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3sat Programm heute Abend

Donnerstag, 17. September · heute abend 20:1522:15

3 Programme

  1. Forschung extrem – Unser Weltbild am Limit?

    20:1521:00 · 45 Min.

    GenreDokuJahr2025LandD

    Was, wenn wir die Erde kontrollieren könnten wie eine Maschine? Der Vulkanologe Yan Lavallée wagt das Unmögliche: Er will weltweit erstmals eine Magmakammer anbohren, um Vulkane per „Engineering“ zu bändigen. Doch nicht nur im Erdeninneren wanken die Gewissheiten. Während Physiker am CERN händeringend nach neuen Theorien für die kleinsten Bausteine der Materie suchen, rätseln Kosmologen über die mysteriöse Dunkle Energie, die das Universum zerreißt. Die Dokumentation führt uns an die Grenzen des Verstandes: Der Neurowissenschaftler Steve Fleming versucht zu entschlüsseln, warum wir überhaupt ein Bewusstsein besitzen, während Informationsphysiker Melvin Vopson eine radikale These stützt: Leben wir längst in einer gigantischen Computersimulation?

    „Forschung extrem – Unser Weltbild am Limit?“ läuft auf 3sat von 20:15 bis 21:00 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 45 Minuten Programm.

    Was, wenn wir die Erde kontrollieren könnten wie eine Maschine? Der Vulkanologe Yan Lavallée wagt das Unmögliche: Er will weltweit erstmals eine Magmakammer anbohren, um Vulkane per „Engineering“ zu bändigen. Doch nicht nur im Erdeninneren wanken die Gewissheiten. Während Physiker am CERN händeringend nach neuen Theorien für die kleinsten Bausteine der Materie suchen, rätseln Kosmologen über die mysteriöse Dunkle Energie, die das Universum zerreißt. Die Dokumentation führt uns an die Grenzen des Verstandes: Der Neurowissenschaftler Steve Fleming versucht zu entschlüsseln, warum wir überhaupt ein Bewusstsein besitzen, während Informationsphysiker Melvin Vopson eine radikale These stützt: Leben wir längst in einer gigantischen Computersimulation?

    Beginn
    20:15
    Ende
    21:00
    Dauer
    45 Min.
    Sender
    3sat
    Genre
    Doku
    Jahr
    2025
    Land
    D
  2. Leben im Multiversum – Gibt es uns unendlich oft?

    21:0022:00 · 1 Std.

    GenreGesellschaftstalkLandD

    Wenn die physikalische Theorie vom Multiversum stimmt, gibt es uns Menschen in unzähligen Varianten. Was macht das mit uns? Darüber diskutiert Stephanie Rohde mit ihren Gästen. Diese Vorstellung stellt unser Weltbild einmal mehr auf den Kopf: Unsere Welt scheint sehr viel größer und mannigfaltiger als wir bislang dachten. Neueste physikalische Berechnungen deuten darauf hin, dass unser Universum Teil einer weit größeren Struktur sein könnte. Was bedeutet das für uns Menschen, wenn wir nur ein winziger Teil in einem Kosmos aus unzähligen Blasenuniversen wären? Lange galt die Multiversum-Theorie als Science-Fiction oder rechnerische Spekulation. Doch die theoretischen Hinweise verdichten sich. Und so steht unser Weltbild vor einer möglichen Zäsur, die unser Verständnis von Realität, Zufall und freiem Willen grundlegend verändern könnte. Auf den Menschen hat diese Vorstellung schon immer eine Faszination ausgeübt, die sich in zahlreichen Filmen und Serien zeigt. Denn in einem unendlichen Multiversum wäre es denkbar, dass Kopien von uns existieren, die an jedem Wendepunkt ihres Lebens andere Entscheidungen getroffen haben. Was wir als Zufall oder freien Willen erleben, könnte in Wahrheit Teil einer deterministischen Aufspaltung der Realität sein: Jede Wahl, die wir treffen, wird in einem anderen Zweig des Universums genau entgegengesetzt ausgeführt. So weit, so spekulativ. Stephanie Rhode geht mit ihren Gästen der Frage nach, was die kosmologischen Gedankenexperimente für unser Selbstverständnis bedeuten. Was fasziniert uns an der Idee des Multiversums, das in so vielen Filmen und Serien neue Möglichkeiten unserer Existenz entwirft? Wenn die Expansion des Alls einem präzisen – wenn auch hochkomplexen – mathematischen Muster folgt, bleibt dann noch Raum für Geist, Freiheit und Verantwortung? **Gästevorstellung:** Sibylle Anderl ist Astrophysikerin, Philosophin, Wissenschaftsjournalistin und Co-Ressortleiterin „Wissen“ bei der ZEIT. Sie verbindet Naturwissenschaft mit der Reflexion über gesellschaftlich-politische Themen und moderiert unter anderem das Format „Space Night Science“ auf ARD alpha. Simon Friederich lehrt an der Universität Groningen als Wissenschaftsphilosoph. Außerdem ist er Mitherausgeber des „Journal for General Philosophy of Science“. Im Jahr 2021 erschien sein Buch „Multiverse Theories: A Philosophical Perspective“ bei Cambridge University Press. Jean-Luc Lehners hat Physik und Mathematik in London und Cambridge studiert und promovierte zur Stringtheorie. Von 2010 bis 2024 leitete er die Arbeitsgruppe „Theoretische Kosmologie“ am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam. In Kürze erscheint sein Buch „Der Anfang von Raum und Zeit“. (Senderinfo).

    Um 21:00 Uhr zeigt 3sat „Leben im Multiversum – Gibt es uns unendlich oft?“: die Ausstrahlung endet um 22:00 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 60 Minuten Sendezeit.

    Wenn die physikalische Theorie vom Multiversum stimmt, gibt es uns Menschen in unzähligen Varianten. Was macht das mit uns? Darüber diskutiert Stephanie Rohde mit ihren Gästen. Diese Vorstellung stellt unser Weltbild einmal mehr auf den Kopf: Unsere Welt scheint sehr viel größer und mannigfaltiger als wir bislang dachten. Neueste physikalische Berechnungen deuten darauf hin, dass unser Universum Teil einer weit größeren Struktur sein könnte. Was bedeutet das für uns Menschen, wenn wir nur ein winziger Teil in einem Kosmos aus unzähligen Blasenuniversen wären? Lange galt die Multiversum-Theorie als Science-Fiction oder rechnerische Spekulation. Doch die theoretischen Hinweise verdichten sich. Und so steht unser Weltbild vor einer möglichen Zäsur, die unser Verständnis von Realität, Zufall und freiem Willen grundlegend verändern könnte. Auf den Menschen hat diese Vorstellung schon immer eine Faszination ausgeübt, die sich in zahlreichen Filmen und Serien zeigt. Denn in einem unendlichen Multiversum wäre es denkbar, dass Kopien von uns existieren, die an jedem Wendepunkt ihres Lebens andere Entscheidungen getroffen haben. Was wir als Zufall oder freien Willen erleben, könnte in Wahrheit Teil einer deterministischen Aufspaltung der Realität sein: Jede Wahl, die wir treffen, wird in einem anderen Zweig des Universums genau entgegengesetzt ausgeführt. So weit, so spekulativ. Stephanie Rhode geht mit ihren Gästen der Frage nach, was die kosmologischen Gedankenexperimente für unser Selbstverständnis bedeuten. Was fasziniert uns an der Idee des Multiversums, das in so vielen Filmen und Serien neue Möglichkeiten unserer Existenz entwirft? Wenn die Expansion des Alls einem präzisen – wenn auch hochkomplexen – mathematischen Muster folgt, bleibt dann noch Raum für Geist, Freiheit und Verantwortung? **Gästevorstellung:** Sibylle Anderl ist Astrophysikerin, Philosophin, Wissenschaftsjournalistin und Co-Ressortleiterin „Wissen“ bei der ZEIT. Sie verbindet Naturwissenschaft mit der Reflexion über gesellschaftlich-politische Themen und moderiert unter anderem das Format „Space Night Science“ auf ARD alpha. Simon Friederich lehrt an der Universität Groningen als Wissenschaftsphilosoph. Außerdem ist er Mitherausgeber des „Journal for General Philosophy of Science“. Im Jahr 2021 erschien sein Buch „Multiverse Theories: A Philosophical Perspective“ bei Cambridge University Press. Jean-Luc Lehners hat Physik und Mathematik in London und Cambridge studiert und promovierte zur Stringtheorie. Von 2010 bis 2024 leitete er die Arbeitsgruppe „Theoretische Kosmologie“ am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam. In Kürze erscheint sein Buch „Der Anfang von Raum und Zeit“. (Senderinfo).

    Beginn
    21:00
    Ende
    22:00
    Dauer
    1 Std.
    Sender
    3sat
    Genre
    Gesellschaftstalk
    Land
    D
  3. ZIB 2

    22:0022:25 · 25 Min.

    GenreNachrichtenJahr2026LandA

    Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen. (Senderinfo).

    Auf 3sat steht „ZIB 2“ um 22:00 Uhr auf dem Programm, bis 22:25 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 25 Minuten Programm.

    Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen. (Senderinfo).

    Beginn
    22:00
    Ende
    22:25
    Dauer
    25 Min.
    Sender
    3sat
    Genre
    Nachrichten
    Jahr
    2026
    Land
    A