
3sat Programm morgen
Freitag, 18. September
40 Programme
Morgen · Vormittag — 3sat
06:00–12:00 · 14 Programme
Pause
06:10 → 06:20 · 10 Min.
Auf 3sat steht „Pause“ um 06:10 Uhr auf dem Programm, bis 06:20 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 10 Minuten Sendezeit.
Für dieses Programm liegt keine Beschreibung vor.
- Beginn
- 06:10
- Ende
- 06:20
- Dauer
- 10 Min.
- Sender
- 3sat

Kulturzeit
06:20 → 07:00 · 40 Min.
GenreMagazinJahr2026LandD"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen. (Senderinfo).
„Kulturzeit“ läuft auf 3sat von 06:20 bis 07:00 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 40 Minuten Programm.
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen. (Senderinfo).
- Beginn
- 06:20
- Ende
- 07:00
- Dauer
- 40 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Magazin
- Jahr
- 2026
- Land
- D

NANO: Regenwald Revival
07:00 → 07:30 · 30 Min.
GenreDokuJahr2024LandDViele tropische Wälder wachsen auf einer sehr dünnen Humusschicht. Werden die Bäume gefällt, erodiert der Boden rasch und ist dann für eine Wiederaufforstung ungeeignet. Doch in Costa Rica und Malaysia gibt es Renaturierungsprojekte und Schutzzonen, die Hoffnung machen. Ist es sogar möglich, Tropenwälder nachhaltig zu nutzen? Sie sind ein Hort der Biodiversität. Diese Vielfalt des Lebens zu schützen, ist immens wichtig. Naturschützer in Costa Rica und Malaysia forsten ehemalige Rinderfarmen und Palmölplantagen wieder auf. Das erfordert Beharrlichkeit, Kreativität und wissenschaftliches Know-how. Michael Köhl, Professor für Waldforstwirtschaft, meint dazu: „Dort würde eigentlich kein Wald mehr wachsen. Und daher muss man eben gezielt eingreifen und in diesen degradierten Böden erstmal wieder die Situation herstellen, in der auch tatsächlich Bäume wachsen können.“ Mit überraschenden Methoden gelingt es, die ausgelaugten Böden wieder mit Nährstoffen anzureichern, jungen Bäumen Schatten zu spenden und strategisch solche Arten zu pflanzen, dass am Ende ein Wald entsteht, der dem einst zerstörten Primärwald möglichst ähnelt. In Costa Rica und auf Borneo sind so bereits artenreiche Lebensräume entstanden, in denen Raubkatzen und Orang-Utans wieder eine Zukunft haben. Ohne die fortschreitende Zerstörung von Tropenwäldern auszuklammern, zeigt der Film pragmatische Konzepte, um die bedrohten Landschaften zu erhalten. (Senderinfo).
Um 07:00 Uhr zeigt 3sat „NANO: Regenwald Revival“: die Ausstrahlung endet um 07:30 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 30 Minuten Programm.
Viele tropische Wälder wachsen auf einer sehr dünnen Humusschicht. Werden die Bäume gefällt, erodiert der Boden rasch und ist dann für eine Wiederaufforstung ungeeignet. Doch in Costa Rica und Malaysia gibt es Renaturierungsprojekte und Schutzzonen, die Hoffnung machen. Ist es sogar möglich, Tropenwälder nachhaltig zu nutzen? Sie sind ein Hort der Biodiversität. Diese Vielfalt des Lebens zu schützen, ist immens wichtig. Naturschützer in Costa Rica und Malaysia forsten ehemalige Rinderfarmen und Palmölplantagen wieder auf. Das erfordert Beharrlichkeit, Kreativität und wissenschaftliches Know-how. Michael Köhl, Professor für Waldforstwirtschaft, meint dazu: „Dort würde eigentlich kein Wald mehr wachsen. Und daher muss man eben gezielt eingreifen und in diesen degradierten Böden erstmal wieder die Situation herstellen, in der auch tatsächlich Bäume wachsen können.“ Mit überraschenden Methoden gelingt es, die ausgelaugten Böden wieder mit Nährstoffen anzureichern, jungen Bäumen Schatten zu spenden und strategisch solche Arten zu pflanzen, dass am Ende ein Wald entsteht, der dem einst zerstörten Primärwald möglichst ähnelt. In Costa Rica und auf Borneo sind so bereits artenreiche Lebensräume entstanden, in denen Raubkatzen und Orang-Utans wieder eine Zukunft haben. Ohne die fortschreitende Zerstörung von Tropenwäldern auszuklammern, zeigt der Film pragmatische Konzepte, um die bedrohten Landschaften zu erhalten. (Senderinfo).
- Beginn
- 07:00
- Ende
- 07:30
- Dauer
- 30 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2024
- Land
- D

Alpenpanorama
07:30 → 08:00 · 30 Min.
GenreDokuJahr2026„Alpenpanorama“ zeigt eindrucksvolle Livebilder aus den Alpenregionen und liefert aktuelle Informationen zu Wetter und Temperaturen. Zahlreiche Web- und Panoramakameras übertragen rund um die Uhr Aufnahmen aus beliebten Urlaubs- und Wintersportorten. Die Sendung ermöglicht einen direkten Blick auf die Bedingungen vor Ort und bietet Orientierung für Ausflüge, Wanderungen oder den Skiurlaub. Gleichzeitig laden die beeindruckenden Berglandschaften dazu ein, die Schönheit der Alpen entspannt von zuhause aus zu genießen. (Senderinfo).
„Alpenpanorama“ läuft auf 3sat von 07:30 bis 08:00 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 30 Minuten Sendezeit.
„Alpenpanorama“ zeigt eindrucksvolle Livebilder aus den Alpenregionen und liefert aktuelle Informationen zu Wetter und Temperaturen. Zahlreiche Web- und Panoramakameras übertragen rund um die Uhr Aufnahmen aus beliebten Urlaubs- und Wintersportorten. Die Sendung ermöglicht einen direkten Blick auf die Bedingungen vor Ort und bietet Orientierung für Ausflüge, Wanderungen oder den Skiurlaub. Gleichzeitig laden die beeindruckenden Berglandschaften dazu ein, die Schönheit der Alpen entspannt von zuhause aus zu genießen. (Senderinfo).
- Beginn
- 07:30
- Ende
- 08:00
- Dauer
- 30 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2026

ZIB
08:00 → 08:05 · 5 Min.
GenreNachrichtenJahr2026Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse. (Senderinfo).
„ZIB“ läuft auf 3sat von 08:00 bis 08:05 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 5 Minuten Programm.
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse. (Senderinfo).
- Beginn
- 08:00
- Ende
- 08:05
- Dauer
- 5 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Nachrichten
- Jahr
- 2026

Alpenpanorama
08:05 → 08:30 · 25 Min.
GenreDokuJahr2026„Alpenpanorama“ zeigt eindrucksvolle Livebilder aus den Alpenregionen und liefert aktuelle Informationen zu Wetter und Temperaturen. Zahlreiche Web- und Panoramakameras übertragen rund um die Uhr Aufnahmen aus beliebten Urlaubs- und Wintersportorten. Die Sendung ermöglicht einen direkten Blick auf die Bedingungen vor Ort und bietet Orientierung für Ausflüge, Wanderungen oder den Skiurlaub. Gleichzeitig laden die beeindruckenden Berglandschaften dazu ein, die Schönheit der Alpen entspannt von zuhause aus zu genießen. (Senderinfo).
„Alpenpanorama“ läuft auf 3sat von 08:05 bis 08:30 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 25 Minuten Sendezeit.
„Alpenpanorama“ zeigt eindrucksvolle Livebilder aus den Alpenregionen und liefert aktuelle Informationen zu Wetter und Temperaturen. Zahlreiche Web- und Panoramakameras übertragen rund um die Uhr Aufnahmen aus beliebten Urlaubs- und Wintersportorten. Die Sendung ermöglicht einen direkten Blick auf die Bedingungen vor Ort und bietet Orientierung für Ausflüge, Wanderungen oder den Skiurlaub. Gleichzeitig laden die beeindruckenden Berglandschaften dazu ein, die Schönheit der Alpen entspannt von zuhause aus zu genießen. (Senderinfo).
- Beginn
- 08:05
- Ende
- 08:30
- Dauer
- 25 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2026

ZIB
08:30 → 08:33 · 3 Min.
GenreNachrichtenJahr2026Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse. (Senderinfo).
„ZIB“ läuft auf 3sat von 08:30 bis 08:33 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 3 Minuten Programm.
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse. (Senderinfo).
- Beginn
- 08:30
- Ende
- 08:33
- Dauer
- 3 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Nachrichten
- Jahr
- 2026

Alpenpanorama
08:33 → 09:00 · 27 Min.
GenreDokuJahr2026„Alpenpanorama“ zeigt eindrucksvolle Livebilder aus den Alpenregionen und liefert aktuelle Informationen zu Wetter und Temperaturen. Zahlreiche Web- und Panoramakameras übertragen rund um die Uhr Aufnahmen aus beliebten Urlaubs- und Wintersportorten. Die Sendung ermöglicht einen direkten Blick auf die Bedingungen vor Ort und bietet Orientierung für Ausflüge, Wanderungen oder den Skiurlaub. Gleichzeitig laden die beeindruckenden Berglandschaften dazu ein, die Schönheit der Alpen entspannt von zuhause aus zu genießen. (Senderinfo).
„Alpenpanorama“ läuft auf 3sat von 08:33 bis 09:00 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 27 Minuten Sendezeit.
„Alpenpanorama“ zeigt eindrucksvolle Livebilder aus den Alpenregionen und liefert aktuelle Informationen zu Wetter und Temperaturen. Zahlreiche Web- und Panoramakameras übertragen rund um die Uhr Aufnahmen aus beliebten Urlaubs- und Wintersportorten. Die Sendung ermöglicht einen direkten Blick auf die Bedingungen vor Ort und bietet Orientierung für Ausflüge, Wanderungen oder den Skiurlaub. Gleichzeitig laden die beeindruckenden Berglandschaften dazu ein, die Schönheit der Alpen entspannt von zuhause aus zu genießen. (Senderinfo).
- Beginn
- 08:33
- Ende
- 09:00
- Dauer
- 27 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2026

ZIB
09:00 → 09:05 · 5 Min.
GenreNachrichtenJahr2026Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse. (Senderinfo).
„ZIB“ läuft auf 3sat von 09:00 bis 09:05 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 5 Minuten Programm.
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse. (Senderinfo).
- Beginn
- 09:00
- Ende
- 09:05
- Dauer
- 5 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Nachrichten
- Jahr
- 2026

Kulturzeit
09:05 → 09:45 · 40 Min.
GenreMagazinJahr2026LandD"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen. (Senderinfo).
„Kulturzeit“ läuft auf 3sat von 09:05 bis 09:45 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 40 Minuten Programm.
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen. (Senderinfo).
- Beginn
- 09:05
- Ende
- 09:45
- Dauer
- 40 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Magazin
- Jahr
- 2026
- Land
- D

NANO: Regenwald Revival
09:45 → 10:20 · 35 Min.
GenreDokuJahr2024LandDViele tropische Wälder wachsen auf einer sehr dünnen Humusschicht. Werden die Bäume gefällt, erodiert der Boden rasch und ist dann für eine Wiederaufforstung ungeeignet. Doch in Costa Rica und Malaysia gibt es Renaturierungsprojekte und Schutzzonen, die Hoffnung machen. Ist es sogar möglich, Tropenwälder nachhaltig zu nutzen? Sie sind ein Hort der Biodiversität. Diese Vielfalt des Lebens zu schützen, ist immens wichtig. Naturschützer in Costa Rica und Malaysia forsten ehemalige Rinderfarmen und Palmölplantagen wieder auf. Das erfordert Beharrlichkeit, Kreativität und wissenschaftliches Know-how. Michael Köhl, Professor für Waldforstwirtschaft, meint dazu: „Dort würde eigentlich kein Wald mehr wachsen. Und daher muss man eben gezielt eingreifen und in diesen degradierten Böden erstmal wieder die Situation herstellen, in der auch tatsächlich Bäume wachsen können.“ Mit überraschenden Methoden gelingt es, die ausgelaugten Böden wieder mit Nährstoffen anzureichern, jungen Bäumen Schatten zu spenden und strategisch solche Arten zu pflanzen, dass am Ende ein Wald entsteht, der dem einst zerstörten Primärwald möglichst ähnelt. In Costa Rica und auf Borneo sind so bereits artenreiche Lebensräume entstanden, in denen Raubkatzen und Orang-Utans wieder eine Zukunft haben. Ohne die fortschreitende Zerstörung von Tropenwäldern auszuklammern, zeigt der Film pragmatische Konzepte, um die bedrohten Landschaften zu erhalten. (Senderinfo).
Um 09:45 Uhr zeigt 3sat „NANO: Regenwald Revival“: die Ausstrahlung endet um 10:20 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 35 Minuten Programm.
Viele tropische Wälder wachsen auf einer sehr dünnen Humusschicht. Werden die Bäume gefällt, erodiert der Boden rasch und ist dann für eine Wiederaufforstung ungeeignet. Doch in Costa Rica und Malaysia gibt es Renaturierungsprojekte und Schutzzonen, die Hoffnung machen. Ist es sogar möglich, Tropenwälder nachhaltig zu nutzen? Sie sind ein Hort der Biodiversität. Diese Vielfalt des Lebens zu schützen, ist immens wichtig. Naturschützer in Costa Rica und Malaysia forsten ehemalige Rinderfarmen und Palmölplantagen wieder auf. Das erfordert Beharrlichkeit, Kreativität und wissenschaftliches Know-how. Michael Köhl, Professor für Waldforstwirtschaft, meint dazu: „Dort würde eigentlich kein Wald mehr wachsen. Und daher muss man eben gezielt eingreifen und in diesen degradierten Böden erstmal wieder die Situation herstellen, in der auch tatsächlich Bäume wachsen können.“ Mit überraschenden Methoden gelingt es, die ausgelaugten Böden wieder mit Nährstoffen anzureichern, jungen Bäumen Schatten zu spenden und strategisch solche Arten zu pflanzen, dass am Ende ein Wald entsteht, der dem einst zerstörten Primärwald möglichst ähnelt. In Costa Rica und auf Borneo sind so bereits artenreiche Lebensräume entstanden, in denen Raubkatzen und Orang-Utans wieder eine Zukunft haben. Ohne die fortschreitende Zerstörung von Tropenwäldern auszuklammern, zeigt der Film pragmatische Konzepte, um die bedrohten Landschaften zu erhalten. (Senderinfo).
- Beginn
- 09:45
- Ende
- 10:20
- Dauer
- 35 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2024
- Land
- D

Rundschau
10:20 → 11:05 · 45 Min.
GenreNachrichtenJahr2026LandCHDas Politmagazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland. Die Reportagen und Magazinberichte sind nah am Geschehen, ohne je die kritisch-journalistische Distanz zu verlieren. (Senderinfo).
„Rundschau“ läuft auf 3sat von 10:20 bis 11:05 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 45 Minuten Sendezeit.
Das Politmagazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland. Die Reportagen und Magazinberichte sind nah am Geschehen, ohne je die kritisch-journalistische Distanz zu verlieren. (Senderinfo).
- Beginn
- 10:20
- Ende
- 11:05
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Nachrichten
- Jahr
- 2026
- Land
- CH

Donat auf Achse: Von Landwirtschaft, Impfschäden und Patriarchen
11:05 → 11:40 · 35 Min.
GenreDokuJahr2026LandCHDieses Mal landet Donat zufällig auf einem Bauernhof, wo der Alltag von harter Arbeit und Schicksalsschlägen geprägt ist: der Vater im Rollstuhl, der Sohn behindert. Und er trifft eine Frau, die selbst in patriarchalen Strukturen aufgewachsen ist und ihren Kindern heute neue Wege ermöglicht. In „Donat auf Achse“ reist Moderator Donat Hofer durch die Schweiz, ohne festen Plan, geleitet vom Zufall und den Begegnungen am Weg. Er folgt dem, was sich ergibt, bleibt stehen, wo Menschen ihre Geschichten teilen, und lässt sich treiben durch Straßen, Plätze, Dörfer und Städte. Was bewegt die Schweiz im Alltag? Wie leben, lieben, hoffen oder zweifeln ihre Menschen? In spontanen Gesprächen entstehen direkte und oft überraschende Portraits. Es geht um das, was selten ausgesprochen wird: Tabus, Schmerz, Liebe und Menschlichkeit. Und immer wieder auch um das Leichte, das Unerwartete, das kleine Glück am Wegesrand. (Senderinfo).
„Donat auf Achse: Von Landwirtschaft, Impfschäden und Patriarchen“ läuft auf 3sat von 11:05 bis 11:40 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 35 Minuten Programm.
Dieses Mal landet Donat zufällig auf einem Bauernhof, wo der Alltag von harter Arbeit und Schicksalsschlägen geprägt ist: der Vater im Rollstuhl, der Sohn behindert. Und er trifft eine Frau, die selbst in patriarchalen Strukturen aufgewachsen ist und ihren Kindern heute neue Wege ermöglicht. In „Donat auf Achse“ reist Moderator Donat Hofer durch die Schweiz, ohne festen Plan, geleitet vom Zufall und den Begegnungen am Weg. Er folgt dem, was sich ergibt, bleibt stehen, wo Menschen ihre Geschichten teilen, und lässt sich treiben durch Straßen, Plätze, Dörfer und Städte. Was bewegt die Schweiz im Alltag? Wie leben, lieben, hoffen oder zweifeln ihre Menschen? In spontanen Gesprächen entstehen direkte und oft überraschende Portraits. Es geht um das, was selten ausgesprochen wird: Tabus, Schmerz, Liebe und Menschlichkeit. Und immer wieder auch um das Leichte, das Unerwartete, das kleine Glück am Wegesrand. (Senderinfo).
- Beginn
- 11:05
- Ende
- 11:40
- Dauer
- 35 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2026
- Land
- CH

Stolperstein
11:40 → 12:10 · 30 Min.
GenreMagazinJahr2023Jedes Jahr kommen in Deutschland circa 8000 Kinder mit angeborenem Herzfehler zur Welt. Operationen und Kathetereingriffe retten weit über 95 Prozent der kleinen Patienten heute das Leben. Die Zahl der Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler (EmaH) wird hierzulande auf rund 360.000 geschätzt. Doch auch nach erfolgreichen Eingriffen sind diese Patienten nicht geheilt. Das gilt besonders für Menschen mit komplexen Herzfehlern, den Einkammerherzen. Bei diesen Herzpatienten ist nur eine der beiden großen Herzkammern voll ausgebildet. Sauerstoffreiches und sauerstoffarmes Blut mischen sich, statt getrennt in zwei Blutkreisläufen zu fließen. Durch mehrere Operationen am offenen Herzen, die erste schon wenige Tage nach der Geburt, werden die Blutkreisläufe getrennt. Die dafür nötigen OP-Techniken gibt es erst seit wenigen Jahrzehnten. Sie sichern das Überleben, vorausgesetzt, Mütter und Väter entscheiden sich für diesen Weg. Der ist alles andere als einfach, der Ausgang oft sogar ungewiss. Mittlerweile sind die ersten Patienten, die mit einem hypoplastischen Links- oder Rechtsherzsyndrom überlebten, um die 40 Jahre alt und haben teilweise eigene Kinder. Welche Krisen haben sie gemeistert, und welche Ängste, aber auch Hoffnungen begleiteten sie im Alltag – als Kinder, Jugendliche und Erwachsene? „Stolperstein“ hat mehrere Familien besucht. (Senderinfo).
„Stolperstein“ läuft auf 3sat von 11:40 bis 12:10 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 30 Minuten Sendezeit.
Jedes Jahr kommen in Deutschland circa 8000 Kinder mit angeborenem Herzfehler zur Welt. Operationen und Kathetereingriffe retten weit über 95 Prozent der kleinen Patienten heute das Leben. Die Zahl der Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler (EmaH) wird hierzulande auf rund 360.000 geschätzt. Doch auch nach erfolgreichen Eingriffen sind diese Patienten nicht geheilt. Das gilt besonders für Menschen mit komplexen Herzfehlern, den Einkammerherzen. Bei diesen Herzpatienten ist nur eine der beiden großen Herzkammern voll ausgebildet. Sauerstoffreiches und sauerstoffarmes Blut mischen sich, statt getrennt in zwei Blutkreisläufen zu fließen. Durch mehrere Operationen am offenen Herzen, die erste schon wenige Tage nach der Geburt, werden die Blutkreisläufe getrennt. Die dafür nötigen OP-Techniken gibt es erst seit wenigen Jahrzehnten. Sie sichern das Überleben, vorausgesetzt, Mütter und Väter entscheiden sich für diesen Weg. Der ist alles andere als einfach, der Ausgang oft sogar ungewiss. Mittlerweile sind die ersten Patienten, die mit einem hypoplastischen Links- oder Rechtsherzsyndrom überlebten, um die 40 Jahre alt und haben teilweise eigene Kinder. Welche Krisen haben sie gemeistert, und welche Ängste, aber auch Hoffnungen begleiteten sie im Alltag – als Kinder, Jugendliche und Erwachsene? „Stolperstein“ hat mehrere Familien besucht. (Senderinfo).
- Beginn
- 11:40
- Ende
- 12:10
- Dauer
- 30 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Magazin
- Jahr
- 2023
Morgen · Nachmittag — 3sat
12:00–18:00 · 9 Programme
Hachschara – Israels Pioniere aus Österreich
12:10 → 13:05 · 55 Min.
GenreDokuJahr2025LandAMit Zeitzeugeninterviews und Berichten von Nachkommen erzählt der Film von Jüdinnen und Juden aus Wien, die maßgeblich daran beteiligt waren, Israel zu besiedeln, damit den Grundstein für den modernen jüdischen Staat gelegt haben.
Um 12:10 Uhr zeigt 3sat „Hachschara – Israels Pioniere aus Österreich“: die Ausstrahlung endet um 13:05 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 55 Minuten Sendezeit.
Mit Zeitzeugeninterviews und Berichten von Nachkommen erzählt der Film von Jüdinnen und Juden aus Wien, die maßgeblich daran beteiligt waren, Israel zu besiedeln, damit den Grundstein für den modernen jüdischen Staat gelegt haben.
- Beginn
- 12:10
- Ende
- 13:05
- Dauer
- 55 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2025
- Land
- A

37°Leben
13:05 → 13:35 · 30 Min.
GenreDokuJahr2026LandDJacqueline ist 24, als sie ihre zwölf Jahre jüngere Schwester zu sich holt und das Sorgerecht erstreitet. Was die Mutter zu Lebzeiten versäumt hat, wirkt auch nach ihrem Tod fort. Jacqueline übernimmt Verantwortung für Caithlen, wo ihre Mutter die Fürsorge schuldig blieb. Die Schwestern erzählen aus jeweils ihrer Sicht von Vernachlässigung, Enttäuschung und Sehnsucht – und davon, wie sie zwischen Verletzung und Vergebung ihren eigenen Weg suchen. (Senderinfo).
„37°Leben“ läuft auf 3sat von 13:05 bis 13:35 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 30 Minuten Sendezeit.
Jacqueline ist 24, als sie ihre zwölf Jahre jüngere Schwester zu sich holt und das Sorgerecht erstreitet. Was die Mutter zu Lebzeiten versäumt hat, wirkt auch nach ihrem Tod fort. Jacqueline übernimmt Verantwortung für Caithlen, wo ihre Mutter die Fürsorge schuldig blieb. Die Schwestern erzählen aus jeweils ihrer Sicht von Vernachlässigung, Enttäuschung und Sehnsucht – und davon, wie sie zwischen Verletzung und Vergebung ihren eigenen Weg suchen. (Senderinfo).
- Beginn
- 13:05
- Ende
- 13:35
- Dauer
- 30 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2026
- Land
- D

Sansibar – Afrikas wilde Schönheit
13:35 → 13:50 · 15 Min.
GenreDokuJahr2020LandDSansibar wirkt wie ein Paradies. Diese zu Tansania gehörende Inselgruppe zieht seit jeher Ausländer an, darunter deutsche Auswanderer, die zusammen mit Einheimischen Natur und Kultur bewahren. Historisch war Sansibar ein bedeutender Handelsplatz für arabische Kaufleute. Heute erinnern viele Gebäude in Stone Town, einem UNESCO-Weltkulturerbe, an diese Blütezeit. Was wie eine Postkartenidylle wirkt, ist es jedoch nicht: Reisende sind vor politischen Unruhen, gefährlichen Wildtieren oder Tropenkrankheiten weitgehend sicher, doch die Hälfte der rund 1,2 Millionen Insulaner lebt unter der Armutsgrenze. Wichtigste Einnahmequellen sind Gewürze und Touristen, die die überbordende Natur kennenlernen wollen.
Auf 3sat steht „Sansibar – Afrikas wilde Schönheit“ um 13:35 Uhr auf dem Programm, bis 13:50 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 15 Minuten Programm.
Sansibar wirkt wie ein Paradies. Diese zu Tansania gehörende Inselgruppe zieht seit jeher Ausländer an, darunter deutsche Auswanderer, die zusammen mit Einheimischen Natur und Kultur bewahren. Historisch war Sansibar ein bedeutender Handelsplatz für arabische Kaufleute. Heute erinnern viele Gebäude in Stone Town, einem UNESCO-Weltkulturerbe, an diese Blütezeit. Was wie eine Postkartenidylle wirkt, ist es jedoch nicht: Reisende sind vor politischen Unruhen, gefährlichen Wildtieren oder Tropenkrankheiten weitgehend sicher, doch die Hälfte der rund 1,2 Millionen Insulaner lebt unter der Armutsgrenze. Wichtigste Einnahmequellen sind Gewürze und Touristen, die die überbordende Natur kennenlernen wollen.
- Beginn
- 13:35
- Ende
- 13:50
- Dauer
- 15 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2020
- Land
- D

Unsere Kontinente
13:50 → 14:35 · 45 Min.
GenreDokuJahr2022LandDRegieSigrun LasteSeit 1982 berichtet "Terra X" über die Natur und Kultur der Welt. Die Jubiläumsreihe "Unsere Kontinente" fügt beides zu einer großen Gesamtschau zusammen. Wie hat die Natur unseres Planeten die Kulturen geformt? Prof. Harald Lesch, Prof. Colin Devey, Prof. Antje Boetius, Mirko Drotschmann, Dr. Mai Thi Nguyen-Kim und Jasmina Neudecker präsentieren die sechs dauerhaft von Menschen besiedelten Kontinente. Die gewaltigen tektonischen Kräfte erschaffen in Afrika eine einzigartige Landschaft: das Great Rift Valley. Die natürlichen Bedingungen Ostafrikas werden zur Wiege der Menschheit und zum Startpunkt ihrer langen Reise: Von dort aus ziehen die Menschen los, um nach und nach andere Kontinente zu besiedeln. Der afrikanische Kontinent erstreckt sich über sehr viele Breitengrade und äußerst vielfältige Naturlandschaften und Klimazonen. Seine so unterschiedlichen Regionen und Bedingungen erfordern immer wieder andersartige Anpassungsstrategien und das Erlernen neuer Kulturtechniken. Vielerorts sind die Böden des Kontinents ausgelaugt. Es entwickeln sich völlig unterschiedliche Lebensmodelle als Antwort auf die extremen Naturbedingungen. Die natürlichen Barrieren des Kontinents – Flüsse, die nicht durchgängig schiffbar sind, die tropische Zone mit ihren tödlichen Krankheiten, undurchdringliche Wälder und die großen Wüsten im Norden und Süden des Kontinents – verhindern den Austausch der verschiedenen Kulturen in Afrika. Darüber hinaus verfügen die Nord- und Westküste über wenige natürliche Häfen und zum Teil schwer zu beherrschende Winde, was einen Austausch der Kulturen über die Grenzen des Kontinents hinaus lange Zeit verhindert. Das gut schiffbare Kap – gelegen auf den internationalen Schiffhandelsrouten – wird zum Einlasstor für Abenteurer und Ausbeuter, die selten das Wohl des Kontinents im Fokus haben. Es sind auch diese natürlichen Faktoren, die Afrikas Aufschwung behindert haben. Und das, obwohl der Kontinent reich an Rohstoffen und Bodenschätzen ist, die bis heute systematisch ausgebeutet werden. (Senderinfo).
„Unsere Kontinente“ läuft auf 3sat von 13:50 bis 14:35 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 45 Minuten Sendezeit.
Seit 1982 berichtet "Terra X" über die Natur und Kultur der Welt. Die Jubiläumsreihe "Unsere Kontinente" fügt beides zu einer großen Gesamtschau zusammen. Wie hat die Natur unseres Planeten die Kulturen geformt? Prof. Harald Lesch, Prof. Colin Devey, Prof. Antje Boetius, Mirko Drotschmann, Dr. Mai Thi Nguyen-Kim und Jasmina Neudecker präsentieren die sechs dauerhaft von Menschen besiedelten Kontinente. Die gewaltigen tektonischen Kräfte erschaffen in Afrika eine einzigartige Landschaft: das Great Rift Valley. Die natürlichen Bedingungen Ostafrikas werden zur Wiege der Menschheit und zum Startpunkt ihrer langen Reise: Von dort aus ziehen die Menschen los, um nach und nach andere Kontinente zu besiedeln. Der afrikanische Kontinent erstreckt sich über sehr viele Breitengrade und äußerst vielfältige Naturlandschaften und Klimazonen. Seine so unterschiedlichen Regionen und Bedingungen erfordern immer wieder andersartige Anpassungsstrategien und das Erlernen neuer Kulturtechniken. Vielerorts sind die Böden des Kontinents ausgelaugt. Es entwickeln sich völlig unterschiedliche Lebensmodelle als Antwort auf die extremen Naturbedingungen. Die natürlichen Barrieren des Kontinents – Flüsse, die nicht durchgängig schiffbar sind, die tropische Zone mit ihren tödlichen Krankheiten, undurchdringliche Wälder und die großen Wüsten im Norden und Süden des Kontinents – verhindern den Austausch der verschiedenen Kulturen in Afrika. Darüber hinaus verfügen die Nord- und Westküste über wenige natürliche Häfen und zum Teil schwer zu beherrschende Winde, was einen Austausch der Kulturen über die Grenzen des Kontinents hinaus lange Zeit verhindert. Das gut schiffbare Kap – gelegen auf den internationalen Schiffhandelsrouten – wird zum Einlasstor für Abenteurer und Ausbeuter, die selten das Wohl des Kontinents im Fokus haben. Es sind auch diese natürlichen Faktoren, die Afrikas Aufschwung behindert haben. Und das, obwohl der Kontinent reich an Rohstoffen und Bodenschätzen ist, die bis heute systematisch ausgebeutet werden. (Senderinfo).
- Beginn
- 13:50
- Ende
- 14:35
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2022
- Land
- D
- Regie
- Sigrun Laste

Unsere Kontinente
14:35 → 15:15 · 40 Min.
GenreDokuJahr2022LandDRegieFriederike Schmidt-VogtAsien, der größte Kontinent der Erde, überbietet sich in Superlativen: Er reicht von Sibirien im Nordosten bis zum Suezkanal im Südwesten. In Asien befinden sich der kälteste Ort, die seismisch heißeste Region und die höchsten Gebirge des Planeten. Die Geschichte des Superkontinents Asien beginnt vor 55 Millionen Jahren. Damals schiebt sich der indische Subkontinent unter Eurasien und faltet den Himalaja auf. Dieses gewaltige Hochland bildet eine natürliche Barriere für Regenwolken und teilt Asien in zwei sehr unterschiedliche Teile: einen regnerischen und fruchtbaren Süden und einen trockenen und kalten Norden. Eine Pflanze verändert im feuchten und fruchtbaren Südosten Asiens die Siedlungsgeschichte. Reis wird Nahrungsgrundlage einer stetig und schnell wachsenden Bevölkerung. Es ist dieses besondere Klima, ermöglicht durch den Himalaja, das Südostasien bis heute zur Heimat der größten Megacitys der Welt macht. Asien ist aber auch ein Kontinent der Gegensätze und der menschlichen Anpassung an die unterschiedlichen Lebensräume. Das Wüstenklima im Südwesten inspiriert Weltreligionen, in der Mitte des Kontinents diktiert die Steppe die Lebensbedingungen der Menschen. Das weite Grasland bietet ideale Bedingungen für Pferde. Ihre Domestizierung lässt die Menschen der Steppe zu gefürchteten Kriegern und Herrschern der größten Reiche der Welt werden. Sibirien und Saudi-Arabien halten harte Lebensbedingungen bereit, ihr Reichtum an Bodenschätzen zieht dennoch Menschen in diese eher lebensfeindlichen Regionen. Kein anderer Kontinent hat die Ideen vom Zusammenleben der Menschen so geprägt wie Asien – als Taktgeber für den Rest der Welt. Asien war der Schauplatz der Anfänge der neolithischen Revolution. Heute hat der Kontinent die größte Ansammlung an Megacitys. (Senderinfo).
„Unsere Kontinente“ läuft auf 3sat von 14:35 bis 15:15 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 40 Minuten Sendezeit.
Asien, der größte Kontinent der Erde, überbietet sich in Superlativen: Er reicht von Sibirien im Nordosten bis zum Suezkanal im Südwesten. In Asien befinden sich der kälteste Ort, die seismisch heißeste Region und die höchsten Gebirge des Planeten. Die Geschichte des Superkontinents Asien beginnt vor 55 Millionen Jahren. Damals schiebt sich der indische Subkontinent unter Eurasien und faltet den Himalaja auf. Dieses gewaltige Hochland bildet eine natürliche Barriere für Regenwolken und teilt Asien in zwei sehr unterschiedliche Teile: einen regnerischen und fruchtbaren Süden und einen trockenen und kalten Norden. Eine Pflanze verändert im feuchten und fruchtbaren Südosten Asiens die Siedlungsgeschichte. Reis wird Nahrungsgrundlage einer stetig und schnell wachsenden Bevölkerung. Es ist dieses besondere Klima, ermöglicht durch den Himalaja, das Südostasien bis heute zur Heimat der größten Megacitys der Welt macht. Asien ist aber auch ein Kontinent der Gegensätze und der menschlichen Anpassung an die unterschiedlichen Lebensräume. Das Wüstenklima im Südwesten inspiriert Weltreligionen, in der Mitte des Kontinents diktiert die Steppe die Lebensbedingungen der Menschen. Das weite Grasland bietet ideale Bedingungen für Pferde. Ihre Domestizierung lässt die Menschen der Steppe zu gefürchteten Kriegern und Herrschern der größten Reiche der Welt werden. Sibirien und Saudi-Arabien halten harte Lebensbedingungen bereit, ihr Reichtum an Bodenschätzen zieht dennoch Menschen in diese eher lebensfeindlichen Regionen. Kein anderer Kontinent hat die Ideen vom Zusammenleben der Menschen so geprägt wie Asien – als Taktgeber für den Rest der Welt. Asien war der Schauplatz der Anfänge der neolithischen Revolution. Heute hat der Kontinent die größte Ansammlung an Megacitys. (Senderinfo).
- Beginn
- 14:35
- Ende
- 15:15
- Dauer
- 40 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2022
- Land
- D
- Regie
- Friederike Schmidt-Vogt

Unsere Kontinente
15:15 → 16:00 · 45 Min.
GenreDokuJahr2022LandDRegieFriederike Schmidt-VogtAustralien, der kleinste und trockenste Erdteil, zählte wie Gebiete Afrikas und Vorderindiens im Erdaltertum zur Landmasse Gondwana. Mit der Inselwelt des Pazifiks, Ozeanien, eint ihn die isolierte Lage, die einzigartige Lebensräume hervorbrachte. Gleich daran anschließend befindet sich die Antarktis, welche gerade dabei ist zu vereisen. Während die Eiszeit die Landbrücke zwischen Australien und Papua-Neuguinea erschafft, wird ein Teil davon zur ältesten Kultur der Erde. Immer wieder entstehen neue Inseln, auf denen wertvolle Mineralien entstehen und dessen Magma die Böden düngen.
„Unsere Kontinente“ läuft auf 3sat von 15:15 bis 16:00 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 45 Minuten Sendezeit.
Australien, der kleinste und trockenste Erdteil, zählte wie Gebiete Afrikas und Vorderindiens im Erdaltertum zur Landmasse Gondwana. Mit der Inselwelt des Pazifiks, Ozeanien, eint ihn die isolierte Lage, die einzigartige Lebensräume hervorbrachte. Gleich daran anschließend befindet sich die Antarktis, welche gerade dabei ist zu vereisen. Während die Eiszeit die Landbrücke zwischen Australien und Papua-Neuguinea erschafft, wird ein Teil davon zur ältesten Kultur der Erde. Immer wieder entstehen neue Inseln, auf denen wertvolle Mineralien entstehen und dessen Magma die Böden düngen.
- Beginn
- 15:15
- Ende
- 16:00
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2022
- Land
- D
- Regie
- Friederike Schmidt-Vogt

Unsere Kontinente
16:00 → 16:45 · 45 Min.
GenreDokuJahr2022LandDRegieSigrun LastePalmen in Irland, Obstbäume in Norwegen, Vulkan-Städte auf Island: Europa ist der klimatische „Gunstkontinent“. Dies verdankt er der einstigen Schließung der Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika und dem dadurch entstandenen Golfstrom. Auch die Gletscher der letzten Eiszeit entpuppten sich als überaus praktisch: Sie hinterließen fruchtbaren Löss, der noch immer den kompletten Kontinent bedeckt. Hierauf lässt sich hervorragend Getreide anbauen, was demnach auch die Hauptnahrung der Europäer und Europäerinnen wurde. Die getreidebasierte Ernährung führte zu einem Vitamin-D-Mangel, der durch eine hellere Hautfarbe ausgeglichen wurde. Nicht nur das Klima wandelte sich zum Vorteil der Europäer:innen. Auch die tektonischen Aktivitäten zwischen der Afrikanischen und der Eurasischen Platte führten dazu, dass sich die Mittelmeerküste mit all ihren Vorzügen formte. So entwickelte sich ein Bereich, der ideal für die Besiedelung und die Schifffahrt ist. Spektakuläre Naturaufnahmen und 3D-Grafiken erzählen die Geschichte Europas eindrucksvoll.
„Unsere Kontinente“ läuft auf 3sat von 16:00 bis 16:45 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 45 Minuten Sendezeit.
Palmen in Irland, Obstbäume in Norwegen, Vulkan-Städte auf Island: Europa ist der klimatische „Gunstkontinent“. Dies verdankt er der einstigen Schließung der Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika und dem dadurch entstandenen Golfstrom. Auch die Gletscher der letzten Eiszeit entpuppten sich als überaus praktisch: Sie hinterließen fruchtbaren Löss, der noch immer den kompletten Kontinent bedeckt. Hierauf lässt sich hervorragend Getreide anbauen, was demnach auch die Hauptnahrung der Europäer und Europäerinnen wurde. Die getreidebasierte Ernährung führte zu einem Vitamin-D-Mangel, der durch eine hellere Hautfarbe ausgeglichen wurde. Nicht nur das Klima wandelte sich zum Vorteil der Europäer:innen. Auch die tektonischen Aktivitäten zwischen der Afrikanischen und der Eurasischen Platte führten dazu, dass sich die Mittelmeerküste mit all ihren Vorzügen formte. So entwickelte sich ein Bereich, der ideal für die Besiedelung und die Schifffahrt ist. Spektakuläre Naturaufnahmen und 3D-Grafiken erzählen die Geschichte Europas eindrucksvoll.
- Beginn
- 16:00
- Ende
- 16:45
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2022
- Land
- D
- Regie
- Sigrun Laste

Unsere Kontinente
16:45 → 17:30 · 45 Min.
GenreDokuJahr2022LandDRegieSigrun LasteNordamerika – ein Kontinent zwischen Eis und Feuer. Die natürlichen Bedingungen bestimmen seit jeher Leben und Kultur seiner Bewohner. Der polare Norden bildet die Wiege der nordamerikanischen Zivilisationen. Hier, wo sich die ersten Amerikaner niederlassen, sind die Bedingungen mit bis zu minus 50 Grad so hart, dass sich nur eine kleine Inuit-Bevölkerung behaupten kann. Die Landschaft und das Leben im Süden prägen Vulkane. Es ist die Region, in der die zweite Einwanderungswelle eine indigene amerikanische Zivilisation schafft. Im Laufe der Geschichte erweisen sich die Vulkane als Fluch und Segen zugleich. Ihre fruchtbare Asche sorgt für ertragreiche Böden und ermöglicht so die Landwirtschaft, aber allzu häufig offenbaren sie auch ihren zerstörerischen Charakter und lösen Naturkatastrophen aus. Der Mittlere Westen von Nordamerika ist das Filetstückchen des Kontinents. Es ist vor allem der Gunstraum zwischen Appalachen und Rocky Mountains, gepaart mit dem schier unendlichen Ressourcenreichtum und einer günstigen, natürlichen Infrastruktur, die es den USA ermöglicht, in kürzester Zeit wirtschaftlich an die Weltspitze aufzusteigen und Kulturen aller anderen Kontinente mitzuprägen. In den Südstaaten bietet die Natur ideale Bedingungen für den Anbau von Tabak, Reis und Baumwolle – allerdings auch für Krankheiten übertragende Insekten. Afrikanische Sklaven erweisen sich tragischerweise als widerstandsfähige Arbeiter in diesem heißen und feuchten Klima. Die Trennung zwischen den Rassen hat ihre Wurzeln in dieser Zeit und prägt bis heute die Alltagskultur in den USA. (Senderinfo).
„Unsere Kontinente“ läuft auf 3sat von 16:45 bis 17:30 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 45 Minuten Sendezeit.
Nordamerika – ein Kontinent zwischen Eis und Feuer. Die natürlichen Bedingungen bestimmen seit jeher Leben und Kultur seiner Bewohner. Der polare Norden bildet die Wiege der nordamerikanischen Zivilisationen. Hier, wo sich die ersten Amerikaner niederlassen, sind die Bedingungen mit bis zu minus 50 Grad so hart, dass sich nur eine kleine Inuit-Bevölkerung behaupten kann. Die Landschaft und das Leben im Süden prägen Vulkane. Es ist die Region, in der die zweite Einwanderungswelle eine indigene amerikanische Zivilisation schafft. Im Laufe der Geschichte erweisen sich die Vulkane als Fluch und Segen zugleich. Ihre fruchtbare Asche sorgt für ertragreiche Böden und ermöglicht so die Landwirtschaft, aber allzu häufig offenbaren sie auch ihren zerstörerischen Charakter und lösen Naturkatastrophen aus. Der Mittlere Westen von Nordamerika ist das Filetstückchen des Kontinents. Es ist vor allem der Gunstraum zwischen Appalachen und Rocky Mountains, gepaart mit dem schier unendlichen Ressourcenreichtum und einer günstigen, natürlichen Infrastruktur, die es den USA ermöglicht, in kürzester Zeit wirtschaftlich an die Weltspitze aufzusteigen und Kulturen aller anderen Kontinente mitzuprägen. In den Südstaaten bietet die Natur ideale Bedingungen für den Anbau von Tabak, Reis und Baumwolle – allerdings auch für Krankheiten übertragende Insekten. Afrikanische Sklaven erweisen sich tragischerweise als widerstandsfähige Arbeiter in diesem heißen und feuchten Klima. Die Trennung zwischen den Rassen hat ihre Wurzeln in dieser Zeit und prägt bis heute die Alltagskultur in den USA. (Senderinfo).
- Beginn
- 16:45
- Ende
- 17:30
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2022
- Land
- D
- Regie
- Sigrun Laste

Unsere Kontinente
17:30 → 18:15 · 45 Min.
GenreDokuJahr2022LandDRegieSigrun LasteSüdamerikas Natur hat sich in Jahrmillionen der Isolation entwickelt. Im Tertiär lebte noch eine endemische Fauna mit Beutel-, Gürtel und Faultieren, Ameisenbären. Doch die Entstehung der mittelamerikanischen Landbrücke ließ auch die Tierwelt zusammenwachsen. Tiere wie Pumas und Panther eroberten das Terrain. Später tat es ihnen der Mensch gleich. Die Anden sorgen für das einzigartige Terrain mit verschiedenen Lebensbedingungen und daraus resultierenden Herausforderungen und Möglichkeiten. Ausgerechnet an der trockenen Westseite der Anden entsteht bereits 2.000 vor Christus dank effizienter Bewässerungstechniken die erste Hochkultur. Im Hochland Perus trägt das einzige tropische Eisfeld der Welt zum Aufstieg der bedeutenden Inka-Kultur. Inka erobern mit Hilfe diesem Vorkommen an reichlich Süßwasser ein nie zuvor gesehenes Territorium. Bis heute ist diese Kultur von größter Bedeutung. Südamerika ist reich an natürlichen Ressourcen, von Silber bis zu Salzen. Seit Jahrhunderten machten sich andere Bevölkerungsgruppen, wie die der Europäer aus purem Neid auf die Suche nach dem sagenumwobenen Eldorado. Im Anschluss geht es weiter mit Afrika und Europa.
„Unsere Kontinente“ läuft auf 3sat von 17:30 bis 18:15 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 45 Minuten Sendezeit.
Südamerikas Natur hat sich in Jahrmillionen der Isolation entwickelt. Im Tertiär lebte noch eine endemische Fauna mit Beutel-, Gürtel und Faultieren, Ameisenbären. Doch die Entstehung der mittelamerikanischen Landbrücke ließ auch die Tierwelt zusammenwachsen. Tiere wie Pumas und Panther eroberten das Terrain. Später tat es ihnen der Mensch gleich. Die Anden sorgen für das einzigartige Terrain mit verschiedenen Lebensbedingungen und daraus resultierenden Herausforderungen und Möglichkeiten. Ausgerechnet an der trockenen Westseite der Anden entsteht bereits 2.000 vor Christus dank effizienter Bewässerungstechniken die erste Hochkultur. Im Hochland Perus trägt das einzige tropische Eisfeld der Welt zum Aufstieg der bedeutenden Inka-Kultur. Inka erobern mit Hilfe diesem Vorkommen an reichlich Süßwasser ein nie zuvor gesehenes Territorium. Bis heute ist diese Kultur von größter Bedeutung. Südamerika ist reich an natürlichen Ressourcen, von Silber bis zu Salzen. Seit Jahrhunderten machten sich andere Bevölkerungsgruppen, wie die der Europäer aus purem Neid auf die Suche nach dem sagenumwobenen Eldorado. Im Anschluss geht es weiter mit Afrika und Europa.
- Beginn
- 17:30
- Ende
- 18:15
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2022
- Land
- D
- Regie
- Sigrun Laste
Morgen · Vorabend — 3sat
18:00–20:15 · 5 Programme
NANO: Mein Körper. Meine Schwangerschaft
18:15 → 19:00 · 45 Min.
GenreDokuJahr2026LandDDrei Frauen werden in „Mein Körper. Meine Schwangerschaft“ bei ihren Schwangerschaften begleitet. Assia erlebt ihre erste Schwangerschaft und ist hin- und hergerissen zwischen Vorfreude und den körperlichen Veränderungen. Welche frühen Anzeichen einer Schwangerschaft gibt es? Welche Faktoren tragen zu einer Risikoschwangerschaft bei? Tamara, die Zwillinge erwartet, muss sich schonen, was ihr jedoch schwerfällt. Was unterscheidet eine Zwillingsschwangerschaft von einer Einlingsschwangerschaft? Kathy, die nach einem langen Kinderwunsch "einfach so" schwanger wurde, kämpft mit Ängsten, bis sie ihr Baby endlich in den Armen hält. Wissenschaftlich fundiert zeigt die Dokumentation, wie stark das Band zwischen Mutter und Kind ist und wie tiefgreifend ein Baby das Leben verändern kann. Zudem wird beleuchtet, wie Stress und Cortisol das ungeborene Kind beeinflussen.
Um 18:15 Uhr zeigt 3sat „NANO: Mein Körper. Meine Schwangerschaft“: die Ausstrahlung endet um 19:00 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 45 Minuten Sendezeit.
Drei Frauen werden in „Mein Körper. Meine Schwangerschaft“ bei ihren Schwangerschaften begleitet. Assia erlebt ihre erste Schwangerschaft und ist hin- und hergerissen zwischen Vorfreude und den körperlichen Veränderungen. Welche frühen Anzeichen einer Schwangerschaft gibt es? Welche Faktoren tragen zu einer Risikoschwangerschaft bei? Tamara, die Zwillinge erwartet, muss sich schonen, was ihr jedoch schwerfällt. Was unterscheidet eine Zwillingsschwangerschaft von einer Einlingsschwangerschaft? Kathy, die nach einem langen Kinderwunsch "einfach so" schwanger wurde, kämpft mit Ängsten, bis sie ihr Baby endlich in den Armen hält. Wissenschaftlich fundiert zeigt die Dokumentation, wie stark das Band zwischen Mutter und Kind ist und wie tiefgreifend ein Baby das Leben verändern kann. Zudem wird beleuchtet, wie Stress und Cortisol das ungeborene Kind beeinflussen.
- Beginn
- 18:15
- Ende
- 19:00
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2026
- Land
- D

heute
19:00 → 19:18 · 18 Min.
GenreNachrichtenJahr2026LandDDie Nachrichtensendung "heute" informiert täglich kompakt über die wichtigsten Ereignisse aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft, Sport und Wetter. Im Mittelpunkt steht eine übersichtliche und verständliche Einordnung des aktuellen Tagesgeschehens aus Deutschland und der Welt. Die Sendung bietet einen schnellen Überblick über Entwicklungen und Hintergründe und wird auch im Programm von 3sat ausgestrahlt. Damit ergänzt sie das Informationsangebot des Senders und liefert aktuelle Nachrichten in konzentrierter Form. (Senderinfo).
Auf 3sat steht „heute“ um 19:00 Uhr auf dem Programm, bis 19:18 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 18 Minuten Sendezeit.
Die Nachrichtensendung "heute" informiert täglich kompakt über die wichtigsten Ereignisse aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft, Sport und Wetter. Im Mittelpunkt steht eine übersichtliche und verständliche Einordnung des aktuellen Tagesgeschehens aus Deutschland und der Welt. Die Sendung bietet einen schnellen Überblick über Entwicklungen und Hintergründe und wird auch im Programm von 3sat ausgestrahlt. Damit ergänzt sie das Informationsangebot des Senders und liefert aktuelle Nachrichten in konzentrierter Form. (Senderinfo).
- Beginn
- 19:00
- Ende
- 19:18
- Dauer
- 18 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Nachrichten
- Jahr
- 2026
- Land
- D

3sat-Wetter
19:18 → 19:20 · 2 Min.
GenreNachrichtenJahr2026Wetterfühligkeit, auch Meteoropathie oder Meteorotropismus genannt, beschreibt eine besondere Empfindlichkeit gegenüber Wetterveränderungen. Betroffene reagieren sensibel auf Luftdruckschwankungen, Föhn, Hitzewellen, hohe Luftfeuchtigkeit, schwüle Luft oder Gewitter, was sich deutlich auf das körperliche und seelische Wohlbefinden auswirken kann. Die Sendung "3sat Wetter" bietet jedoch nicht nur für wetterfühlige Menschen, sondern für alle Zuschauer aktuelle und zuverlässige Wettervorhersagen für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Dabei werden Temperaturen, Niederschläge und Wetterentwicklungen verständlich und übersichtlich dargestellt. (Senderinfo).
Auf 3sat steht „3sat-Wetter“ um 19:18 Uhr auf dem Programm, bis 19:20 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 2 Minuten Programm.
Wetterfühligkeit, auch Meteoropathie oder Meteorotropismus genannt, beschreibt eine besondere Empfindlichkeit gegenüber Wetterveränderungen. Betroffene reagieren sensibel auf Luftdruckschwankungen, Föhn, Hitzewellen, hohe Luftfeuchtigkeit, schwüle Luft oder Gewitter, was sich deutlich auf das körperliche und seelische Wohlbefinden auswirken kann. Die Sendung "3sat Wetter" bietet jedoch nicht nur für wetterfühlige Menschen, sondern für alle Zuschauer aktuelle und zuverlässige Wettervorhersagen für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Dabei werden Temperaturen, Niederschläge und Wetterentwicklungen verständlich und übersichtlich dargestellt. (Senderinfo).
- Beginn
- 19:18
- Ende
- 19:20
- Dauer
- 2 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Nachrichten
- Jahr
- 2026

Kulturzeit
19:20 → 20:00 · 40 Min.
GenreMagazinJahr2026LandD"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen. (Senderinfo).
„Kulturzeit“ läuft auf 3sat von 19:20 bis 20:00 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 40 Minuten Programm.
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen. (Senderinfo).
- Beginn
- 19:20
- Ende
- 20:00
- Dauer
- 40 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Magazin
- Jahr
- 2026
- Land
- D

Tagesschau
20:00 → 20:15 · 15 Min.
GenreNachrichtenJahr2026LandDSeit 1952 informiert die Tagesschau als Nachrichtensendung in der Hauptsendung um 20.00 Uhr für 15 Minuten oder in kürzeren Ausgaben täglich über den aktuellen Stand in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport. Direkt im Anschluss folgen Prognosen für Deutschland zum Wetter der folgenden Tage und Woche.
Auf 3sat steht „Tagesschau“ um 20:00 Uhr auf dem Programm, bis 20:15 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 15 Minuten Programm.
Seit 1952 informiert die Tagesschau als Nachrichtensendung in der Hauptsendung um 20.00 Uhr für 15 Minuten oder in kürzeren Ausgaben täglich über den aktuellen Stand in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport. Direkt im Anschluss folgen Prognosen für Deutschland zum Wetter der folgenden Tage und Woche.
- Beginn
- 20:00
- Ende
- 20:15
- Dauer
- 15 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Nachrichten
- Jahr
- 2026
- Land
- D
Morgen · Primetime — 3sat
20:15–22:15 · 3 Programme
Das Glaszimmer
20:15 → 21:45 · 1 Std. 30 Min.
GenreKinderJahr2022LandDRegieChristian LerchDer kleine Junge lebt zwischen Nazis und Zweiflern und gleitet immer mehr in den Stolz, dass sein Vater an der Front dient. Als die Nachricht kommt, dass sein Papa im Kriegsgeschehen gefallen ist, bricht für Felix eine Welt zusammen. Nachts jedoch klopft es ans Fenster… Von Regisseur und Drehbuchautor Christian Lerch („Wer früher stirbt ist länger tot“) kommt hier eine besonders emotionale Familiengeschichte mit fähigen Nachwuchsdarstellern. Streift das in Teilen den Kitsch? Sicherlich, doch wenn es so gut und mit so viel Emotionen umgesetzt ist, lässt man sich gerne darauf ein.
Auf 3sat steht „Das Glaszimmer“ um 20:15 Uhr auf dem Programm, bis 21:45 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 90 Minuten Programm.
Der kleine Junge lebt zwischen Nazis und Zweiflern und gleitet immer mehr in den Stolz, dass sein Vater an der Front dient. Als die Nachricht kommt, dass sein Papa im Kriegsgeschehen gefallen ist, bricht für Felix eine Welt zusammen. Nachts jedoch klopft es ans Fenster… Von Regisseur und Drehbuchautor Christian Lerch („Wer früher stirbt ist länger tot“) kommt hier eine besonders emotionale Familiengeschichte mit fähigen Nachwuchsdarstellern. Streift das in Teilen den Kitsch? Sicherlich, doch wenn es so gut und mit so viel Emotionen umgesetzt ist, lässt man sich gerne darauf ein.
- Beginn
- 20:15
- Ende
- 21:45
- Dauer
- 1 Std. 30 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Kinder
- Jahr
- 2022
- Land
- D
- Regie
- Christian Lerch
BesetzungLisa Wagner · Xari Wimbauer · Hans Löw · Luis Vorbach · Philipp Hochmair · Hannah Yoshimi Hagg · David Benkovitch · Valesca Peters

Sansibar – Afrikas wilde Schönheit
21:45 → 22:00 · 15 Min.
GenreDokuJahr2020LandDSansibar wirkt wie ein Paradies. Diese zu Tansania gehörende Inselgruppe zieht seit jeher Ausländer an, darunter deutsche Auswanderer, die zusammen mit Einheimischen Natur und Kultur bewahren. Historisch war Sansibar ein bedeutender Handelsplatz für arabische Kaufleute. Heute erinnern viele Gebäude in Stone Town, einem UNESCO-Weltkulturerbe, an diese Blütezeit. Was wie eine Postkartenidylle wirkt, ist es jedoch nicht: Reisende sind vor politischen Unruhen, gefährlichen Wildtieren oder Tropenkrankheiten weitgehend sicher, doch die Hälfte der rund 1,2 Millionen Insulaner lebt unter der Armutsgrenze. Wichtigste Einnahmequellen sind Gewürze und Touristen, die die überbordende Natur kennenlernen wollen.
Auf 3sat steht „Sansibar – Afrikas wilde Schönheit“ um 21:45 Uhr auf dem Programm, bis 22:00 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 15 Minuten Programm.
Sansibar wirkt wie ein Paradies. Diese zu Tansania gehörende Inselgruppe zieht seit jeher Ausländer an, darunter deutsche Auswanderer, die zusammen mit Einheimischen Natur und Kultur bewahren. Historisch war Sansibar ein bedeutender Handelsplatz für arabische Kaufleute. Heute erinnern viele Gebäude in Stone Town, einem UNESCO-Weltkulturerbe, an diese Blütezeit. Was wie eine Postkartenidylle wirkt, ist es jedoch nicht: Reisende sind vor politischen Unruhen, gefährlichen Wildtieren oder Tropenkrankheiten weitgehend sicher, doch die Hälfte der rund 1,2 Millionen Insulaner lebt unter der Armutsgrenze. Wichtigste Einnahmequellen sind Gewürze und Touristen, die die überbordende Natur kennenlernen wollen.
- Beginn
- 21:45
- Ende
- 22:00
- Dauer
- 15 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2020
- Land
- D

ZIB 2
22:00 → 22:25 · 25 Min.
GenreNachrichtenJahr2026LandADas tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen. (Senderinfo).
Auf 3sat steht „ZIB 2“ um 22:00 Uhr auf dem Programm, bis 22:25 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 25 Minuten Programm.
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen. (Senderinfo).
- Beginn
- 22:00
- Ende
- 22:25
- Dauer
- 25 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Nachrichten
- Jahr
- 2026
- Land
- A
Morgen · Später Abend — 3sat
22:15–24:00 · 1 Programme
Adagio – Erbarmungslose Stadt
22:25 → 00:30 · 2 Std. 5 Min.
GenreFilmJahr2023LandIRegieStefano SollimaDa sein Vater, der frühere Gangster Daytona, mental und körperlich schwächelt, muss sich der sechzehnjährige Manuel um ihn kümmern. Um etwas Geld zu verdienen, prostituiert sich der Junge. Das kommt einer Gruppe korrupter Carabinieri rund um den eiskalten Vasco ganz gelegen. Sie nutzen diese Info, um Manuel zu erpressen. Er soll für sie auf einer Sexparty Fotos eines prominenten Politikers im kompromittierenden Umgang mit Minderjährigen machen. Doch Manuel dämmert, was diese Fotos wert sind, und er macht sich aus dem Staub. Verfolgt von Vasco und seinen Leuten, kommt er bei den Gaunern Cammello und Polniuman unter, ehemalige Freunde seines Vaters… Exzellentes Genrekino aus Italien, das in Charakterzeichnung und Spannungsaufbau rasiermesserscharf aufgebaut ist. Regie-Ausnahmetalent Stefano Sollima zeigt eine Spirale der Gewalt im Leben der alten Mafiosi und stellt die Frage, ob eine neue Generation junger Italiener diesen Endloskreislauf durchbrechen kann. Das ist nicht nur so wendungsreich wie intellektuell fordernd, sondern auch exzellent gespielt. Wobei vor allem Pierfrancesco Favino („Illuminati“, „Die letzte Nacht in Mailand“) als krebskranker Altganove wieder einmal unter Beweis stellt, warum er in Italien als bester Charakterdarsteller seiner Generation gilt. Ein in jeder Hinsicht vorzüglicher Film.
Auf 3sat steht „Adagio – Erbarmungslose Stadt“ um 22:25 Uhr auf dem Programm, bis 00:30 Uhr. Es handelt sich um einen Film aus dem Jahr 2023 von Stefano Sollima. Zur Besetzung gehören Pierfrancesco Favino, Toni Servillo und Valerio Mastandrea.
Da sein Vater, der frühere Gangster Daytona, mental und körperlich schwächelt, muss sich der sechzehnjährige Manuel um ihn kümmern. Um etwas Geld zu verdienen, prostituiert sich der Junge. Das kommt einer Gruppe korrupter Carabinieri rund um den eiskalten Vasco ganz gelegen. Sie nutzen diese Info, um Manuel zu erpressen. Er soll für sie auf einer Sexparty Fotos eines prominenten Politikers im kompromittierenden Umgang mit Minderjährigen machen. Doch Manuel dämmert, was diese Fotos wert sind, und er macht sich aus dem Staub. Verfolgt von Vasco und seinen Leuten, kommt er bei den Gaunern Cammello und Polniuman unter, ehemalige Freunde seines Vaters… Exzellentes Genrekino aus Italien, das in Charakterzeichnung und Spannungsaufbau rasiermesserscharf aufgebaut ist. Regie-Ausnahmetalent Stefano Sollima zeigt eine Spirale der Gewalt im Leben der alten Mafiosi und stellt die Frage, ob eine neue Generation junger Italiener diesen Endloskreislauf durchbrechen kann. Das ist nicht nur so wendungsreich wie intellektuell fordernd, sondern auch exzellent gespielt. Wobei vor allem Pierfrancesco Favino („Illuminati“, „Die letzte Nacht in Mailand“) als krebskranker Altganove wieder einmal unter Beweis stellt, warum er in Italien als bester Charakterdarsteller seiner Generation gilt. Ein in jeder Hinsicht vorzüglicher Film.
- Beginn
- 22:25
- Ende
- 00:30
- Dauer
- 2 Std. 5 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Film
- Jahr
- 2023
- Land
- I
- Regie
- Stefano Sollima
BesetzungPierfrancesco Favino · Toni Servillo · Valerio Mastandrea · Adriano Giannini · Francesco Di Leva · Gianmarco Franchini · Lorenzo Adorni · Silvia Salvatori · Emilio Franchini · Matthew Newman
Morgen · Nacht — 3sat
00:00–06:00 · 8 Programme
10 vor 10
00:20 → 00:46 · 26 Min.
GenreNachrichtenJahr2026LandCH"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. (Senderinfo).
„10 vor 10“ läuft auf 3sat von 00:20 bis 00:46 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 26 Minuten Programm.
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. (Senderinfo).
- Beginn
- 00:20
- Ende
- 00:46
- Dauer
- 26 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Nachrichten
- Jahr
- 2026
- Land
- CH

maischberger
00:46 → 02:01 · 1 Std. 15 Min.
GenreNachrichtenJahr2026LandDESandra Maischberger diskutiert mit Gästen aktuelle Themen, die gesellschaftlich relevant sind, von Schönheitswahn bis Rassismus – journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Die Bandbreite bei Maischberger reicht von Politik, Gesellschaft und Boulevard bis Sport. Ihre Gäste sind Prominente, Fachleute und Betroffene. (Senderinfo).
Auf 3sat steht „maischberger“ um 00:46 Uhr auf dem Programm, bis 02:01 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 75 Minuten Sendezeit.
Sandra Maischberger diskutiert mit Gästen aktuelle Themen, die gesellschaftlich relevant sind, von Schönheitswahn bis Rassismus – journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Die Bandbreite bei Maischberger reicht von Politik, Gesellschaft und Boulevard bis Sport. Ihre Gäste sind Prominente, Fachleute und Betroffene. (Senderinfo).
- Beginn
- 00:46
- Ende
- 02:01
- Dauer
- 1 Std. 15 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Nachrichten
- Jahr
- 2026
- Land
- DE
BesetzungSandra Maischberger

Die Nordreportage: Backen ohne Nachtschicht
02:01 → 02:30 · 29 Min.
GenreDokuJahr2026LandDWährend viele Bäckereien nachts ihre Brötchen und Brote produzieren, hat sich Lukas Kröhl bewusst anders entschieden. Der 29-jährige Bäckermeister ist kein Frühaufsteher. Frühe Märkte und klassische Frühstückskundschaft kommen für ihn kaum infrage. Lukas Kröhl öffnet seine Bäckerei im niedersächsischen Schöningen erst um 13.00 Uhr. Trotzdem wächst sein Betrieb. Bis 10.00 Uhr müssen etwa 300 Brote und 400 Brötchen fertig sein. Die größte Herausforderung: Für die gesamte Produktion steht nur ein Ofen zur Verfügung. Dabei hängt vieles von der Vorbereitung ab. Schon am Vortag setzt Teigmacher Michael Stiewe die Brotteige an. Temperatur und Zutaten müssen stimmen, damit die Teige bis zu 24 Stunden ruhen können. Gleichzeitig will Lukas die Senfkruste nach einem Jahr zurück ins Sortiment bringen. Bevor das Aktionsbrot verkauft werden kann, muss er die Rezeptur noch einmal testen. In seiner Ausbildung begann Lukas häufig um 17.00 Uhr mit der Arbeit. Feierabend war oft erst nachts. Als er sich im Jahr 2023 selbstständig machte, wollte er es anders machen. Der Verzicht auf Nachtarbeit bedeutet allerdings auch, neue Wege zu finden, um Kundinnen und Kunden zu erreichen. Neben der Bäckerei in Schöningen setzt Lukas deshalb auf zwei weitere Verkaufsstandorte sowie auf später öffnende Wochenmärkte und Gastronomiebetriebe in der Region. „Die Nordreportage“ begleitet Lukas Kröhl und sein Team und zeigt, wie er versucht, eine Bäckerei ohne Nachtschichten erfolgreich zu führen. (Senderinfo).
„Die Nordreportage: Backen ohne Nachtschicht“ läuft auf 3sat von 02:01 bis 02:30 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 29 Minuten Programm.
Während viele Bäckereien nachts ihre Brötchen und Brote produzieren, hat sich Lukas Kröhl bewusst anders entschieden. Der 29-jährige Bäckermeister ist kein Frühaufsteher. Frühe Märkte und klassische Frühstückskundschaft kommen für ihn kaum infrage. Lukas Kröhl öffnet seine Bäckerei im niedersächsischen Schöningen erst um 13.00 Uhr. Trotzdem wächst sein Betrieb. Bis 10.00 Uhr müssen etwa 300 Brote und 400 Brötchen fertig sein. Die größte Herausforderung: Für die gesamte Produktion steht nur ein Ofen zur Verfügung. Dabei hängt vieles von der Vorbereitung ab. Schon am Vortag setzt Teigmacher Michael Stiewe die Brotteige an. Temperatur und Zutaten müssen stimmen, damit die Teige bis zu 24 Stunden ruhen können. Gleichzeitig will Lukas die Senfkruste nach einem Jahr zurück ins Sortiment bringen. Bevor das Aktionsbrot verkauft werden kann, muss er die Rezeptur noch einmal testen. In seiner Ausbildung begann Lukas häufig um 17.00 Uhr mit der Arbeit. Feierabend war oft erst nachts. Als er sich im Jahr 2023 selbstständig machte, wollte er es anders machen. Der Verzicht auf Nachtarbeit bedeutet allerdings auch, neue Wege zu finden, um Kundinnen und Kunden zu erreichen. Neben der Bäckerei in Schöningen setzt Lukas deshalb auf zwei weitere Verkaufsstandorte sowie auf später öffnende Wochenmärkte und Gastronomiebetriebe in der Region. „Die Nordreportage“ begleitet Lukas Kröhl und sein Team und zeigt, wie er versucht, eine Bäckerei ohne Nachtschichten erfolgreich zu führen. (Senderinfo).
- Beginn
- 02:01
- Ende
- 02:30
- Dauer
- 29 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2026
- Land
- D

Welten-Saga II: Die Schätze Südeuropas
02:30 → 03:14 · 44 Min.
GenreDokuJahr2023LandDAuf den Spuren des Welterbes im Süden Europas besucht Christopher Clark legendäre Schauplätze der Geschichte sowie unberechenbare Vulkane und erfährt, warum die Pizza zum Kulturerbe zählt. Die Reiseroute führt von Neapel aus zu einer Goldmine des Römischen Reiches im spanischen Kastilien, weiter zum Erbe der Mauren in Córdoba, zu den Flamencotänzerinnen Andalusiens und schließlich zu den Meisterwerken des Architekten Antoni Gaudí in Barcelona. Ausgangspunkt der Reise ist Neapel, ein Schmelztiegel vieler Kulturen, die einst in Europa und am Mittelmeer entstanden. Nach den Römern kamen die Byzantiner, die Normannen, die Staufer, die Araber und später die Bourbonen, die Habsburger und Napoleon. Ein Mosaik aus Spuren einer bewegten Vergangenheit, zu der auch ein Erbe der besonderen Art gehört: die Pizza Margherita, die dort geboren wurde und seit einigen Jahren einen Platz auf der Liste des „Immateriellen Welterbes“ einnimmt. Nicht weit von Neapel entfernt liegt das antike Pompeji, eine der berühmtesten archäologischen Stätten der Welt und seit 1997 auf der Liste des UNESCO-Welterbes vertreten. Der katastrophale Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 nach Christus begrub die reiche Stadt und viele Bewohner unter einer meterdicken Ascheschicht. Die Tragödie löschte das Leben in Straßen und Häusern innerhalb eines Augenblicks aus. Die Archäologen können heute diesen Moment im Detail rekonstruieren, wie sich Christopher Clark vor Ort erläutern lässt. Weiter geht die Reise in den Nordwesten Spaniens, nach Kastilien-León, zu den ehemaligen Goldminen von Las Médulas. Ein außergewöhnliches Kulturerbe. Denn die Römer, die das Edelmetall abbauten, leiteten über Aquädukte riesige Mengen Wasser in künstliche Stollen, die sie in die Berge getrieben hatten, und brachten sie dadurch zum Einsturz. Der schieren Dimension des antiken Bergbaus, der die gesamte Landschaft veränderte, verdankt die antike Mine heute ihren Platz auf der UNESCO-Liste. Rund 500 Kilometer weiter südlich besucht Christopher Clark das legendäre Córdoba, in dessen Gebäuden bis heute die jahrhundertelange muslimische Herrschaft über Andalusien sichtbar ist. Nach der Eroberung im Jahr 711 schufen die Mauren das Reich Al-Andalus, in dem es während seiner 800-jährigen Geschichte nicht nur Konflikte gab, sondern auch ein kreatives Miteinander von Christen, Juden und Muslimen. Die Kulturen mischten sich, lernten voneinander, auch musikalisch. Der Flamenco zeugt bis heute davon und gehört inzwischen zum „immateriellen Weltkulturerbe“. Zum Schluss besucht Christopher Clark Barcelona. Die Hauptstadt Kataloniens ist durch einen der außergewöhnlichsten Architekten geprägt: Antoni Gaudí. Seine Häuser, die nicht gebaut, sondern gewachsen zu sein scheinen, machten ihn schon zu Lebzeiten zu einer Weltberühmtheit. Legendär ist seine 1882 begonnene, riesige Basilika „Sagrada Familia“. Bis heute ist sie nicht vollendet, aber doch weit fortgeschritten, sodass sie längst zum Wahrzeichen Barcelonas geworden ist. Ein einmaliges Gesamtkunstwerk und eindrucksvolles Kulturerbe der Menschheit. (Senderinfo).
Um 02:30 Uhr zeigt 3sat „Welten-Saga II: Die Schätze Südeuropas“: die Ausstrahlung endet um 03:14 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 44 Minuten Sendezeit.
Auf den Spuren des Welterbes im Süden Europas besucht Christopher Clark legendäre Schauplätze der Geschichte sowie unberechenbare Vulkane und erfährt, warum die Pizza zum Kulturerbe zählt. Die Reiseroute führt von Neapel aus zu einer Goldmine des Römischen Reiches im spanischen Kastilien, weiter zum Erbe der Mauren in Córdoba, zu den Flamencotänzerinnen Andalusiens und schließlich zu den Meisterwerken des Architekten Antoni Gaudí in Barcelona. Ausgangspunkt der Reise ist Neapel, ein Schmelztiegel vieler Kulturen, die einst in Europa und am Mittelmeer entstanden. Nach den Römern kamen die Byzantiner, die Normannen, die Staufer, die Araber und später die Bourbonen, die Habsburger und Napoleon. Ein Mosaik aus Spuren einer bewegten Vergangenheit, zu der auch ein Erbe der besonderen Art gehört: die Pizza Margherita, die dort geboren wurde und seit einigen Jahren einen Platz auf der Liste des „Immateriellen Welterbes“ einnimmt. Nicht weit von Neapel entfernt liegt das antike Pompeji, eine der berühmtesten archäologischen Stätten der Welt und seit 1997 auf der Liste des UNESCO-Welterbes vertreten. Der katastrophale Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 nach Christus begrub die reiche Stadt und viele Bewohner unter einer meterdicken Ascheschicht. Die Tragödie löschte das Leben in Straßen und Häusern innerhalb eines Augenblicks aus. Die Archäologen können heute diesen Moment im Detail rekonstruieren, wie sich Christopher Clark vor Ort erläutern lässt. Weiter geht die Reise in den Nordwesten Spaniens, nach Kastilien-León, zu den ehemaligen Goldminen von Las Médulas. Ein außergewöhnliches Kulturerbe. Denn die Römer, die das Edelmetall abbauten, leiteten über Aquädukte riesige Mengen Wasser in künstliche Stollen, die sie in die Berge getrieben hatten, und brachten sie dadurch zum Einsturz. Der schieren Dimension des antiken Bergbaus, der die gesamte Landschaft veränderte, verdankt die antike Mine heute ihren Platz auf der UNESCO-Liste. Rund 500 Kilometer weiter südlich besucht Christopher Clark das legendäre Córdoba, in dessen Gebäuden bis heute die jahrhundertelange muslimische Herrschaft über Andalusien sichtbar ist. Nach der Eroberung im Jahr 711 schufen die Mauren das Reich Al-Andalus, in dem es während seiner 800-jährigen Geschichte nicht nur Konflikte gab, sondern auch ein kreatives Miteinander von Christen, Juden und Muslimen. Die Kulturen mischten sich, lernten voneinander, auch musikalisch. Der Flamenco zeugt bis heute davon und gehört inzwischen zum „immateriellen Weltkulturerbe“. Zum Schluss besucht Christopher Clark Barcelona. Die Hauptstadt Kataloniens ist durch einen der außergewöhnlichsten Architekten geprägt: Antoni Gaudí. Seine Häuser, die nicht gebaut, sondern gewachsen zu sein scheinen, machten ihn schon zu Lebzeiten zu einer Weltberühmtheit. Legendär ist seine 1882 begonnene, riesige Basilika „Sagrada Familia“. Bis heute ist sie nicht vollendet, aber doch weit fortgeschritten, sodass sie längst zum Wahrzeichen Barcelonas geworden ist. Ein einmaliges Gesamtkunstwerk und eindrucksvolles Kulturerbe der Menschheit. (Senderinfo).
- Beginn
- 02:30
- Ende
- 03:14
- Dauer
- 44 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2023
- Land
- D

Welten-Saga II: Die Schätze Japans
03:14 → 03:58 · 44 Min.
GenreDokuJahr2023LandDAuf seiner Reise zum UNESCO-Welterbe Japans begegnet Christopher Clark einem faszinierenden Land zwischen uralten Traditionen und schriller Hypermoderne. Vom heiligen Berg Fuji und der Megacity Tokio führt die Reiseroute zur alten Kaiserstadt Kyoto mit ihren Schreinen und der rätselhaften Tradition der Geishas, weiter nach Himeji, wo die Geschichte der Samurai lebendig ist, und nach Sakai mit seinen Kaisergräbern. Der Vulkan Fuji gehört seit 2013 zum UNESCO-Welterbe. Das liegt nicht zuletzt an seiner Bedeutung innerhalb des Shinto-Glaubens, der Urreligion Japans, wie unzählige Schreine in der Nähe des Berges dokumentieren, in denen den Göttinnen und Göttern des Berges gehuldigt wird. Weiter geht die Reise in die bunte Fantasiewelt von Tokios Stadtteil Akihabara, der Geburtsstätte von Tamagotchi und Gameboy bis zu Nintendo und Emojis. Mangas und Animes gehen zurück auf uralte japanische Zeichentraditionen. Viele Kinder und Jugendliche identifizieren sich sogar mit den Figuren aus den Geschichten, wie sich Christopher Clark vor Ort erklären lässt. In Kyoto, der Residenzstadt des japanischen Kaiserreiches, begegnet der Moderator einer japanischen Tradition, die bis heute gepflegt wird: den Geishas. Die Kultur der Geisha geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Für arme Mädchen war die Ausbildung zur Geisha oft die einzige Chance auf Bildung. Dann stand ihnen ein relativ selbstbestimmtes Leben offen. Auch heute noch durchlaufen sie eine strenge fünfjährige Ausbildung, zu der Tanz, Gesang, Kalligraphie und japanische Geschichte gehören. Im Zen-Tempel Ryoanji lässt sich Christopher Clark in die Grundbegriffe einer Weltanschauung einweihen, die auch in Europa immer mehr Anhänger findet. Im Gegensatz zu dem, was im Westen seit den alten Griechen hochgehalten wird – die Perfektion –, feiert die Philosophie des Zen den Augenblick, die Vergänglichkeit und die Bescheidenheit. In der imposanten Burg von Himeji aus dem 17. Jahrhundert macht sich Christopher Clark mit der Tradition der berühmten Samurai-Kaste und ihrer Kunst des Schwertkampfes bekannt. Dazu gehört auch die Meisterschaft bei der Herstellung dieser Waffen – ein Handwerk, das seit Jahrhunderten tradiert wird. Am Ende seiner Reise taucht der Moderator in eine historische Epoche Japans ein, die Kofun-Zeit genannt wird. Der Name rührt von riesigen Erdhügelgräbern her, den Kofun, die während des 3. bis 7. Jahrhunderts entstanden. Einige der vielen Tausend Gräber bergen die Überreste von Kaisern, weshalb sie bis heute als Privatgräber der kaiserlichen Familie angesehen und deshalb von Wissenschaftlern nicht angetastet werden. Und so sind auch diese Gräber ein Symbol für das, was an Japan fasziniert: das Nebeneinander von mythischer Vergangenheit und hochmodernem Alltagsleben. (Senderinfo).
Um 03:14 Uhr zeigt 3sat „Welten-Saga II: Die Schätze Japans“: die Ausstrahlung endet um 03:58 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 44 Minuten Programm.
Auf seiner Reise zum UNESCO-Welterbe Japans begegnet Christopher Clark einem faszinierenden Land zwischen uralten Traditionen und schriller Hypermoderne. Vom heiligen Berg Fuji und der Megacity Tokio führt die Reiseroute zur alten Kaiserstadt Kyoto mit ihren Schreinen und der rätselhaften Tradition der Geishas, weiter nach Himeji, wo die Geschichte der Samurai lebendig ist, und nach Sakai mit seinen Kaisergräbern. Der Vulkan Fuji gehört seit 2013 zum UNESCO-Welterbe. Das liegt nicht zuletzt an seiner Bedeutung innerhalb des Shinto-Glaubens, der Urreligion Japans, wie unzählige Schreine in der Nähe des Berges dokumentieren, in denen den Göttinnen und Göttern des Berges gehuldigt wird. Weiter geht die Reise in die bunte Fantasiewelt von Tokios Stadtteil Akihabara, der Geburtsstätte von Tamagotchi und Gameboy bis zu Nintendo und Emojis. Mangas und Animes gehen zurück auf uralte japanische Zeichentraditionen. Viele Kinder und Jugendliche identifizieren sich sogar mit den Figuren aus den Geschichten, wie sich Christopher Clark vor Ort erklären lässt. In Kyoto, der Residenzstadt des japanischen Kaiserreiches, begegnet der Moderator einer japanischen Tradition, die bis heute gepflegt wird: den Geishas. Die Kultur der Geisha geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Für arme Mädchen war die Ausbildung zur Geisha oft die einzige Chance auf Bildung. Dann stand ihnen ein relativ selbstbestimmtes Leben offen. Auch heute noch durchlaufen sie eine strenge fünfjährige Ausbildung, zu der Tanz, Gesang, Kalligraphie und japanische Geschichte gehören. Im Zen-Tempel Ryoanji lässt sich Christopher Clark in die Grundbegriffe einer Weltanschauung einweihen, die auch in Europa immer mehr Anhänger findet. Im Gegensatz zu dem, was im Westen seit den alten Griechen hochgehalten wird – die Perfektion –, feiert die Philosophie des Zen den Augenblick, die Vergänglichkeit und die Bescheidenheit. In der imposanten Burg von Himeji aus dem 17. Jahrhundert macht sich Christopher Clark mit der Tradition der berühmten Samurai-Kaste und ihrer Kunst des Schwertkampfes bekannt. Dazu gehört auch die Meisterschaft bei der Herstellung dieser Waffen – ein Handwerk, das seit Jahrhunderten tradiert wird. Am Ende seiner Reise taucht der Moderator in eine historische Epoche Japans ein, die Kofun-Zeit genannt wird. Der Name rührt von riesigen Erdhügelgräbern her, den Kofun, die während des 3. bis 7. Jahrhunderts entstanden. Einige der vielen Tausend Gräber bergen die Überreste von Kaisern, weshalb sie bis heute als Privatgräber der kaiserlichen Familie angesehen und deshalb von Wissenschaftlern nicht angetastet werden. Und so sind auch diese Gräber ein Symbol für das, was an Japan fasziniert: das Nebeneinander von mythischer Vergangenheit und hochmodernem Alltagsleben. (Senderinfo).
- Beginn
- 03:14
- Ende
- 03:58
- Dauer
- 44 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2023
- Land
- D

Welten-Saga II: Die Schätze Nordafrikas
03:58 → 04:42 · 44 Min.
GenreDokuJahr2023LandDIn dieser Folge begibt sich Christopher Clark in den Norden Afrikas auf der Suche nach dem Zauber des Maghreb mit seiner einmaligen Mischung aus afrikanischen und arabischen Traditionen. Durch das Atlas-Gebirge mit seinen pittoresken Berbersiedlungen führt die Reise über die Altstadt von Fes zu den Ruinen von Karthago, weiter zu den Frauen von Sejnane, die eine 3000 Jahre alte Töpferkunst pflegen, bis ins märchenhafte UNESCO-Welterbe Marrakesch. Am Fuß des Hohen Atlas besucht Christopher Clark Aït-Ben-Haddou, ein architektonisches Juwel. Nicht zufällig wurde die Stadt immer wieder für große Hollywoodfilme als Kulisse gewählt. Die Adobe-Bauweise mit an der Sonne getrocknetem Lehm ist perfekt an das Klima angepasst. Die Bauweise, die die einheimischen Berber schon vor über 1000 Jahren ersonnen haben, vereint auf einmalige Weise Zweckmäßigkeit mit pittoresker Schönheit. Christopher Clarks Reise geht weiter nach Fes, einer Millionenstadt mit langer Geschichte. Bis heute werden dort uralte Handwerkstraditionen gepflegt, wie Messingschmieden und Gerbereien. Berühmt ist Fes auch für seine Riads, Stadthäuser, deren prächtige begrünte Innenhöfe sich hinter hohen Mauern verstecken. Denn Riad bedeutet eigentlich „Garten“. Nächste Station auf der Reise ist eine der berühmtesten Städte der Antike: Karthago. Die einst von Phöniziern gegründete Stadt wuchs schnell zu einer mächtigen und reichen Seemacht heran. Neben seiner Handelsflotte verfügte Karthago über wendige Kriegsschiffe, die in einem genial geplanten kreisrunden Marinehafen stationiert waren, dessen Umrisse noch heute erkennbar sind. Doch Karthago beging den Fehler, Rom herauszufordern. Das wurde der Metropole im heutigen Tunis zum Verhängnis. Der Eroberung folgte die Eingliederung der Heimat des legendären Feldherrn Hannibal ins römische Imperium. Eine interessante Facette des sogenannten Immateriellen Kulturerbes begegnet Christopher Clark im tunesischen Hinterland. Seit vielen Jahrhunderten pflegen in der Region von Sejnane Frauen eine traditionelle Form der Töpferkunst, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die UNESCO unterstützt die Frauen in dem Bestreben, das uralte Handwerk am Leben zu erhalten. Mittlerweile haben die Töpferinnen eine Kooperative gegründet. Letzte Station der filmischen Reise ist Marrakesch. Die pittoreske Stadt mit ihrer verwinkelten Architektur, ihrem Gewirr von Gassen, dem Souk mit seinen üppigen Marktständen ist nicht nur UNESCO-Welterbe, sondern auch ein Touristenmagnet. Eine der Attraktionen der Metropole ist der Djema el Fnaa, ein riesiger Platz, auf dem täglich Straßenhändler, Essensverkäufer, Wahrsager, Gaukler und Schlangenbeschwörer um Kundschaft buhlen. Dort ist Christopher Clark mit der Vertreterin einer uralten Zunft verabredet: einer professionellen Geschichtenerzählerin. Sie hat die Kunst von ihrem Vater erlernt und tritt den Beweis an, dass diese jahrtausendealte Form der Unterhaltung nichts von ihrem Zauber eingebüßt hat. (Senderinfo).
Um 03:58 Uhr zeigt 3sat „Welten-Saga II: Die Schätze Nordafrikas“: die Ausstrahlung endet um 04:42 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 44 Minuten Sendezeit.
In dieser Folge begibt sich Christopher Clark in den Norden Afrikas auf der Suche nach dem Zauber des Maghreb mit seiner einmaligen Mischung aus afrikanischen und arabischen Traditionen. Durch das Atlas-Gebirge mit seinen pittoresken Berbersiedlungen führt die Reise über die Altstadt von Fes zu den Ruinen von Karthago, weiter zu den Frauen von Sejnane, die eine 3000 Jahre alte Töpferkunst pflegen, bis ins märchenhafte UNESCO-Welterbe Marrakesch. Am Fuß des Hohen Atlas besucht Christopher Clark Aït-Ben-Haddou, ein architektonisches Juwel. Nicht zufällig wurde die Stadt immer wieder für große Hollywoodfilme als Kulisse gewählt. Die Adobe-Bauweise mit an der Sonne getrocknetem Lehm ist perfekt an das Klima angepasst. Die Bauweise, die die einheimischen Berber schon vor über 1000 Jahren ersonnen haben, vereint auf einmalige Weise Zweckmäßigkeit mit pittoresker Schönheit. Christopher Clarks Reise geht weiter nach Fes, einer Millionenstadt mit langer Geschichte. Bis heute werden dort uralte Handwerkstraditionen gepflegt, wie Messingschmieden und Gerbereien. Berühmt ist Fes auch für seine Riads, Stadthäuser, deren prächtige begrünte Innenhöfe sich hinter hohen Mauern verstecken. Denn Riad bedeutet eigentlich „Garten“. Nächste Station auf der Reise ist eine der berühmtesten Städte der Antike: Karthago. Die einst von Phöniziern gegründete Stadt wuchs schnell zu einer mächtigen und reichen Seemacht heran. Neben seiner Handelsflotte verfügte Karthago über wendige Kriegsschiffe, die in einem genial geplanten kreisrunden Marinehafen stationiert waren, dessen Umrisse noch heute erkennbar sind. Doch Karthago beging den Fehler, Rom herauszufordern. Das wurde der Metropole im heutigen Tunis zum Verhängnis. Der Eroberung folgte die Eingliederung der Heimat des legendären Feldherrn Hannibal ins römische Imperium. Eine interessante Facette des sogenannten Immateriellen Kulturerbes begegnet Christopher Clark im tunesischen Hinterland. Seit vielen Jahrhunderten pflegen in der Region von Sejnane Frauen eine traditionelle Form der Töpferkunst, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die UNESCO unterstützt die Frauen in dem Bestreben, das uralte Handwerk am Leben zu erhalten. Mittlerweile haben die Töpferinnen eine Kooperative gegründet. Letzte Station der filmischen Reise ist Marrakesch. Die pittoreske Stadt mit ihrer verwinkelten Architektur, ihrem Gewirr von Gassen, dem Souk mit seinen üppigen Marktständen ist nicht nur UNESCO-Welterbe, sondern auch ein Touristenmagnet. Eine der Attraktionen der Metropole ist der Djema el Fnaa, ein riesiger Platz, auf dem täglich Straßenhändler, Essensverkäufer, Wahrsager, Gaukler und Schlangenbeschwörer um Kundschaft buhlen. Dort ist Christopher Clark mit der Vertreterin einer uralten Zunft verabredet: einer professionellen Geschichtenerzählerin. Sie hat die Kunst von ihrem Vater erlernt und tritt den Beweis an, dass diese jahrtausendealte Form der Unterhaltung nichts von ihrem Zauber eingebüßt hat. (Senderinfo).
- Beginn
- 03:58
- Ende
- 04:42
- Dauer
- 44 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2023
- Land
- D

Welten-Saga II: Die Schätze Südamerikas
04:42 → 05:25 · 43 Min.
GenreDokuJahr2023LandDIn der Südamerika-Folge begegnet Christopher Clark spektakulären Naturwundern, den beeindruckenden Spuren präkolumbianischer Hochkulturen und den Zeugnissen langer Kolonisation. Die filmische Reise führt von den Wasserfällen von Iguazú zu den alten Missionsstationen der Jesuiten, geht weiter nach Sucre in Bolivien mit seinem kolonialen Erbe, nach Tiwanaku, Cusco und Machu Picchu und endet in Buenos Aires mit dem UNESCO-Welterbe Tango. Christopher Clark beginnt seine Reise an den Iguazú-Wasserfällen im Grenzgebiet zwischen Brasilien und Argentinien. Die gewaltigen Kaskaden, die in ein Tal stürzen, sind so einzigartig, dass die UNESCO sie im Jahr 1984 auf die Welterbeliste setzte. Im argentinischen San Ignacio Miní ist Clark auf den Spuren eines heiligen Experiments unterwegs. Im 17. Jahrhundert hatten spanische Jesuiten dort eine Schutzzone für die einheimischen Guarani vor der Versklavung durch die Kolonialherren geschaffen und damit eine Vision eines humaneren Kolonialismus und einer vorsichtigeren Missionierung entworfen. Das lässt sich auch in der ehemaligen Jesuitenreduktion im bolivianischen Concepción beobachten. Dort war es den Jesuiten gelungen, die musikalische Ader ihrer Schützlinge zu wecken und sie für europäische Kirchenmusik zu begeistern. Und daran hat sich auch nach 300 Jahren nichts geändert, wie Christopher Clark sich überzeugen kann. Die bolivianische Stadt Sucre gilt als ein perfektes Beispiel einer Kolonialstadt in Südamerika. Die weiß getünchten Kolonialbauten, Kirchen und Klöster der Altstadt gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Früher hieß die Stadt La Plata, also Silber, denn ihr einstiger Reichtum stammte aus den nahe gelegenen Silberminen. In Tiwanaku am Titicacasee trifft Christopher Clark auf eines der berühmtesten Monumente präkolumbianischer Hochkulturen. Dort im Altiplano, dem zentralen Hochland in über 3000 Metern Höhe, blühte vor 3500 Jahren eine Hochkultur. In der Mitte der Anlage erhebt sich das spektakuläre Sonnentor. Es wurde aus einem einzigen Monolith gehauen. Tiwanaku war die erste größere Stadt im Andenraum. 750 nach Christus erreichte sie ihre Blütezeit und hatte bis zu 50.000 Bewohner. Man hat herausgefunden, dass die Menschen damals eine großartige Technik erfanden, wie man in dieser Höhe pflanzen und ernten kann. Die Gegend wird als Heimat der Kartoffel angesehen. Ein Gemüse, das aus unserem Nahrungsangebot nicht mehr wegzudenken ist. Tiwanaku wurde zum Vorbild für das Inka-Reich. Die Inka errichteten ihre Hauptstadt im 3400 Meter hoch gelegenen Cuzco im heutigen Peru. Cuzco bedeutet in der Sprache der Inka „Nabel der Welt“. Oberhalb der Stadt finden sich die Reste der gewaltigen Festung Sacsayhuamán mit ihren Zickzackmauern. Wie Cuzcos Altstadt gehört sie zum UNESCO-Welterbe. Von Cuzco aus regierten die Inka bis zu 13 Millionen Untertanen. Auch Machu Picchu gehörte dazu. Die imposante und am besten erhaltene Ruine einer Inka-Stadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und seit 2007 zu den neuen sieben Weltwundern. Machu Picchu ist eine einzigartige Symbiose aus Architektur und Natur. Warum entstand dieser Ort ausgerechnet dort, was war seine Funktion? Machu Picchu gibt noch immer Rätsel auf. Christopher Clarks Weg zurück nach Europa führt über Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires. Die 15-Millionen-Metropole hat der Welt ein ganz besonderes Kulturerbe vermacht: den Tango. In den Stadtparks mit ihren Pavillons kann man ihm noch heute allabendlich begegnen. An manchen Häuserwänden in Buenos Aires erinnern Bilder und Reliefs an die Matrosen und Einwanderer, die den Tanz einst nach Argentinien brachten. Aus einer Mischung ganz verschiedener europäischer und afrikanischer Einflüsse ist etwas Unverwechselbares entstanden, das inzwischen die ganze Welt erobert hat. (Senderinfo).
„Welten-Saga II: Die Schätze Südamerikas“ läuft auf 3sat von 04:42 bis 05:25 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 43 Minuten Sendezeit.
In der Südamerika-Folge begegnet Christopher Clark spektakulären Naturwundern, den beeindruckenden Spuren präkolumbianischer Hochkulturen und den Zeugnissen langer Kolonisation. Die filmische Reise führt von den Wasserfällen von Iguazú zu den alten Missionsstationen der Jesuiten, geht weiter nach Sucre in Bolivien mit seinem kolonialen Erbe, nach Tiwanaku, Cusco und Machu Picchu und endet in Buenos Aires mit dem UNESCO-Welterbe Tango. Christopher Clark beginnt seine Reise an den Iguazú-Wasserfällen im Grenzgebiet zwischen Brasilien und Argentinien. Die gewaltigen Kaskaden, die in ein Tal stürzen, sind so einzigartig, dass die UNESCO sie im Jahr 1984 auf die Welterbeliste setzte. Im argentinischen San Ignacio Miní ist Clark auf den Spuren eines heiligen Experiments unterwegs. Im 17. Jahrhundert hatten spanische Jesuiten dort eine Schutzzone für die einheimischen Guarani vor der Versklavung durch die Kolonialherren geschaffen und damit eine Vision eines humaneren Kolonialismus und einer vorsichtigeren Missionierung entworfen. Das lässt sich auch in der ehemaligen Jesuitenreduktion im bolivianischen Concepción beobachten. Dort war es den Jesuiten gelungen, die musikalische Ader ihrer Schützlinge zu wecken und sie für europäische Kirchenmusik zu begeistern. Und daran hat sich auch nach 300 Jahren nichts geändert, wie Christopher Clark sich überzeugen kann. Die bolivianische Stadt Sucre gilt als ein perfektes Beispiel einer Kolonialstadt in Südamerika. Die weiß getünchten Kolonialbauten, Kirchen und Klöster der Altstadt gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Früher hieß die Stadt La Plata, also Silber, denn ihr einstiger Reichtum stammte aus den nahe gelegenen Silberminen. In Tiwanaku am Titicacasee trifft Christopher Clark auf eines der berühmtesten Monumente präkolumbianischer Hochkulturen. Dort im Altiplano, dem zentralen Hochland in über 3000 Metern Höhe, blühte vor 3500 Jahren eine Hochkultur. In der Mitte der Anlage erhebt sich das spektakuläre Sonnentor. Es wurde aus einem einzigen Monolith gehauen. Tiwanaku war die erste größere Stadt im Andenraum. 750 nach Christus erreichte sie ihre Blütezeit und hatte bis zu 50.000 Bewohner. Man hat herausgefunden, dass die Menschen damals eine großartige Technik erfanden, wie man in dieser Höhe pflanzen und ernten kann. Die Gegend wird als Heimat der Kartoffel angesehen. Ein Gemüse, das aus unserem Nahrungsangebot nicht mehr wegzudenken ist. Tiwanaku wurde zum Vorbild für das Inka-Reich. Die Inka errichteten ihre Hauptstadt im 3400 Meter hoch gelegenen Cuzco im heutigen Peru. Cuzco bedeutet in der Sprache der Inka „Nabel der Welt“. Oberhalb der Stadt finden sich die Reste der gewaltigen Festung Sacsayhuamán mit ihren Zickzackmauern. Wie Cuzcos Altstadt gehört sie zum UNESCO-Welterbe. Von Cuzco aus regierten die Inka bis zu 13 Millionen Untertanen. Auch Machu Picchu gehörte dazu. Die imposante und am besten erhaltene Ruine einer Inka-Stadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und seit 2007 zu den neuen sieben Weltwundern. Machu Picchu ist eine einzigartige Symbiose aus Architektur und Natur. Warum entstand dieser Ort ausgerechnet dort, was war seine Funktion? Machu Picchu gibt noch immer Rätsel auf. Christopher Clarks Weg zurück nach Europa führt über Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires. Die 15-Millionen-Metropole hat der Welt ein ganz besonderes Kulturerbe vermacht: den Tango. In den Stadtparks mit ihren Pavillons kann man ihm noch heute allabendlich begegnen. An manchen Häuserwänden in Buenos Aires erinnern Bilder und Reliefs an die Matrosen und Einwanderer, die den Tanz einst nach Argentinien brachten. Aus einer Mischung ganz verschiedener europäischer und afrikanischer Einflüsse ist etwas Unverwechselbares entstanden, das inzwischen die ganze Welt erobert hat. (Senderinfo).
- Beginn
- 04:42
- Ende
- 05:25
- Dauer
- 43 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2023
- Land
- D

Welten-Saga II: Die Schätze des Nahen Ostens
05:25 → 06:10 · 45 Min.
GenreDokuJahr2023LandDIn der Folge über den Nahen Osten sucht Christopher Clark die Geburtsstätten uralter Mythen und Religionen auf, die der Weltgeschichte bis zum heutigen Tag ihren Stempel aufgedrückt haben. Die filmische Reise führt den Moderator vom ägyptischen Pharaonenreich am Nil über das christliche Katharinenkloster auf dem Sinai zu den heiligen Stätten Jerusalems, weiter zur modernen Metropole Tel Aviv und schließlich zum Toten Meer und der antiken Festung Masada. Zunächst schaut sich Christopher Clark in den gewaltigen Ruinen von Karnak in Ägypten um, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das stellvertretend steht für die Wiege der Zivilisation, für die Entwicklung von Schrift, Verwaltung, einer komplexen Gesellschaft und für kulturelle Höchstleistungen, die auf Europa ausgestrahlt haben. Weiter geht es Richtung Sinai. Eingekeilt zwischen hohen Bergen liegt eines der ältesten Klöster der Christenheit, das Katharinenkloster – der Überlieferung nach genau an der Stelle errichtet, an der Moses Gott in der Erscheinung eines brennenden Dornbusches begegnete. Seit Jahrhunderten ein Ort christlicher Einkehr und Askese. Ganz anders die pulsierende Großstadt Tel Aviv. In den 1930er-Jahren begannen vor allem jüdische Architekten, die am Bauhaus im sächsischen Dessau ausgebildet wurden, das Gesicht der neuen Stadt zu prägen. Nach 1933 ließen sich viele im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina nieder. So kam es dazu, dass Tel Aviv heute mehr Gebäude im Bauhausstil besitzt als jede andere Stadt der Welt. Daher zählt das architektonische Ensemble, auch „Weiße Stadt“ genannt, heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Von der jungen Metropole führt die Reise nach Jerusalem, ins uralte Zentrum dreier Religionen. Im Namen Jerusalem steckt das Wort Friede, aber vor allem der Tempelberg, die große Esplanade oberhalb der Klagemauer mit Felsendom und al-Aqsa-Moschee, ist immer wieder Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Juden und Muslimen. Auch die christlichen Konfessionen, die sich die heiligste Stätte der Christenheit, die Grabeskirche, teilen, gerieten und geraten bis heute immer wieder in Streit. Deshalb bestellten sie schon vor vielen Jahrhunderten muslimische Familien zu Schlüsselverwaltern des Jesus-Grabes. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie Christopher Clark vor Ort feststellen kann. Ein ganz anderer Krisenherd liegt 100 Kilometer südöstlich von Jerusalem. Das Tote Meer ist in akuter Gefahr. Denn der Binnensee, dessen Ufer den tiefsten zugänglichen Punkt auf der Erdoberfläche markiert und einen zehnmal höheren Salzgehalt als die Ozeane besitzt, trocknet aus. Das UNESCO-Welterbe „Totes Meer“ ist auf dem besten Weg, zu verschwinden. Oberhalb des Toten Meeres auf einem Hochplateau thront einer der eindrucksvollsten Orte Israels, die antike Festung Masada. Vom jüdischen König Herodes als luxuriöse Residenz errichtet, wurde sie im Krieg zwischen Rom und Judäa zum letzten Zufluchtsort von rund 1000 Männern, Frauen und Kindern, die sich dort verschanzten. Als während der Belagerung durch die Römer klar wurde, dass Masada bald fallen würde, entschlossen sich die Verteidiger zu einem Massenselbstmord, statt sich in Gefangenschaft zu begeben. Deshalb ist Masada bis heute ein symbolisch aufgeladener Ort für das Selbstverständnis des modernen Staates Israel. (Senderinfo).
„Welten-Saga II: Die Schätze des Nahen Ostens“ läuft auf 3sat von 05:25 bis 06:10 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 45 Minuten Sendezeit.
In der Folge über den Nahen Osten sucht Christopher Clark die Geburtsstätten uralter Mythen und Religionen auf, die der Weltgeschichte bis zum heutigen Tag ihren Stempel aufgedrückt haben. Die filmische Reise führt den Moderator vom ägyptischen Pharaonenreich am Nil über das christliche Katharinenkloster auf dem Sinai zu den heiligen Stätten Jerusalems, weiter zur modernen Metropole Tel Aviv und schließlich zum Toten Meer und der antiken Festung Masada. Zunächst schaut sich Christopher Clark in den gewaltigen Ruinen von Karnak in Ägypten um, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das stellvertretend steht für die Wiege der Zivilisation, für die Entwicklung von Schrift, Verwaltung, einer komplexen Gesellschaft und für kulturelle Höchstleistungen, die auf Europa ausgestrahlt haben. Weiter geht es Richtung Sinai. Eingekeilt zwischen hohen Bergen liegt eines der ältesten Klöster der Christenheit, das Katharinenkloster – der Überlieferung nach genau an der Stelle errichtet, an der Moses Gott in der Erscheinung eines brennenden Dornbusches begegnete. Seit Jahrhunderten ein Ort christlicher Einkehr und Askese. Ganz anders die pulsierende Großstadt Tel Aviv. In den 1930er-Jahren begannen vor allem jüdische Architekten, die am Bauhaus im sächsischen Dessau ausgebildet wurden, das Gesicht der neuen Stadt zu prägen. Nach 1933 ließen sich viele im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina nieder. So kam es dazu, dass Tel Aviv heute mehr Gebäude im Bauhausstil besitzt als jede andere Stadt der Welt. Daher zählt das architektonische Ensemble, auch „Weiße Stadt“ genannt, heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Von der jungen Metropole führt die Reise nach Jerusalem, ins uralte Zentrum dreier Religionen. Im Namen Jerusalem steckt das Wort Friede, aber vor allem der Tempelberg, die große Esplanade oberhalb der Klagemauer mit Felsendom und al-Aqsa-Moschee, ist immer wieder Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Juden und Muslimen. Auch die christlichen Konfessionen, die sich die heiligste Stätte der Christenheit, die Grabeskirche, teilen, gerieten und geraten bis heute immer wieder in Streit. Deshalb bestellten sie schon vor vielen Jahrhunderten muslimische Familien zu Schlüsselverwaltern des Jesus-Grabes. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie Christopher Clark vor Ort feststellen kann. Ein ganz anderer Krisenherd liegt 100 Kilometer südöstlich von Jerusalem. Das Tote Meer ist in akuter Gefahr. Denn der Binnensee, dessen Ufer den tiefsten zugänglichen Punkt auf der Erdoberfläche markiert und einen zehnmal höheren Salzgehalt als die Ozeane besitzt, trocknet aus. Das UNESCO-Welterbe „Totes Meer“ ist auf dem besten Weg, zu verschwinden. Oberhalb des Toten Meeres auf einem Hochplateau thront einer der eindrucksvollsten Orte Israels, die antike Festung Masada. Vom jüdischen König Herodes als luxuriöse Residenz errichtet, wurde sie im Krieg zwischen Rom und Judäa zum letzten Zufluchtsort von rund 1000 Männern, Frauen und Kindern, die sich dort verschanzten. Als während der Belagerung durch die Römer klar wurde, dass Masada bald fallen würde, entschlossen sich die Verteidiger zu einem Massenselbstmord, statt sich in Gefangenschaft zu begeben. Deshalb ist Masada bis heute ein symbolisch aufgeladener Ort für das Selbstverständnis des modernen Staates Israel. (Senderinfo).
- Beginn
- 05:25
- Ende
- 06:10
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- 3sat
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2023
- Land
- D
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