis ausgezeichnet. In ihrem Werk "Entre visillos" ("Hinter den Vorhängen") schildert sie den Alltag der Frauen während der Diktatur. Die Zeit war geprägt von Indoktrinierungsversuchen des Regimes, vorgegebene Werte wie Ordnung, Familie und Religion bestimmten jede noch so kleine Geste. Doch hinter geschlossenen Vorhängen träumten einige Frauen von einer gänzlich anderen Zukunft. (2) Schottland: Die Rückkehr der Hexen Im Herzen von Edinburgh, der geschichtsträchtigen Hauptstadt Schottlands, fallen seltsame Schaufenster ins Auge. Sie sind gefüllt mit mysteriösen Fläschchen, Zauberbüchern und Amuletten. Es wirkt, als stammten sie aus einer anderen Epoche. Diese Gegenstände sind Überbleibsel traditioneller Bräuche aus einer dunklen Vergangenheit. Sie erinnern an eine Zeit, in der ein einzelnes Wort ausreichte, um Frauen zum Schweigen zu bringen: "Hexe". Heute haben es sich einige Menschen zur Aufgabe gemacht, die Geschichten dieser Frauen wieder in Erinnerung zu rufen. (3) Griechenland: Katerinas Rosinen-Pfannkuchen In ihrem Haus am Strand von Korfu bereitet Katerina gemeinsam mit ihrer Tochter und ihrer Mutter nach einem Familienrezept Tzaletia zu. Zunächst siebt sie das Mehl und mischt es mit Orangenschalen, Fleur de Sel und Rosinen. Für den perfekten Teig kommt kochendes Wasser dazu. Die Tzaletia werden als kleine Pfannkuchen frittiert und mit Orangenblütenhonig serviert. (4) Polen: Eine Frau im Urwald An der Grenze zwischen Polen und Belarus liegt einer der letzten Primärwälder Europas: der Białowieża-Urwald. Er erstreckt sich über eine Fläche, die doppelt so groß ist wie London. Hier leben Wisente und andere Tiere, mit denen eine Naturliebhaberin einst ihr Leben teilte. (Senderinfo).
„Stadt Land Kunst“ läuft auf ARTE von 12:25 bis 13:10 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 45 Minuten Programm.
(1) Spanien: Frauenstimmen hinter geschlossenen Vorhängen Carmen Martín Gaite wurde 1925 in Salamanca geboren und wuchs trotz des autoritären Franco-Regimes in einem weltoffenen Haus auf. Die Schriftstellerin prägte die Literaturwelt Spaniens nachhaltig und wurde 1957 mit dem renommierten Nadal-Preis ausgezeichnet. In ihrem Werk "Entre visillos" ("Hinter den Vorhängen") schildert sie den Alltag der Frauen während der Diktatur. Die Zeit war geprägt von Indoktrinierungsversuchen des Regimes, vorgegebene Werte wie Ordnung, Familie und Religion bestimmten jede noch so kleine Geste. Doch hinter geschlossenen Vorhängen träumten einige Frauen von einer gänzlich anderen Zukunft. (2) Schottland: Die Rückkehr der Hexen Im Herzen von Edinburgh, der geschichtsträchtigen Hauptstadt Schottlands, fallen seltsame Schaufenster ins Auge. Sie sind gefüllt mit mysteriösen Fläschchen, Zauberbüchern und Amuletten. Es wirkt, als stammten sie aus einer anderen Epoche. Diese Gegenstände sind Überbleibsel traditioneller Bräuche aus einer dunklen Vergangenheit. Sie erinnern an eine Zeit, in der ein einzelnes Wort ausreichte, um Frauen zum Schweigen zu bringen: "Hexe". Heute haben es sich einige Menschen zur Aufgabe gemacht, die Geschichten dieser Frauen wieder in Erinnerung zu rufen. (3) Griechenland: Katerinas Rosinen-Pfannkuchen In ihrem Haus am Strand von Korfu bereitet Katerina gemeinsam mit ihrer Tochter und ihrer Mutter nach einem Familienrezept Tzaletia zu. Zunächst siebt sie das Mehl und mischt es mit Orangenschalen, Fleur de Sel und Rosinen. Für den perfekten Teig kommt kochendes Wasser dazu. Die Tzaletia werden als kleine Pfannkuchen frittiert und mit Orangenblütenhonig serviert. (4) Polen: Eine Frau im Urwald An der Grenze zwischen Polen und Belarus liegt einer der letzten Primärwälder Europas: der Białowieża-Urwald. Er erstreckt sich über eine Fläche, die doppelt so groß ist wie London. Hier leben Wisente und andere Tiere, mit denen eine Naturliebhaberin einst ihr Leben teilte. (Senderinfo).
- Beginn
- 12:25
- Ende
- 13:10
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Magazin
- Jahr
- 2026
- Land
- F

Stadt Land Kunst
13:10 → 14:00 · 50 Min.
GenreMagazinJahr2026LandF(1) Florenz: Tschaikowskys weißer Schwan Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gönnt sich Peter Tschaikowsky, der Meister der russischen Romantik, eine Auszeit in Florenz. Dort genießt er Unterhaltungsmusik und verlebt glückliche Stunden, die ihn zu seinem schwingenden Streichsextett "Souvenir de Florence" inspirieren. In der toskanischen Stadt entsteht auch seine Oper "Pique Dame". Nach seiner Flucht aus Moskau und der langen Reise nach Europa hatte Tschaikowsky endlich wieder das Gefühl, lebendig zu sein. (2) Indien: Der radikale Pazifismus der Jains Im Bundesstaat Gujarat gibt es Menschen, die sich nur maskiert fortbewegen und vor jedem Schritt den Boden fegen, um keine Ameisen oder andere Kleinstlebewesen zu zertreten. Natürlich sind die Jains auch strikte Veganer – vielleicht die ersten in der Geschichte. Die Religionsgemeinschaft hat den Westen Indiens zu ihrem gelobten Land gemacht. Obwohl sie dort in der Minderheit sind, haben die Jains Gujarat mit ihrer asketischen Lebensweise und ihrem Geschäftssinn geprägt. Ihr Glaube konnte neben dem Hindu-Nationalismus wohl deshalb weiterbestehen, weil er im Pazifismus die bewundernswerteste aller Religionen sieht. (3) Thailand: Nus Hühnercurry In ihrem Thai-Box-Club bereitet Nu ein Hühnercurry zu. Sie verarbeitet Hühnerfleisch mit Knoblauch, Schalotten, Chili, Galgant (thailändischer Ingwer), Kaffernlimette und Krachai (chinesischer Ingwer) zu einer aromatischen Paste. Sie verfeinert ihr Curry mit Hühnerfüßen und -blut sowie Kokosmilch, dann kommen noch Fischbällchen hinzu. Das mit Nudeln servierte Gericht gibt den Boxern nach dem Training neue Kraft. (3) Belgien: Ein Zug, drei Helden Der Talmud besagt: "Wer auch nur ein Leben rettet, rettet die ganze Welt." Drei junge Belgier beschlossen, diesen Satz wörtlich zu nehmen und einen Deportationszug anzugreifen. Dadurch bewahrten sie Hunderte Menschen vor der Hölle der Konzentrationslager. (Senderinfo).
„Stadt Land Kunst“ läuft auf ARTE von 13:10 bis 14:00 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 50 Minuten Programm.
(1) Florenz: Tschaikowskys weißer Schwan Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gönnt sich Peter Tschaikowsky, der Meister der russischen Romantik, eine Auszeit in Florenz. Dort genießt er Unterhaltungsmusik und verlebt glückliche Stunden, die ihn zu seinem schwingenden Streichsextett "Souvenir de Florence" inspirieren. In der toskanischen Stadt entsteht auch seine Oper "Pique Dame". Nach seiner Flucht aus Moskau und der langen Reise nach Europa hatte Tschaikowsky endlich wieder das Gefühl, lebendig zu sein. (2) Indien: Der radikale Pazifismus der Jains Im Bundesstaat Gujarat gibt es Menschen, die sich nur maskiert fortbewegen und vor jedem Schritt den Boden fegen, um keine Ameisen oder andere Kleinstlebewesen zu zertreten. Natürlich sind die Jains auch strikte Veganer – vielleicht die ersten in der Geschichte. Die Religionsgemeinschaft hat den Westen Indiens zu ihrem gelobten Land gemacht. Obwohl sie dort in der Minderheit sind, haben die Jains Gujarat mit ihrer asketischen Lebensweise und ihrem Geschäftssinn geprägt. Ihr Glaube konnte neben dem Hindu-Nationalismus wohl deshalb weiterbestehen, weil er im Pazifismus die bewundernswerteste aller Religionen sieht. (3) Thailand: Nus Hühnercurry In ihrem Thai-Box-Club bereitet Nu ein Hühnercurry zu. Sie verarbeitet Hühnerfleisch mit Knoblauch, Schalotten, Chili, Galgant (thailändischer Ingwer), Kaffernlimette und Krachai (chinesischer Ingwer) zu einer aromatischen Paste. Sie verfeinert ihr Curry mit Hühnerfüßen und -blut sowie Kokosmilch, dann kommen noch Fischbällchen hinzu. Das mit Nudeln servierte Gericht gibt den Boxern nach dem Training neue Kraft. (3) Belgien: Ein Zug, drei Helden Der Talmud besagt: "Wer auch nur ein Leben rettet, rettet die ganze Welt." Drei junge Belgier beschlossen, diesen Satz wörtlich zu nehmen und einen Deportationszug anzugreifen. Dadurch bewahrten sie Hunderte Menschen vor der Hölle der Konzentrationslager. (Senderinfo).
- Beginn
- 13:10
- Ende
- 14:00
- Dauer
- 50 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Magazin
- Jahr
- 2026
- Land
- F

Die Macht und ihr Preis
14:00 → 16:20 · 2 Std. 20 Min.
GenreFilmJahr1976LandIRegieFrancesco RosiDie Mafia lässt den Staatsanwalt Varga und zwei Richter ermorden. Inspektor Rogas (Lino Ventura, „Der Clan der Sizilianer“) entdeckt, dass alle Opfer an der Verurteilung dreier Männer beteiligt waren. Einer dieser Verdächtigen ist untergetaucht. Schnell führen Rogas’ Ermittlungen in höchste politische Kreise. Und obwohl man ihn zurückpfeift, ermittelt er unbeirrt weiter… Der italienische Originaltitel „Cadaveri eccellenti“ bezeichnet prominente Opfer der Mafia. Wegen seiner gesellschaftskritischen Filme nennt man Regisseur Francesco Rosi auch den „Journalisten mit der Kamera“. Auf der Berlinale 2008 wurde er mit dem Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk geehrt.
„Die Macht und ihr Preis“ läuft auf ARTE von 14:00 bis 16:20 Uhr. Es handelt sich um einen Film aus dem Jahr 1976 von Francesco Rosi. In den Hauptrollen: Lino Ventura, Tino Carraro und Marcel Bozzuffi.
Die Mafia lässt den Staatsanwalt Varga und zwei Richter ermorden. Inspektor Rogas (Lino Ventura, „Der Clan der Sizilianer“) entdeckt, dass alle Opfer an der Verurteilung dreier Männer beteiligt waren. Einer dieser Verdächtigen ist untergetaucht. Schnell führen Rogas’ Ermittlungen in höchste politische Kreise. Und obwohl man ihn zurückpfeift, ermittelt er unbeirrt weiter… Der italienische Originaltitel „Cadaveri eccellenti“ bezeichnet prominente Opfer der Mafia. Wegen seiner gesellschaftskritischen Filme nennt man Regisseur Francesco Rosi auch den „Journalisten mit der Kamera“. Auf der Berlinale 2008 wurde er mit dem Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk geehrt.
- Beginn
- 14:00
- Ende
- 16:20
- Dauer
- 2 Std. 20 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Film
- Jahr
- 1976
- Land
- I
- Regie
- Francesco Rosi
BesetzungLino Ventura · Tino Carraro · Marcel Bozzuffi · Paolo Bonacelli · Maria Carta · Charles Vanel · Max von Sydow · Fernando Rey · Alain Cuny

Wasserfälle: Die Urgewalt der Flüsse
16:20 → 17:05 · 45 Min.
GenreDokuJahr2024LandDRegieJakob KneserDer Meeresbiologe Uli Kunz will wissen, welche Rolle Wasserfälle für die Natur spielen. Dafür reist er nach Simbabwe und Sambia: Hier stürzt der Sambesi über hundert Meter in eine Schlucht und bildet dabei die Victoriafälle. Kunz erforscht, wie der permanente Sprühregen einen artenreichen Regenwald entstehen ließ. Auf Sizilien spürt Kunz einem der größten Wasserfälle der Geschichte nach. Vor Millionen von Jahren trocknete das Mittelmeer aus und hinterließ eine mächtige Schicht aus Salz. Der Meeresbiologe befährt einen Salzstock und findet heraus, wie vor sechs Millionen Jahren ein gigantischer Wasserfall entstand. Nur wenig Natürliches gibt es noch an den Niagarafällen in Nordamerika. Die Wassermenge wird reguliert, manchmal wird der riesige Wasserfall sogar trockengelegt. Trotzdem finden Millionen Menschen die Niagarafälle nach wie vor faszinierend, und manchen verleiteten sie zu Leichtsinn: Immer wieder ließen sich Menschen in Fässern die Niagarafälle hinabstürzen – mit unterschiedlichem Erfolg. Auch Uli Kunz wagt ein riskantes Abenteuer: Per Slackline traut er sich über die tosenden Victoriafälle. Sein Ziel dabei ist es, an einen Ort zu gelangen, an dem noch weniger Menschen waren als auf dem Mond. Nur hier kann er ein Phänomen bewundern, das kein Mensch vom festen Boden aus erkennen kann: einen riesigen kreisrunden Regenbogen. (Senderinfo).
„Wasserfälle: Die Urgewalt der Flüsse“ läuft auf ARTE von 16:20 bis 17:05 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 45 Minuten Programm.
Der Meeresbiologe Uli Kunz will wissen, welche Rolle Wasserfälle für die Natur spielen. Dafür reist er nach Simbabwe und Sambia: Hier stürzt der Sambesi über hundert Meter in eine Schlucht und bildet dabei die Victoriafälle. Kunz erforscht, wie der permanente Sprühregen einen artenreichen Regenwald entstehen ließ. Auf Sizilien spürt Kunz einem der größten Wasserfälle der Geschichte nach. Vor Millionen von Jahren trocknete das Mittelmeer aus und hinterließ eine mächtige Schicht aus Salz. Der Meeresbiologe befährt einen Salzstock und findet heraus, wie vor sechs Millionen Jahren ein gigantischer Wasserfall entstand. Nur wenig Natürliches gibt es noch an den Niagarafällen in Nordamerika. Die Wassermenge wird reguliert, manchmal wird der riesige Wasserfall sogar trockengelegt. Trotzdem finden Millionen Menschen die Niagarafälle nach wie vor faszinierend, und manchen verleiteten sie zu Leichtsinn: Immer wieder ließen sich Menschen in Fässern die Niagarafälle hinabstürzen – mit unterschiedlichem Erfolg. Auch Uli Kunz wagt ein riskantes Abenteuer: Per Slackline traut er sich über die tosenden Victoriafälle. Sein Ziel dabei ist es, an einen Ort zu gelangen, an dem noch weniger Menschen waren als auf dem Mond. Nur hier kann er ein Phänomen bewundern, das kein Mensch vom festen Boden aus erkennen kann: einen riesigen kreisrunden Regenbogen. (Senderinfo).
- Beginn
- 16:20
- Ende
- 17:05
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2024
- Land
- D
- Regie
- Jakob Kneser

Flussdeltas: Paradiese zwischen Land und Meer
17:05 → 17:50 · 45 Min.
GenreDokuJahr2024LandDWo Süß- und Salzwasser sich mischen, entstehen faszinierende Zwischenwelten aus Land und Wasser. Echte Spezialisten für das Überleben im Brackwasser sind Bullenhaie, die Uli Kunz auf Tauchgängen vor Mosambik beobachtet. Im Okavangodelta in Botswana, einem der größten Binnendeltas der Erde, lassen saisonale Überflutungen Feucht- und Sumpfgebiete enormen Ausmaßes entstehen. Selbst Landtiere wie der Jaguar haben im Amazonasdelta Brasiliens gelernt, im Ozean zu fischen.
„Flussdeltas: Paradiese zwischen Land und Meer“ läuft auf ARTE von 17:05 bis 17:50 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 45 Minuten Sendezeit.
Wo Süß- und Salzwasser sich mischen, entstehen faszinierende Zwischenwelten aus Land und Wasser. Echte Spezialisten für das Überleben im Brackwasser sind Bullenhaie, die Uli Kunz auf Tauchgängen vor Mosambik beobachtet. Im Okavangodelta in Botswana, einem der größten Binnendeltas der Erde, lassen saisonale Überflutungen Feucht- und Sumpfgebiete enormen Ausmaßes entstehen. Selbst Landtiere wie der Jaguar haben im Amazonasdelta Brasiliens gelernt, im Ozean zu fischen.
- Beginn
- 17:05
- Ende
- 17:50
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2024
- Land
- D

Wildes Spanien – Durch die Linse zweier Brüder
17:50 → 18:35 · 45 Min.
GenreDokuJahr2023LandERegieJordi EscandellDie beiden jungen Tierfilmer Sergi und Jordi Escandell haben sich auf eine zwei Jahre lange Reise durch Spanien begeben und dabei Landschaft und Tierwelt unberührter Wälder in Navarra gefilmt, die Steppen in La Rioja, die Flüsse Andalusiens. Spanien ist eines der artenreichsten Länder Europas. Mehr als 50 Prozent aller europäischen Tierarten sind hier heimisch. Mit ihren Kameras haben sie die Gipfel der Pyrenäen festgehalten, die Ufer der Balearen und auch in die Tiefen des Mittelmeers und des Kantabrischen Meers tauchen die Brüder ein. Zwischen wissenschaftlichen Betrachtungen und persönlichen Schilderungen teilen sie ihre Begeisterung für die Tierwelt mit dem Publikum. Dabei sind ihnen spektakuläre und ungewöhnliche Aufnahmen gelungen: von kämpfenden Bartgeiern, spielenden Ottern, dem sozialen Leben der Grindwale, den Reisen der Zugvögel und der Rückkehr des Bibers. Sie zeigen, wie Wassersäugetiere im Winter in eisigen Flüssen überleben. Außerdem werfen sie einen Blick auf die Umweltprobleme, die diese wunderschönen Landschaften bedrohen. (Senderinfo).
Um 17:50 Uhr zeigt ARTE „Wildes Spanien – Durch die Linse zweier Brüder“: die Ausstrahlung endet um 18:35 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 45 Minuten Sendezeit.
Die beiden jungen Tierfilmer Sergi und Jordi Escandell haben sich auf eine zwei Jahre lange Reise durch Spanien begeben und dabei Landschaft und Tierwelt unberührter Wälder in Navarra gefilmt, die Steppen in La Rioja, die Flüsse Andalusiens. Spanien ist eines der artenreichsten Länder Europas. Mehr als 50 Prozent aller europäischen Tierarten sind hier heimisch. Mit ihren Kameras haben sie die Gipfel der Pyrenäen festgehalten, die Ufer der Balearen und auch in die Tiefen des Mittelmeers und des Kantabrischen Meers tauchen die Brüder ein. Zwischen wissenschaftlichen Betrachtungen und persönlichen Schilderungen teilen sie ihre Begeisterung für die Tierwelt mit dem Publikum. Dabei sind ihnen spektakuläre und ungewöhnliche Aufnahmen gelungen: von kämpfenden Bartgeiern, spielenden Ottern, dem sozialen Leben der Grindwale, den Reisen der Zugvögel und der Rückkehr des Bibers. Sie zeigen, wie Wassersäugetiere im Winter in eisigen Flüssen überleben. Außerdem werfen sie einen Blick auf die Umweltprobleme, die diese wunderschönen Landschaften bedrohen. (Senderinfo).
- Beginn
- 17:50
- Ende
- 18:35
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2023
- Land
- E
- Regie
- Jordi Escandell
Morgen · Vorabend — ARTE
18:00–20:15 · 4 Programme
Poilão, eine unberührte Insel
18:35 → 19:20 · 45 Min.
GenreDokuJahr2024LandERegieCarlos Pérez RomeroVor der westafrikanischen Küste liegt die von Menschen unbewohnte Insel. Sie ist Teil des Meeresnationalparks João Vieira e Poilão. Eine faszinierende Tierwelt konnte sich dort fast ohne menschliche Eingriffe entfalten. Zwischen Waranen, Chamäleons, Schlangen und farbenprächtigen Vögeln spielt sich jedes Jahr ein beeindruckendes Naturschauspiel ab. Nach ihrer Reise durch den Ozean steuern Zehntausende Grüne Meeresschildkröten die Küste an, wo sie einst geschlüpft sind. Im Sand legen sie ihre Eier ab.
Um 18:35 Uhr zeigt ARTE „Poilão, eine unberührte Insel“: die Ausstrahlung endet um 19:20 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 45 Minuten Programm.
Vor der westafrikanischen Küste liegt die von Menschen unbewohnte Insel. Sie ist Teil des Meeresnationalparks João Vieira e Poilão. Eine faszinierende Tierwelt konnte sich dort fast ohne menschliche Eingriffe entfalten. Zwischen Waranen, Chamäleons, Schlangen und farbenprächtigen Vögeln spielt sich jedes Jahr ein beeindruckendes Naturschauspiel ab. Nach ihrer Reise durch den Ozean steuern Zehntausende Grüne Meeresschildkröten die Küste an, wo sie einst geschlüpft sind. Im Sand legen sie ihre Eier ab.
- Beginn
- 18:35
- Ende
- 19:20
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2024
- Land
- E
- Regie
- Carlos Pérez Romero

ARTE Journal
19:20 → 19:35 · 15 Min.
GenreNachrichtenJahr2026LandFARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin, wirft einen aktuellen, weltoffenen und europäischen Blick auf Politik und Kultur. (Senderinfo).
Um 19:20 Uhr zeigt ARTE „ARTE Journal“: die Ausstrahlung endet um 19:35 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 15 Minuten Programm.
ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin, wirft einen aktuellen, weltoffenen und europäischen Blick auf Politik und Kultur. (Senderinfo).
- Beginn
- 19:20
- Ende
- 19:35
- Dauer
- 15 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Nachrichten
- Jahr
- 2026
- Land
- F

Mit offenen Karten – Im Fokus
19:35 → 19:40 · 5 Min.
GenreNachrichtenJahr2026LandFDie Sendung erklärt geopolitische Zusammenhänge anhand von Karten und fundierten Analysen. Die Sendung vermittelt komplexe internationale Konflikte, wirtschaftliche Entwicklungen und strategische Interessen anschaulich und verständlich. Im Mittelpunkt steht die Einordnung globaler Ereignisse in ihren historischen und politischen Kontext. So werden weltpolitische Themen klar strukturiert dargestellt und für ein breites Publikum zugänglich gemacht. Aktuelle Krisen, Machtverschiebungen und regionale Spannungen werden dabei ebenso beleuchtet wie langfristige Entwicklungen. Die visuelle Kartenarbeit hilft, Zusammenhänge schnell zu erkennen und Entwicklungen besser nachzuvollziehen. Dadurch entsteht ein vertieftes Verständnis globaler Dynamiken und ihrer Auswirkungen auf einzelne Regionen. (Senderinfo).
Um 19:35 Uhr zeigt ARTE „Mit offenen Karten – Im Fokus“: die Ausstrahlung endet um 19:40 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 5 Minuten Sendezeit.
Die Sendung erklärt geopolitische Zusammenhänge anhand von Karten und fundierten Analysen. Die Sendung vermittelt komplexe internationale Konflikte, wirtschaftliche Entwicklungen und strategische Interessen anschaulich und verständlich. Im Mittelpunkt steht die Einordnung globaler Ereignisse in ihren historischen und politischen Kontext. So werden weltpolitische Themen klar strukturiert dargestellt und für ein breites Publikum zugänglich gemacht. Aktuelle Krisen, Machtverschiebungen und regionale Spannungen werden dabei ebenso beleuchtet wie langfristige Entwicklungen. Die visuelle Kartenarbeit hilft, Zusammenhänge schnell zu erkennen und Entwicklungen besser nachzuvollziehen. Dadurch entsteht ein vertieftes Verständnis globaler Dynamiken und ihrer Auswirkungen auf einzelne Regionen. (Senderinfo).
- Beginn
- 19:35
- Ende
- 19:40
- Dauer
- 5 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Nachrichten
- Jahr
- 2026
- Land
- F

Re:
19:40 → 20:15 · 35 Min.
GenreDokuJahr2026LandDSeit Jahrzehnten sucht Anna Corrigan nach ihren zwei Brüdern. Beide kamen im Mutter-Baby-Heim im westirischen Tuam zur Welt. Für John gibt es eine Sterbeurkunde, für William nicht. Anna hält es deshalb für möglich, dass William noch lebt. Oder liegen seine Überreste auf dem Gelände? Die Ausgrabungen könnten endlich Klarheit darüber bringen, was mit ihren Brüdern geschah. Zwischen 1925 und 1961 starben in dem von katholischen Nonnen geführten Heim Hunderte Säuglinge und Kleinkinder. Die lokale Geschichtsforscherin Catherine Corless fand Sterbeeinträge für 796 Kinder – aber keine Begräbnisnachweise. Ihre hartnäckigen Recherchen brachten einen der größten Kirchenskandale Irlands ans Licht: Viele der verstorbenen Kinder wurden in einem Abwassertank auf dem Gelände entsorgt. PJ Haverty verbrachte seine ersten sechs Lebensjahre in dem Heim. Erst Jahrzehnte später erhielt er Zugang zu seinen Akten und erfuhr, dass er als Kind zur Adoption in die USA vorgesehen war. "Ich hatte Glück, dass ich überlebt habe. Ich hätte dort liegen können." Nun soll in Tuam aufgeklärt werden, was mit den Kindern geschah. Seit Juli 2025 wird das Gelände forensisch untersucht. Die sterblichen Überreste werden geborgen und sollen identifiziert werden. Wurden die Kinder Opfer von Gewalt oder Vernachlässigung? Welche Verantwortung tragen Nonnen und staatliche Stellen? Erst 2021 entschuldigte sich die Regierung offiziell bei Überlebenden und Angehörigen. Tuam war kein Einzelfall: In ganz Irland starben in solchen Heimen rund 9.000 Kinder. Ist Tuam der Anfang einer umfassenden Aufarbeitung? (Senderinfo).
Auf ARTE steht „Re:“ um 19:40 Uhr auf dem Programm, bis 20:15 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 35 Minuten Sendezeit.
Seit Jahrzehnten sucht Anna Corrigan nach ihren zwei Brüdern. Beide kamen im Mutter-Baby-Heim im westirischen Tuam zur Welt. Für John gibt es eine Sterbeurkunde, für William nicht. Anna hält es deshalb für möglich, dass William noch lebt. Oder liegen seine Überreste auf dem Gelände? Die Ausgrabungen könnten endlich Klarheit darüber bringen, was mit ihren Brüdern geschah. Zwischen 1925 und 1961 starben in dem von katholischen Nonnen geführten Heim Hunderte Säuglinge und Kleinkinder. Die lokale Geschichtsforscherin Catherine Corless fand Sterbeeinträge für 796 Kinder – aber keine Begräbnisnachweise. Ihre hartnäckigen Recherchen brachten einen der größten Kirchenskandale Irlands ans Licht: Viele der verstorbenen Kinder wurden in einem Abwassertank auf dem Gelände entsorgt. PJ Haverty verbrachte seine ersten sechs Lebensjahre in dem Heim. Erst Jahrzehnte später erhielt er Zugang zu seinen Akten und erfuhr, dass er als Kind zur Adoption in die USA vorgesehen war. "Ich hatte Glück, dass ich überlebt habe. Ich hätte dort liegen können." Nun soll in Tuam aufgeklärt werden, was mit den Kindern geschah. Seit Juli 2025 wird das Gelände forensisch untersucht. Die sterblichen Überreste werden geborgen und sollen identifiziert werden. Wurden die Kinder Opfer von Gewalt oder Vernachlässigung? Welche Verantwortung tragen Nonnen und staatliche Stellen? Erst 2021 entschuldigte sich die Regierung offiziell bei Überlebenden und Angehörigen. Tuam war kein Einzelfall: In ganz Irland starben in solchen Heimen rund 9.000 Kinder. Ist Tuam der Anfang einer umfassenden Aufarbeitung? (Senderinfo).
- Beginn
- 19:40
- Ende
- 20:15
- Dauer
- 35 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2026
- Land
- D
Morgen · Primetime — ARTE
20:15–22:15 · 2 Programme
Viel Geld, wenig Sicherheit? Europa rüstet auf.
20:15 → 21:45 · 1 Std. 30 Min.
GenreDokuJahr2026LandDRegieArpad BondyAuf rund 800 Milliarden Euro pro Jahr wollen die europäischen NATO-Staaten ihre Rüstungsausgaben bis 2030 erhöhen. Was nach Wehrhaftigkeit klingt, entpuppt sich als Flickenteppich. Die EU-Länder beschaffen Waffen nach eigenem Kalkül und bevorzugen heimische oder US-Konzerne.
Um 20:15 Uhr zeigt ARTE „Viel Geld, wenig Sicherheit? Europa rüstet auf.“: die Ausstrahlung endet um 21:45 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 90 Minuten Sendezeit.
Auf rund 800 Milliarden Euro pro Jahr wollen die europäischen NATO-Staaten ihre Rüstungsausgaben bis 2030 erhöhen. Was nach Wehrhaftigkeit klingt, entpuppt sich als Flickenteppich. Die EU-Länder beschaffen Waffen nach eigenem Kalkül und bevorzugen heimische oder US-Konzerne.
- Beginn
- 20:15
- Ende
- 21:45
- Dauer
- 1 Std. 30 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2026
- Land
- D
- Regie
- Arpad Bondy
BesetzungMarie-Agnes Strack-Zimmermann

Russland-Finnland: Die neue Kriegsfront?
21:45 → 22:40 · 55 Min.
GenreDokuJahr2026LandIRegieFederico LodoliDer Krieg ist in Finnland keine abstrakte Bedrohung, sondern Teil des kollektiven Gedächtnisses. Es besteht die Wehrpflicht, und es gibt Zivilschutzanlagen für einen Großteil der Bevölkerung. Die Abschottung gegenüber Russland verändert das Leben im Osten des Landes.
Um 21:45 Uhr zeigt ARTE „Russland-Finnland: Die neue Kriegsfront?“: die Ausstrahlung endet um 22:40 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 55 Minuten Programm.
Der Krieg ist in Finnland keine abstrakte Bedrohung, sondern Teil des kollektiven Gedächtnisses. Es besteht die Wehrpflicht, und es gibt Zivilschutzanlagen für einen Großteil der Bevölkerung. Die Abschottung gegenüber Russland verändert das Leben im Osten des Landes.
- Beginn
- 21:45
- Ende
- 22:40
- Dauer
- 55 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2026
- Land
- I
- Regie
- Federico Lodoli
Morgen · Später Abend — ARTE
22:15–24:00 · 2 Programme
Putins Kriegsmaschinerie – Bedroht Russland Europas Sicherheit?
22:40 → 23:35 · 55 Min.
GenreDokuJahr2026LandDän.RegieBoris Benjamin BertramRussland baut Militärstandorte und Truppen an seinen Grenzen nach Westen aus. Die Nato plant für den Ernstfall an ihren Ostgrenzen. Wie real ist die Gefahr eines offenen Konflikts? Über ein Jahr hinweg geht ein Rechercheteam dieser Frage nach. Die Recherchen führen von geheimen Nato-Übungen im Suwalki-Korridor, dem strategisch wichtigen Nadelöhr zwischen Belarus und Kaliningrad, über Satellitenanalysen russischer Militärstandorte bis zu Dokumenten aus dem Inneren des russischen Machtapparats. Die Investigativjournalisten treffen Nato-Kommandeure, Geheimdienstexperten und Informanten mit Zugang zur russischen Führung. Informationen deuten darauf hin, dass sich Russland auf eine langfristige militärische Konfrontation mit europäischen Staaten vorbereitet. Satellitenbilder zeigen neue Munitionslager und Fuhrparks mit Kampffahrzeugen entlang der Nato-Grenze. Frontsoldaten sprechen offen über ihre Bereitschaft zu einem Kampf gegen Europa. Ein ehemaliger Insider aus dem Umfeld des Kremls gewährt zudem Einblicke in Strategien und Entscheidungsstrukturen hinter Russlands Kurs. Dabei stellt sich die Frage, wo Abschreckung endet und Eskalation beginnt. Entstanden ist ein investigativer Dokumentarfilm über Bedrohungsszenarien, militärische Planungen und die Frage, ob Europa auf eine neue Epoche der Konfrontation zusteuert. (Senderinfo).
Auf ARTE steht „Putins Kriegsmaschinerie – Bedroht Russland Europas Sicherheit?“ um 22:40 Uhr auf dem Programm, bis 23:35 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 55 Minuten Sendezeit.
Russland baut Militärstandorte und Truppen an seinen Grenzen nach Westen aus. Die Nato plant für den Ernstfall an ihren Ostgrenzen. Wie real ist die Gefahr eines offenen Konflikts? Über ein Jahr hinweg geht ein Rechercheteam dieser Frage nach. Die Recherchen führen von geheimen Nato-Übungen im Suwalki-Korridor, dem strategisch wichtigen Nadelöhr zwischen Belarus und Kaliningrad, über Satellitenanalysen russischer Militärstandorte bis zu Dokumenten aus dem Inneren des russischen Machtapparats. Die Investigativjournalisten treffen Nato-Kommandeure, Geheimdienstexperten und Informanten mit Zugang zur russischen Führung. Informationen deuten darauf hin, dass sich Russland auf eine langfristige militärische Konfrontation mit europäischen Staaten vorbereitet. Satellitenbilder zeigen neue Munitionslager und Fuhrparks mit Kampffahrzeugen entlang der Nato-Grenze. Frontsoldaten sprechen offen über ihre Bereitschaft zu einem Kampf gegen Europa. Ein ehemaliger Insider aus dem Umfeld des Kremls gewährt zudem Einblicke in Strategien und Entscheidungsstrukturen hinter Russlands Kurs. Dabei stellt sich die Frage, wo Abschreckung endet und Eskalation beginnt. Entstanden ist ein investigativer Dokumentarfilm über Bedrohungsszenarien, militärische Planungen und die Frage, ob Europa auf eine neue Epoche der Konfrontation zusteuert. (Senderinfo).
- Beginn
- 22:40
- Ende
- 23:35
- Dauer
- 55 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2026
- Land
- Dän.
- Regie
- Boris Benjamin Bertram

Weiterleben zwischen Himmel und Erde – Kriegsalltag in der Ukraine
23:35 → 01:05 · 1 Std. 30 Min.
GenreDokuJahr2025LandUkrai.RegieAlina GorlovaAls Russland am 24. Februar 2022 die Ukraine angriff, begann der einer der brutalsten Kriege in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. "Weiterleben zwischen Himmel und Erde" zeigt, was durch die Invasion zerstört wird und wie sich das alltägliche Leben in der Ukraine verändert. Die vier jungen ukrainischen Filmemacher und Filmemacherinnen beobachten die Folgen des russischen Angriffskrieges aus verschiedenen Blickwinkeln. Wozu führen Gewalt und militärische Aktionen? Was bedeutet der Angriff für die Menschen, ihre Lebensräume und die Natur? Was brennt sich ins kollektive Gedächtnis ein und was bleibt, wenn die physischen Spuren des Krieges langsam verschwinden? Die Doku zeigt, wie zu Ruinen geschossene Gebäude Teil des Alltags werden und wie sich die Natur die Schauplätze des Krieges zurückerobert. Die Doku begleitet Prozesse gegen russische Soldaten, die angeklagt sind, Kriegsverbrechen begangen zu haben, und kontrastiert dies mit Szenen, die zeigen, wie Massengräber entdeckt werden und Menschen nach ihren Angehörigen suchen. Im Lauf der Zeit verändern sich Alltag und Lebenswirklichkeit in der Ukraine. Landschaften und Städte sind zwar vom Krieg gezeichnet, doch entwickeln die Menschen dort eine enorme Lebensenergie und Menschlichkeit nach dem Ende von Bombenhagel und Kriegshandlungen. (Senderinfo).
„Weiterleben zwischen Himmel und Erde – Kriegsalltag in der Ukraine“ läuft auf ARTE von 23:35 bis 01:05 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 90 Minuten Sendezeit.
Als Russland am 24. Februar 2022 die Ukraine angriff, begann der einer der brutalsten Kriege in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. "Weiterleben zwischen Himmel und Erde" zeigt, was durch die Invasion zerstört wird und wie sich das alltägliche Leben in der Ukraine verändert. Die vier jungen ukrainischen Filmemacher und Filmemacherinnen beobachten die Folgen des russischen Angriffskrieges aus verschiedenen Blickwinkeln. Wozu führen Gewalt und militärische Aktionen? Was bedeutet der Angriff für die Menschen, ihre Lebensräume und die Natur? Was brennt sich ins kollektive Gedächtnis ein und was bleibt, wenn die physischen Spuren des Krieges langsam verschwinden? Die Doku zeigt, wie zu Ruinen geschossene Gebäude Teil des Alltags werden und wie sich die Natur die Schauplätze des Krieges zurückerobert. Die Doku begleitet Prozesse gegen russische Soldaten, die angeklagt sind, Kriegsverbrechen begangen zu haben, und kontrastiert dies mit Szenen, die zeigen, wie Massengräber entdeckt werden und Menschen nach ihren Angehörigen suchen. Im Lauf der Zeit verändern sich Alltag und Lebenswirklichkeit in der Ukraine. Landschaften und Städte sind zwar vom Krieg gezeichnet, doch entwickeln die Menschen dort eine enorme Lebensenergie und Menschlichkeit nach dem Ende von Bombenhagel und Kriegshandlungen. (Senderinfo).
- Beginn
- 23:35
- Ende
- 01:05
- Dauer
- 1 Std. 30 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2025
- Land
- Ukrai.
- Regie
- Alina Gorlova
Morgen · Nacht — ARTE
00:00–06:00 · 6 Programme
Magilligan: Ryans Weg zurück in die Freiheit
00:15 → 01:30 · 1 Std. 15 Min.
GenreDokuJahr2025LandGBRegieRoss McCleanDer 23-jährige Ryan sitzt in Nordirland eine lange Haftstrafe ab. Er nimmt an einem Programm teil, das ihn auf das Leben in Freiheit vorbereiten soll: Innerhalb der Gefängnismauern kümmert er sich um eine kleine Schafherde. In ihm keimt der Wunsch, später eine eigene Schafzucht zu betreiben. Dann kommt er auf Bewährung frei und muss sich an strenge Auflagen halten. Er zieht zunächst wieder bei seiner Mutter ein, die in sehr einfachen Verhältnissen lebt. In diesem Viertel ist Ryan aufgewachsen. Doch die neue Freiheit außerhalb der Gefängnismauern überfordert ihn. Er verletzt die Ausgangssperre – und muss erneut hinter Gitter. Im Magilligan-Gefängnis für Erwachsene fügt er sich wieder in die Routine. Er freundet sich mit Mark an, einem langjährigen Gefängnisinsassen. Mark wird eine Art Vaterfigur für ihn, der ihn berät und mit dem er lange Gespräche führen kann. Per Videotelefonie hält er den Kontakt zur Mutter aufrecht. Den Traum, in Freiheit Schafe zu züchten, gibt er nicht auf und bekommt eine neue Chance: Er kann als Freigänger tagsüber auf einer Schaffarm arbeiten, muss aber nachts zurück ins Gefängnis. Wird er es diesmal schaffen, die Regeln einzuhalten? Regisseur Ross McClean konnte über einige Jahre einen engen Kontakt zu Ryan aufbauen und hatte exklusiven Zugang zu den Gefängnissen. Somit konnte er den Gefängnisalltag und Ryans Entwicklung aus nächster Nähe beobachten und dokumentieren. (Senderinfo).
„Magilligan: Ryans Weg zurück in die Freiheit“ läuft auf ARTE von 00:15 bis 01:30 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 75 Minuten Programm.
Der 23-jährige Ryan sitzt in Nordirland eine lange Haftstrafe ab. Er nimmt an einem Programm teil, das ihn auf das Leben in Freiheit vorbereiten soll: Innerhalb der Gefängnismauern kümmert er sich um eine kleine Schafherde. In ihm keimt der Wunsch, später eine eigene Schafzucht zu betreiben. Dann kommt er auf Bewährung frei und muss sich an strenge Auflagen halten. Er zieht zunächst wieder bei seiner Mutter ein, die in sehr einfachen Verhältnissen lebt. In diesem Viertel ist Ryan aufgewachsen. Doch die neue Freiheit außerhalb der Gefängnismauern überfordert ihn. Er verletzt die Ausgangssperre – und muss erneut hinter Gitter. Im Magilligan-Gefängnis für Erwachsene fügt er sich wieder in die Routine. Er freundet sich mit Mark an, einem langjährigen Gefängnisinsassen. Mark wird eine Art Vaterfigur für ihn, der ihn berät und mit dem er lange Gespräche führen kann. Per Videotelefonie hält er den Kontakt zur Mutter aufrecht. Den Traum, in Freiheit Schafe zu züchten, gibt er nicht auf und bekommt eine neue Chance: Er kann als Freigänger tagsüber auf einer Schaffarm arbeiten, muss aber nachts zurück ins Gefängnis. Wird er es diesmal schaffen, die Regeln einzuhalten? Regisseur Ross McClean konnte über einige Jahre einen engen Kontakt zu Ryan aufbauen und hatte exklusiven Zugang zu den Gefängnissen. Somit konnte er den Gefängnisalltag und Ryans Entwicklung aus nächster Nähe beobachten und dokumentieren. (Senderinfo).
- Beginn
- 00:15
- Ende
- 01:30
- Dauer
- 1 Std. 15 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2025
- Land
- GB
- Regie
- Ross McClean

Blutsauger
01:30 → 03:30 · 2 Std.
GenreFilmJahr2022LandDRegieJulian RadlmaierAuch Ljowuschka (Aleksandre Koberidze) spielt nicht mit offenen Karten: Er ist kein Baron, sondern ein sowjetischer Mime, der dank Stalin aus seinem letzten Film geschnitten wurde, nach Hollywood will. Nun ist er an der Ostsee bei Kapitalistin Octavia (Lilith Stangenberg) gelandet, die Proletariern in Marx’ wahrstem Sinne das Blut aussaugt. Marx sprach vom „Vampirdurst nach Arbeiterblut“, Julian Radlmaier nahm ihn beim Wort und schuf eine scharfzüngige, politisch hellwache, teils sperrige Klassenkampfsatire. Der Filmemacher schwelgt in üppigen historischen Settings des Jahres 1928, baut aber moderne Requisiten ein und sorgt so für spannende Brüche.
„Blutsauger“ läuft auf ARTE von 01:30 bis 03:30 Uhr. Es handelt sich um einen Film aus dem Jahr 2022 von Julian Radlmaier. Zur Besetzung gehören Lilith Stangenberg, Alexandre Koberidze und Alexander Herbst.
Auch Ljowuschka (Aleksandre Koberidze) spielt nicht mit offenen Karten: Er ist kein Baron, sondern ein sowjetischer Mime, der dank Stalin aus seinem letzten Film geschnitten wurde, nach Hollywood will. Nun ist er an der Ostsee bei Kapitalistin Octavia (Lilith Stangenberg) gelandet, die Proletariern in Marx’ wahrstem Sinne das Blut aussaugt. Marx sprach vom „Vampirdurst nach Arbeiterblut“, Julian Radlmaier nahm ihn beim Wort und schuf eine scharfzüngige, politisch hellwache, teils sperrige Klassenkampfsatire. Der Filmemacher schwelgt in üppigen historischen Settings des Jahres 1928, baut aber moderne Requisiten ein und sorgt so für spannende Brüche.
- Beginn
- 01:30
- Ende
- 03:30
- Dauer
- 2 Std.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Film
- Jahr
- 2022
- Land
- D
- Regie
- Julian Radlmaier
BesetzungLilith Stangenberg · Alexandre Koberidze · Alexander Herbst · Corinna Harfouch · Andreas Döhler · Daniel Hoesl · Julian Radlmaier

Mit offenen Augen
03:30 → 03:45 · 15 Min.
GenreDokuJahr2026Bild ist Sprache: die vorherrschende Sprache unserer Welt. Bilder sind mächtig und allgegenwärtig. Wir alle sind tagtäglich einer Flut von Bildern ausgesetzt, die wir mehr oder weniger bewusst wahrnehmen. Was wir sehen, kann schockieren oder bewegen. Aber verstehen wir immer auf den ersten Blick, was wir sehen? Sonia Devillers ordnet Bilder ein und erklärt Hintergründe. (Senderinfo).
„Mit offenen Augen“ läuft auf ARTE von 03:30 bis 03:45 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 15 Minuten Sendezeit.
Bild ist Sprache: die vorherrschende Sprache unserer Welt. Bilder sind mächtig und allgegenwärtig. Wir alle sind tagtäglich einer Flut von Bildern ausgesetzt, die wir mehr oder weniger bewusst wahrnehmen. Was wir sehen, kann schockieren oder bewegen. Aber verstehen wir immer auf den ersten Blick, was wir sehen? Sonia Devillers ordnet Bilder ein und erklärt Hintergründe. (Senderinfo).
- Beginn
- 03:30
- Ende
- 03:45
- Dauer
- 15 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2026

28 Minuten
03:45 → 04:30 · 45 Min.
GenreKulturmagazinLandF"28 Minuten" ist das Polit-Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe. Montags bis donnerstags moderiert von Élisabeth Quin, freitags und samstags von Renaud Dély. (Senderinfo).
Um 03:45 Uhr zeigt ARTE „28 Minuten“: die Ausstrahlung endet um 04:30 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 45 Minuten Programm.
"28 Minuten" ist das Polit-Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe. Montags bis donnerstags moderiert von Élisabeth Quin, freitags und samstags von Renaud Dély. (Senderinfo).
- Beginn
- 03:45
- Ende
- 04:30
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Kulturmagazin
- Land
- F

Die Erfindung des Kindergartens
05:10 → 05:55 · 45 Min.
GenreDokuJahr2026LandDRegieDagmar WittmersAnsprüche an einen guten Kindergarten gibt es viele. Doch was braucht es, damit Kids sich gut entwickeln? Sind jahrhundertealte Konzepte noch modern? Was sind die Folgen der Lehren von Montessori und Fröbel, und was verlangt dagegen die heutige Leistungsgesellschaft? Zu den frühen Wegbereiterinnen gehört die französische Pädagogin Pauline Kergomard. Während eines Besuchs in einer Kinderbetreuungseinrichtung ist sie entsetzt über die strengen Methoden und die bedrückende Atmosphäre. Sie kritisiert die Zustände in den französischen Kitas und setzt sich gegen ein System zur Wehr, in dem bereits Zweijährige Lesen und Rechnen lernen müssen. Um 1900 stößt sie damit eine grundlegende Reform der französischen Vorschulerziehung an. Auch in Deutschland entstehen neue pädagogische Ansätze. Im Berliner Pestalozzi-Fröbel-Haus prägt Anfang des 20. Jahrhunderts der Leitsatz „Kopf, Herz und Hand“ die Erziehung und macht die Einrichtung zu einem Vorbild weit über die Landesgrenzen hinaus. Einen weiteren Meilenstein setzt Maria Montessori mit ihrem Grundgedanken „Hilf mir, es selbst zu tun!“. Ihre Methode verändert die Sichtweise auf kindliches Lernen nachhaltig und entwickelt sich zu einer weltweiten Bewegung. Während Montessori international große Bekanntheit erlangt, bleiben andere Pioniere wie Pauline Kergomard und Friedrich Fröbel, der als Begründer des Kindergartens gilt, vergleichsweise weniger präsent. Doch welche dieser pädagogischen Ideen sind heute noch wegweisend, und welche spiegeln vor allem die Vorstellungen ihrer jeweiligen Zeit wider?
Auf ARTE steht „Die Erfindung des Kindergartens“ um 05:10 Uhr auf dem Programm, bis 05:55 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 45 Minuten Sendezeit.
Ansprüche an einen guten Kindergarten gibt es viele. Doch was braucht es, damit Kids sich gut entwickeln? Sind jahrhundertealte Konzepte noch modern? Was sind die Folgen der Lehren von Montessori und Fröbel, und was verlangt dagegen die heutige Leistungsgesellschaft? Zu den frühen Wegbereiterinnen gehört die französische Pädagogin Pauline Kergomard. Während eines Besuchs in einer Kinderbetreuungseinrichtung ist sie entsetzt über die strengen Methoden und die bedrückende Atmosphäre. Sie kritisiert die Zustände in den französischen Kitas und setzt sich gegen ein System zur Wehr, in dem bereits Zweijährige Lesen und Rechnen lernen müssen. Um 1900 stößt sie damit eine grundlegende Reform der französischen Vorschulerziehung an. Auch in Deutschland entstehen neue pädagogische Ansätze. Im Berliner Pestalozzi-Fröbel-Haus prägt Anfang des 20. Jahrhunderts der Leitsatz „Kopf, Herz und Hand“ die Erziehung und macht die Einrichtung zu einem Vorbild weit über die Landesgrenzen hinaus. Einen weiteren Meilenstein setzt Maria Montessori mit ihrem Grundgedanken „Hilf mir, es selbst zu tun!“. Ihre Methode verändert die Sichtweise auf kindliches Lernen nachhaltig und entwickelt sich zu einer weltweiten Bewegung. Während Montessori international große Bekanntheit erlangt, bleiben andere Pioniere wie Pauline Kergomard und Friedrich Fröbel, der als Begründer des Kindergartens gilt, vergleichsweise weniger präsent. Doch welche dieser pädagogischen Ideen sind heute noch wegweisend, und welche spiegeln vor allem die Vorstellungen ihrer jeweiligen Zeit wider?
- Beginn
- 05:10
- Ende
- 05:55
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2026
- Land
- D
- Regie
- Dagmar Wittmers

Brasilien, neue Hoffnung für die Hyazintharas
05:55 → 06:50 · 55 Min.
GenreDokuJahr2023LandDRegieEmilie RozandNeiva Guedes hat sich vor vielen Jahren in die leuchtend blauen Hyazintharas verliebt, als sie die großen und majestätischen Vögel durch den brasilianischen Regenwald fliegen sah. Von da an widmete sich die engagierte Biologin dem Schutz der Tiere. Und dieser war auch bitter nötig, denn ihre Zahl war dramatisch im Sinken begriffen. Während die Vögel schon immer der moderaten Jagd durch Indigene, die ihre bunten Federn für Kostüme nutzten, und Raubtiere ausgesetzt waren, kam nun noch die verstärkte Abholzung des Regenwaldes hinzu, die den Papageien die Möglichkeit für den Nestbau nahm. Hyazintharas nutzen nämlich einen ganz bestimmten Baum dazu: den Mandovi-Baum. Nur dessen Stamm hat die nötige Dicke und Stabilität, damit die stattlichen Vögel darin ihre Bruthöhlen bauen können. Neben der Aufforstung dieser Bäume bietet ihnen Neiva Guedes nun eigens entwickelte Nistkästen, die von den Vögeln gerne akzeptiert werden. Zudem hat sich Neiva auch des Problems angenommen, dass in der Regel nur ein einziges der geschlüpften Küken die ersten Wochen in der Natur überlebt. Noch in der Brutphase erklimmt die Ornithologin mittels Bergsteiger-Equipment die hohen Bäume, entnimmt den Nestern die noch unausgebrüteten Eier und lässt die Jungen im Labor schlüpfen. Sind die dann stark genug, um überleben zu können, schiebt Neiva sie den Eltern wieder unter. Ein gewagtes, aber erfolgversprechendes Projekt, welches den Hyazintharas helfen könnte, auch in Zukunft zu überleben und ihr leuchtend blaues Federkleid in den Weiten des Amazonas zu präsentieren. (Senderinfo).
Auf ARTE steht „Brasilien, neue Hoffnung für die Hyazintharas“ um 05:55 Uhr auf dem Programm, bis 06:50 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 55 Minuten Programm.
Neiva Guedes hat sich vor vielen Jahren in die leuchtend blauen Hyazintharas verliebt, als sie die großen und majestätischen Vögel durch den brasilianischen Regenwald fliegen sah. Von da an widmete sich die engagierte Biologin dem Schutz der Tiere. Und dieser war auch bitter nötig, denn ihre Zahl war dramatisch im Sinken begriffen. Während die Vögel schon immer der moderaten Jagd durch Indigene, die ihre bunten Federn für Kostüme nutzten, und Raubtiere ausgesetzt waren, kam nun noch die verstärkte Abholzung des Regenwaldes hinzu, die den Papageien die Möglichkeit für den Nestbau nahm. Hyazintharas nutzen nämlich einen ganz bestimmten Baum dazu: den Mandovi-Baum. Nur dessen Stamm hat die nötige Dicke und Stabilität, damit die stattlichen Vögel darin ihre Bruthöhlen bauen können. Neben der Aufforstung dieser Bäume bietet ihnen Neiva Guedes nun eigens entwickelte Nistkästen, die von den Vögeln gerne akzeptiert werden. Zudem hat sich Neiva auch des Problems angenommen, dass in der Regel nur ein einziges der geschlüpften Küken die ersten Wochen in der Natur überlebt. Noch in der Brutphase erklimmt die Ornithologin mittels Bergsteiger-Equipment die hohen Bäume, entnimmt den Nestern die noch unausgebrüteten Eier und lässt die Jungen im Labor schlüpfen. Sind die dann stark genug, um überleben zu können, schiebt Neiva sie den Eltern wieder unter. Ein gewagtes, aber erfolgversprechendes Projekt, welches den Hyazintharas helfen könnte, auch in Zukunft zu überleben und ihr leuchtend blaues Federkleid in den Weiten des Amazonas zu präsentieren. (Senderinfo).
- Beginn
- 05:55
- Ende
- 06:50
- Dauer
- 55 Min.
- Sender
- ARTE
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2023
- Land
- D
- Regie
- Emilie Rozand
Häufige Fragen
Was ist der Sender ARTE?
ARTE ist der öffentlich-rechtliche deutsch-französische Kultursender, mit Dokumentationen, Kino und Konzerten.
Wo kann man ARTE empfangen?
ARTE ist frei empfangbar über Satellit, Kabel, IPTV und in weiten Teilen Deutschlands über Antenne (DVB-T2); die Programmplätze vergibt der jeweilige Anbieter.
Was läuft morgen Abend auf ARTE?
Morgen Abend laufen auf ARTE „Viel Geld, wenig Sicherheit? Europa rüstet auf.“ um 20:15 Uhr und „Russland-Finnland: Die neue Kriegsfront?“ um 21:45 Uhr.
Welcher Film läuft morgen auf ARTE?
Morgen zeigt ARTE die Filme „Blutsauger“ um 01:30 Uhr und „Die Macht und ihr Preis“ um 14:00 Uhr.
Was zeigt ARTE morgen Nachmittag?
Morgen Nachmittag zeigt ARTE „Stadt Land Kunst“ um 12:25 Uhr, „Stadt Land Kunst“ um 13:10 Uhr und „Die Macht und ihr Preis“ um 14:00 Uhr.
