
ZDFneo Programm heute
Sonntag, 1. November
28 Programme
Programm · Vormittag — ZDFneo
06:00–12:00 · 8 Programme läuft gerade
Welten-Saga II
06:00 → 06:45 · 45 Min.
GenreDokuJahr2023LandDIn dieser Folge begibt sich Christopher Clark in den Norden Afrikas auf der Suche nach dem Zauber des Maghreb mit seiner einmaligen Mischung aus afrikanischen und arabischen Traditionen. Durch das Atlas-Gebirge mit seinen pittoresken Berbersiedlungen führt die Reise über die Altstadt von Fes zu den Ruinen von Karthago, weiter zu den Frauen von Sejnane, die eine 3000 Jahre alte Töpferkunst pflegen, bis ins märchenhafte UNESCO-Welterbe Marrakesch. Am Fuß des Hohen Atlas besucht Christopher Clark Aït-Ben-Haddou, ein architektonisches Juwel. Nicht zufällig wurde die Stadt immer wieder für große Hollywoodfilme als Kulisse gewählt. Die Adobe-Bauweise mit an der Sonne getrocknetem Lehm ist perfekt an das Klima angepasst. Die Bauweise, die die einheimischen Berber schon vor über 1000 Jahren ersonnen haben, vereint auf einmalige Weise Zweckmäßigkeit mit pittoresker Schönheit. Christopher Clarks Reise geht weiter nach Fes, einer Millionenstadt mit langer Geschichte. Bis heute werden dort uralte Handwerkstraditionen gepflegt, wie Messingschmieden und Gerbereien. Berühmt ist Fes auch für seine Riads, Stadthäuser, deren prächtige begrünte Innenhöfe sich hinter hohen Mauern verstecken. Denn Riad bedeutet eigentlich „Garten“. Nächste Station auf der Reise ist eine der berühmtesten Städte der Antike: Karthago. Die einst von Phöniziern gegründete Stadt wuchs schnell zu einer mächtigen und reichen Seemacht heran. Neben seiner Handelsflotte verfügte Karthago über wendige Kriegsschiffe, die in einem genial geplanten kreisrunden Marinehafen stationiert waren, dessen Umrisse noch heute erkennbar sind. Doch Karthago beging den Fehler, Rom herauszufordern. Das wurde der Metropole im heutigen Tunis zum Verhängnis. Der Eroberung folgte die Eingliederung der Heimat des legendären Feldherrn Hannibal ins römische Imperium. Eine interessante Facette des sogenannten Immateriellen Kulturerbes begegnet Christopher Clark im tunesischen Hinterland. Seit vielen Jahrhunderten pflegen in der Region von Sejnane Frauen eine traditionelle Form der Töpferkunst, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die UNESCO unterstützt die Frauen in dem Bestreben, das uralte Handwerk am Leben zu erhalten. Mittlerweile haben die Töpferinnen eine Kooperative gegründet. Letzte Station der filmischen Reise ist Marrakesch. Die pittoreske Stadt mit ihrer verwinkelten Architektur, ihrem Gewirr von Gassen, dem Souk mit seinen üppigen Marktständen ist nicht nur UNESCO-Welterbe, sondern auch ein Touristenmagnet. Eine der Attraktionen der Metropole ist der Djema el Fnaa, ein riesiger Platz, auf dem täglich Straßenhändler, Essensverkäufer, Wahrsager, Gaukler und Schlangenbeschwörer um Kundschaft buhlen. Dort ist Christopher Clark mit der Vertreterin einer uralten Zunft verabredet: einer professionellen Geschichtenerzählerin. Sie hat die Kunst von ihrem Vater erlernt und tritt den Beweis an, dass diese jahrtausendealte Form der Unterhaltung nichts von ihrem Zauber eingebüßt hat. (Senderinfo).
„Welten-Saga II“ läuft auf ZDFneo von 06:00 bis 06:45 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 45 Minuten Programm.
In dieser Folge begibt sich Christopher Clark in den Norden Afrikas auf der Suche nach dem Zauber des Maghreb mit seiner einmaligen Mischung aus afrikanischen und arabischen Traditionen. Durch das Atlas-Gebirge mit seinen pittoresken Berbersiedlungen führt die Reise über die Altstadt von Fes zu den Ruinen von Karthago, weiter zu den Frauen von Sejnane, die eine 3000 Jahre alte Töpferkunst pflegen, bis ins märchenhafte UNESCO-Welterbe Marrakesch. Am Fuß des Hohen Atlas besucht Christopher Clark Aït-Ben-Haddou, ein architektonisches Juwel. Nicht zufällig wurde die Stadt immer wieder für große Hollywoodfilme als Kulisse gewählt. Die Adobe-Bauweise mit an der Sonne getrocknetem Lehm ist perfekt an das Klima angepasst. Die Bauweise, die die einheimischen Berber schon vor über 1000 Jahren ersonnen haben, vereint auf einmalige Weise Zweckmäßigkeit mit pittoresker Schönheit. Christopher Clarks Reise geht weiter nach Fes, einer Millionenstadt mit langer Geschichte. Bis heute werden dort uralte Handwerkstraditionen gepflegt, wie Messingschmieden und Gerbereien. Berühmt ist Fes auch für seine Riads, Stadthäuser, deren prächtige begrünte Innenhöfe sich hinter hohen Mauern verstecken. Denn Riad bedeutet eigentlich „Garten“. Nächste Station auf der Reise ist eine der berühmtesten Städte der Antike: Karthago. Die einst von Phöniziern gegründete Stadt wuchs schnell zu einer mächtigen und reichen Seemacht heran. Neben seiner Handelsflotte verfügte Karthago über wendige Kriegsschiffe, die in einem genial geplanten kreisrunden Marinehafen stationiert waren, dessen Umrisse noch heute erkennbar sind. Doch Karthago beging den Fehler, Rom herauszufordern. Das wurde der Metropole im heutigen Tunis zum Verhängnis. Der Eroberung folgte die Eingliederung der Heimat des legendären Feldherrn Hannibal ins römische Imperium. Eine interessante Facette des sogenannten Immateriellen Kulturerbes begegnet Christopher Clark im tunesischen Hinterland. Seit vielen Jahrhunderten pflegen in der Region von Sejnane Frauen eine traditionelle Form der Töpferkunst, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die UNESCO unterstützt die Frauen in dem Bestreben, das uralte Handwerk am Leben zu erhalten. Mittlerweile haben die Töpferinnen eine Kooperative gegründet. Letzte Station der filmischen Reise ist Marrakesch. Die pittoreske Stadt mit ihrer verwinkelten Architektur, ihrem Gewirr von Gassen, dem Souk mit seinen üppigen Marktständen ist nicht nur UNESCO-Welterbe, sondern auch ein Touristenmagnet. Eine der Attraktionen der Metropole ist der Djema el Fnaa, ein riesiger Platz, auf dem täglich Straßenhändler, Essensverkäufer, Wahrsager, Gaukler und Schlangenbeschwörer um Kundschaft buhlen. Dort ist Christopher Clark mit der Vertreterin einer uralten Zunft verabredet: einer professionellen Geschichtenerzählerin. Sie hat die Kunst von ihrem Vater erlernt und tritt den Beweis an, dass diese jahrtausendealte Form der Unterhaltung nichts von ihrem Zauber eingebüßt hat. (Senderinfo).
- Beginn
- 06:00
- Ende
- 06:45
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2023
- Land
- D

Welten-Saga II
06:45 → 07:30 · 45 Min.
GenreDokuJahr2023LandDIn der Folge über den Nahen Osten sucht Christopher Clark die Geburtsstätten uralter Mythen und Religionen auf, die der Weltgeschichte bis zum heutigen Tag ihren Stempel aufgedrückt haben. Die filmische Reise führt den Moderator vom ägyptischen Pharaonenreich am Nil über das christliche Katharinenkloster auf dem Sinai zu den heiligen Stätten Jerusalems, weiter zur modernen Metropole Tel Aviv und schließlich zum Toten Meer und der antiken Festung Masada. Zunächst schaut sich Christopher Clark in den gewaltigen Ruinen von Karnak in Ägypten um, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das stellvertretend steht für die Wiege der Zivilisation, für die Entwicklung von Schrift, Verwaltung, einer komplexen Gesellschaft und für kulturelle Höchstleistungen, die auf Europa ausgestrahlt haben. Weiter geht es Richtung Sinai. Eingekeilt zwischen hohen Bergen liegt eines der ältesten Klöster der Christenheit, das Katharinenkloster – der Überlieferung nach genau an der Stelle errichtet, an der Moses Gott in der Erscheinung eines brennenden Dornbusches begegnete. Seit Jahrhunderten ist es ein Ort christlicher Einkehr und Askese. Ganz anders die pulsierende Großstadt Tel Aviv. In den 1930er-Jahren begannen vor allem jüdische Architekten, die am Bauhaus im sächsischen Dessau ausgebildet wurden, das Gesicht der neuen Stadt zu prägen. Nach 1933 ließen sich viele im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina nieder. So kam es dazu, dass Tel Aviv heute mehr Gebäude im Bauhausstil besitzt als jede andere Stadt der Welt. Daher zählt das architektonische Ensemble, auch „Weiße Stadt“ genannt, heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Von der jungen Metropole führt die Reise nach Jerusalem, ins uralte Zentrum dreier Religionen. Im Namen Jerusalem steckt das Wort Friede, aber vor allem der Tempelberg, die große Esplanade oberhalb der Klagemauer mit Felsendom und al-Aqsa-Moschee, ist immer wieder Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Juden und Muslimen. Auch die christlichen Konfessionen, die sich die heiligste Stätte der Christenheit, die Grabeskirche, teilen, gerieten und geraten bis heute immer wieder in Streit. Deshalb bestellten sie schon vor vielen Jahrhunderten muslimische Familien zu Schlüsselverwaltern des Jesus-Grabes. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie Christopher Clark vor Ort feststellen kann. Ein ganz anderer Krisenherd liegt 100 Kilometer südöstlich von Jerusalem. Das Tote Meer ist in akuter Gefahr. Denn der Binnensee, dessen Ufer den tiefsten zugänglichen Punkt auf der Erdoberfläche markiert und einen zehnmal höheren Salzgehalt als die Ozeane besitzt, trocknet aus. Das UNESCO-Welterbe „Totes Meer“ ist auf dem besten Weg, zu verschwinden. Oberhalb des Toten Meeres auf einem Hochplateau thront einer der eindrucksvollsten Orte Israels, die antike Festung Masada. Vom jüdischen König Herodes als luxuriöse Residenz errichtet, wurde sie im Krieg zwischen Rom und Judäa zum letzten Zufluchtsort von rund 1000 Männern, Frauen und Kindern, die sich dort verschanzten. Als während der Belagerung durch die Römer klar wurde, dass Masada bald fallen würde, entschlossen sich die Verteidiger zu einem Massenselbstmord, statt sich in Gefangenschaft zu begeben. Deshalb ist Masada bis heute ein symbolisch aufgeladener Ort für das Selbstverständnis des modernen Staates Israel. (Senderinfo).
„Welten-Saga II“ läuft auf ZDFneo von 06:45 bis 07:30 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 45 Minuten Programm.
In der Folge über den Nahen Osten sucht Christopher Clark die Geburtsstätten uralter Mythen und Religionen auf, die der Weltgeschichte bis zum heutigen Tag ihren Stempel aufgedrückt haben. Die filmische Reise führt den Moderator vom ägyptischen Pharaonenreich am Nil über das christliche Katharinenkloster auf dem Sinai zu den heiligen Stätten Jerusalems, weiter zur modernen Metropole Tel Aviv und schließlich zum Toten Meer und der antiken Festung Masada. Zunächst schaut sich Christopher Clark in den gewaltigen Ruinen von Karnak in Ägypten um, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das stellvertretend steht für die Wiege der Zivilisation, für die Entwicklung von Schrift, Verwaltung, einer komplexen Gesellschaft und für kulturelle Höchstleistungen, die auf Europa ausgestrahlt haben. Weiter geht es Richtung Sinai. Eingekeilt zwischen hohen Bergen liegt eines der ältesten Klöster der Christenheit, das Katharinenkloster – der Überlieferung nach genau an der Stelle errichtet, an der Moses Gott in der Erscheinung eines brennenden Dornbusches begegnete. Seit Jahrhunderten ist es ein Ort christlicher Einkehr und Askese. Ganz anders die pulsierende Großstadt Tel Aviv. In den 1930er-Jahren begannen vor allem jüdische Architekten, die am Bauhaus im sächsischen Dessau ausgebildet wurden, das Gesicht der neuen Stadt zu prägen. Nach 1933 ließen sich viele im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina nieder. So kam es dazu, dass Tel Aviv heute mehr Gebäude im Bauhausstil besitzt als jede andere Stadt der Welt. Daher zählt das architektonische Ensemble, auch „Weiße Stadt“ genannt, heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Von der jungen Metropole führt die Reise nach Jerusalem, ins uralte Zentrum dreier Religionen. Im Namen Jerusalem steckt das Wort Friede, aber vor allem der Tempelberg, die große Esplanade oberhalb der Klagemauer mit Felsendom und al-Aqsa-Moschee, ist immer wieder Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Juden und Muslimen. Auch die christlichen Konfessionen, die sich die heiligste Stätte der Christenheit, die Grabeskirche, teilen, gerieten und geraten bis heute immer wieder in Streit. Deshalb bestellten sie schon vor vielen Jahrhunderten muslimische Familien zu Schlüsselverwaltern des Jesus-Grabes. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie Christopher Clark vor Ort feststellen kann. Ein ganz anderer Krisenherd liegt 100 Kilometer südöstlich von Jerusalem. Das Tote Meer ist in akuter Gefahr. Denn der Binnensee, dessen Ufer den tiefsten zugänglichen Punkt auf der Erdoberfläche markiert und einen zehnmal höheren Salzgehalt als die Ozeane besitzt, trocknet aus. Das UNESCO-Welterbe „Totes Meer“ ist auf dem besten Weg, zu verschwinden. Oberhalb des Toten Meeres auf einem Hochplateau thront einer der eindrucksvollsten Orte Israels, die antike Festung Masada. Vom jüdischen König Herodes als luxuriöse Residenz errichtet, wurde sie im Krieg zwischen Rom und Judäa zum letzten Zufluchtsort von rund 1000 Männern, Frauen und Kindern, die sich dort verschanzten. Als während der Belagerung durch die Römer klar wurde, dass Masada bald fallen würde, entschlossen sich die Verteidiger zu einem Massenselbstmord, statt sich in Gefangenschaft zu begeben. Deshalb ist Masada bis heute ein symbolisch aufgeladener Ort für das Selbstverständnis des modernen Staates Israel. (Senderinfo).
- Beginn
- 06:45
- Ende
- 07:30
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2023
- Land
- D

Welten-Saga II
07:30 → 08:15 · 45 Min.
GenreDokuJahr2023LandDDiesmal begibt sich Christopher Clark auf die Suche nach den Spuren vergangener Reiche und ihrer Metropolen – in Griechenland und der Türkei. Von Istanbul aus geht es ins anatolische Kappadokien und zu den Naturwundern von Pamukkale, weiter zur Insel Rhodos und zu den Meteora-Klöstern und schließlich ins antike Olympia, der Geburtsstätte der Spiele, die noch heute die Welt bewegen. Istanbul liegt auf zwei Kontinenten: Europa und Asien – getrennt durch den Bosporus. Griechische Händler kamen schon im 7. Jahrhundert mit ihren Schiffen dort vorbei. Griechen waren es auch, die dort eine Siedlung gründeten. Später befahlen die römischen Kaiser den prächtigen Ausbau der Stadt auf sieben Hügeln – wie Rom. Sie sollte ein Abbild des Universums werden. Die Sultane regierten ihr Riesenreich vom Topkapı-Palast aus, einer Ministadt innerhalb der Stadt. Die Gärten sollten die Schöpfung widerspiegeln, und die Bauten sollten schlichtweg beeindrucken. Über 3000 Moscheen gibt es in Istanbul, große und kleine. Sie prägen das Stadtbild, und manche von ihnen bergen Überraschungen, die Christopher Clark entdeckt. Dann macht er sich auf nach Kappadokien, mitten im Herzen der heutigen Türkei, im Südosten der zentralanatolischen Hochebene. Bizarre Bergkegel erheben sich aus dem sandigen Boden mit spärlichem Grün, als hätten Riesenkinder im Sandkasten Burgen und Türme gebaut. In den weichen Tuffstein gruben die Menschen Höhlen, die im Sommer kühl und im Winter warm waren. Sie nutzten sie als Wohnstätten, Stallungen und Vorratskammern. Und je höher sie lagen, desto besser waren sie geschützt gegen Feinde. 1985 wurde die komplette Gegend von der UNESCO unter Schutz gestellt. In der hügeligen Landschaft der Provinz Denizli im Südwesten der Türkei entdeckt Christopher Clark ein Welt-Naturerbe: die schneeweißen Kalkterrassen von Pamukkale, wo sich natürliche Badebecken mit Thermalwasser gebildet haben. Schon in der Antike war Pamukkale ein beliebtes Spa. Auf der Suche nach dem UNESCO-Welterbe in Griechenland führt Christopher Clark der Weg auf die Insel Rhodos. In der Zeit der Kreuzfahrer wurde Rhodos zu einem wichtigen christlichen Stützpunkt. Die Ritter des Heiligen Johannes von Jerusalem, die Johanniter, verwandelten die Inselhauptstadt in eine wahre Festung, die Belagerungen standhalten konnte – und der Zeit. Die teilweise zehn Meter dicken Mauern sind heute noch zu sehen. Seit 400 Jahren hat sich dort nichts verändert. Noch länger zurück in die Vergangenheit geht das UNESCO-Welterbe der Meteora-Klöster, die auf hohen, kaum zu erklimmenden Felsen erbaut wurden – perfekte Orte der Askese und Meditation. Die Klöster aus dem 12. bis 16. Jahrhundert werden zum Teil heute noch von Mönchen und Nonnen bewohnt und bewirtschaftet. Zum Welterbe Griechenlands gehört nicht zuletzt auch das antike Olympia, die Wiege der Olympischen Spiele. Ein magischer Ort, an dem Christopher Clark noch den Torbogen findet, durch den die Athleten in das Stadion eintraten und – kaum anders als heute – auf den Sieg hofften. Die Spiele waren dem Gott Zeus geweiht, dessen Tempel, so wie er einmal war, in einer großen Computeranimation wiederaufersteht. Zum Schluss erinnert Christopher Clark daran, dass das UNESCO-Weltkulturerbe all diese Dinge für die Zukunft bewahrt: „Und das ist wichtig. Denn wir werden erst dann geistig in der Lage sein, unsere planetaren Krisen zu bewältigen, wenn wir fähig sind, unsere gemeinsame Vergangenheit wahrzunehmen.“ (Senderinfo).
„Welten-Saga II“ läuft auf ZDFneo von 07:30 bis 08:15 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 45 Minuten Programm.
Diesmal begibt sich Christopher Clark auf die Suche nach den Spuren vergangener Reiche und ihrer Metropolen – in Griechenland und der Türkei. Von Istanbul aus geht es ins anatolische Kappadokien und zu den Naturwundern von Pamukkale, weiter zur Insel Rhodos und zu den Meteora-Klöstern und schließlich ins antike Olympia, der Geburtsstätte der Spiele, die noch heute die Welt bewegen. Istanbul liegt auf zwei Kontinenten: Europa und Asien – getrennt durch den Bosporus. Griechische Händler kamen schon im 7. Jahrhundert mit ihren Schiffen dort vorbei. Griechen waren es auch, die dort eine Siedlung gründeten. Später befahlen die römischen Kaiser den prächtigen Ausbau der Stadt auf sieben Hügeln – wie Rom. Sie sollte ein Abbild des Universums werden. Die Sultane regierten ihr Riesenreich vom Topkapı-Palast aus, einer Ministadt innerhalb der Stadt. Die Gärten sollten die Schöpfung widerspiegeln, und die Bauten sollten schlichtweg beeindrucken. Über 3000 Moscheen gibt es in Istanbul, große und kleine. Sie prägen das Stadtbild, und manche von ihnen bergen Überraschungen, die Christopher Clark entdeckt. Dann macht er sich auf nach Kappadokien, mitten im Herzen der heutigen Türkei, im Südosten der zentralanatolischen Hochebene. Bizarre Bergkegel erheben sich aus dem sandigen Boden mit spärlichem Grün, als hätten Riesenkinder im Sandkasten Burgen und Türme gebaut. In den weichen Tuffstein gruben die Menschen Höhlen, die im Sommer kühl und im Winter warm waren. Sie nutzten sie als Wohnstätten, Stallungen und Vorratskammern. Und je höher sie lagen, desto besser waren sie geschützt gegen Feinde. 1985 wurde die komplette Gegend von der UNESCO unter Schutz gestellt. In der hügeligen Landschaft der Provinz Denizli im Südwesten der Türkei entdeckt Christopher Clark ein Welt-Naturerbe: die schneeweißen Kalkterrassen von Pamukkale, wo sich natürliche Badebecken mit Thermalwasser gebildet haben. Schon in der Antike war Pamukkale ein beliebtes Spa. Auf der Suche nach dem UNESCO-Welterbe in Griechenland führt Christopher Clark der Weg auf die Insel Rhodos. In der Zeit der Kreuzfahrer wurde Rhodos zu einem wichtigen christlichen Stützpunkt. Die Ritter des Heiligen Johannes von Jerusalem, die Johanniter, verwandelten die Inselhauptstadt in eine wahre Festung, die Belagerungen standhalten konnte – und der Zeit. Die teilweise zehn Meter dicken Mauern sind heute noch zu sehen. Seit 400 Jahren hat sich dort nichts verändert. Noch länger zurück in die Vergangenheit geht das UNESCO-Welterbe der Meteora-Klöster, die auf hohen, kaum zu erklimmenden Felsen erbaut wurden – perfekte Orte der Askese und Meditation. Die Klöster aus dem 12. bis 16. Jahrhundert werden zum Teil heute noch von Mönchen und Nonnen bewohnt und bewirtschaftet. Zum Welterbe Griechenlands gehört nicht zuletzt auch das antike Olympia, die Wiege der Olympischen Spiele. Ein magischer Ort, an dem Christopher Clark noch den Torbogen findet, durch den die Athleten in das Stadion eintraten und – kaum anders als heute – auf den Sieg hofften. Die Spiele waren dem Gott Zeus geweiht, dessen Tempel, so wie er einmal war, in einer großen Computeranimation wiederaufersteht. Zum Schluss erinnert Christopher Clark daran, dass das UNESCO-Weltkulturerbe all diese Dinge für die Zukunft bewahrt: „Und das ist wichtig. Denn wir werden erst dann geistig in der Lage sein, unsere planetaren Krisen zu bewältigen, wenn wir fähig sind, unsere gemeinsame Vergangenheit wahrzunehmen.“ (Senderinfo).
- Beginn
- 07:30
- Ende
- 08:15
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2023
- Land
- D

Welten-Saga II
08:15 → 09:00 · 45 Min.
GenreDokuJahr2023LandDAuf seiner Reise zum UNESCO-Welterbe Japans begegnet Christopher Clark einem faszinierenden Land zwischen uralten Traditionen und schriller Hypermoderne. Vom heiligen Berg Fuji und der Megacity Tokio führt die Reiseroute zur alten Kaiserstadt Kyoto mit ihren Schreinen und der rätselhaften Tradition der Geishas, weiter nach Himeji, wo die Geschichte der Samurai lebendig ist, und nach Sakai mit seinen Kaisergräbern. Der Vulkan Fuji gehört seit 2013 zum UNESCO-Welterbe. Das liegt nicht zuletzt an seiner Bedeutung innerhalb des Shinto-Glaubens, der Urreligion Japans, wie unzählige Schreine in der Nähe des Berges dokumentieren, in denen den Göttinnen und Göttern des Berges gehuldigt wird. Weiter geht die Reise in die bunte Fantasiewelt von Tokios Stadtteil Akihabara, der Geburtsstätte von Tamagotchi und Gameboy bis zu Nintendo und Emojis. Mangas und Animes gehen zurück auf uralte japanische Zeichentraditionen. Viele Kinder und Jugendliche identifizieren sich sogar mit den Figuren aus den Geschichten, wie sich Christopher Clark vor Ort erklären lässt. In Kyoto, der Residenzstadt des japanischen Kaiserreiches, begegnet der Moderator einer japanischen Tradition, die bis heute gepflegt wird: den Geishas. Die Kultur der Geisha geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Für arme Mädchen war die Ausbildung zur Geisha oft die einzige Chance auf Bildung. Dann stand ihnen ein relativ selbstbestimmtes Leben offen. Auch heute noch durchlaufen sie eine strenge fünfjährige Ausbildung, zu der Tanz, Gesang, Kalligraphie und japanische Geschichte gehören. Im Zen-Tempel Ryoanji lässt sich Christopher Clark in die Grundbegriffe einer Weltanschauung einweihen, die auch in Europa immer mehr Anhänger findet. Im Gegensatz zu dem, was im Westen seit den alten Griechen hochgehalten wird – die Perfektion –, feiert die Philosophie des Zen den Augenblick, die Vergänglichkeit und die Bescheidenheit. In der imposanten Burg von Himeji aus dem 17. Jahrhundert macht sich Christopher Clark mit der Tradition der berühmten Samurai-Kaste und ihrer Kunst des Schwertkampfes bekannt. Dazu gehört auch die Meisterschaft bei der Herstellung dieser Waffen – ein Handwerk, das seit Jahrhunderten tradiert wird. Am Ende seiner Reise taucht der Moderator in eine historische Epoche Japans ein, die Kofun-Zeit genannt wird. Der Name rührt von riesigen Erdhügelgräbern her, den Kofun, die während des 3. bis 7. Jahrhunderts entstanden. Einige der vielen Tausend Gräber bergen die Überreste von Kaisern, weshalb sie bis heute als Privatgräber der kaiserlichen Familie angesehen und deshalb von Wissenschaftlern nicht angetastet werden. Und so sind auch diese Gräber ein Symbol für das, was an Japan fasziniert: das Nebeneinander von mythischer Vergangenheit und hochmodernem Alltagsleben. (Senderinfo).
„Welten-Saga II“ läuft auf ZDFneo von 08:15 bis 09:00 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 45 Minuten Programm.
Auf seiner Reise zum UNESCO-Welterbe Japans begegnet Christopher Clark einem faszinierenden Land zwischen uralten Traditionen und schriller Hypermoderne. Vom heiligen Berg Fuji und der Megacity Tokio führt die Reiseroute zur alten Kaiserstadt Kyoto mit ihren Schreinen und der rätselhaften Tradition der Geishas, weiter nach Himeji, wo die Geschichte der Samurai lebendig ist, und nach Sakai mit seinen Kaisergräbern. Der Vulkan Fuji gehört seit 2013 zum UNESCO-Welterbe. Das liegt nicht zuletzt an seiner Bedeutung innerhalb des Shinto-Glaubens, der Urreligion Japans, wie unzählige Schreine in der Nähe des Berges dokumentieren, in denen den Göttinnen und Göttern des Berges gehuldigt wird. Weiter geht die Reise in die bunte Fantasiewelt von Tokios Stadtteil Akihabara, der Geburtsstätte von Tamagotchi und Gameboy bis zu Nintendo und Emojis. Mangas und Animes gehen zurück auf uralte japanische Zeichentraditionen. Viele Kinder und Jugendliche identifizieren sich sogar mit den Figuren aus den Geschichten, wie sich Christopher Clark vor Ort erklären lässt. In Kyoto, der Residenzstadt des japanischen Kaiserreiches, begegnet der Moderator einer japanischen Tradition, die bis heute gepflegt wird: den Geishas. Die Kultur der Geisha geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Für arme Mädchen war die Ausbildung zur Geisha oft die einzige Chance auf Bildung. Dann stand ihnen ein relativ selbstbestimmtes Leben offen. Auch heute noch durchlaufen sie eine strenge fünfjährige Ausbildung, zu der Tanz, Gesang, Kalligraphie und japanische Geschichte gehören. Im Zen-Tempel Ryoanji lässt sich Christopher Clark in die Grundbegriffe einer Weltanschauung einweihen, die auch in Europa immer mehr Anhänger findet. Im Gegensatz zu dem, was im Westen seit den alten Griechen hochgehalten wird – die Perfektion –, feiert die Philosophie des Zen den Augenblick, die Vergänglichkeit und die Bescheidenheit. In der imposanten Burg von Himeji aus dem 17. Jahrhundert macht sich Christopher Clark mit der Tradition der berühmten Samurai-Kaste und ihrer Kunst des Schwertkampfes bekannt. Dazu gehört auch die Meisterschaft bei der Herstellung dieser Waffen – ein Handwerk, das seit Jahrhunderten tradiert wird. Am Ende seiner Reise taucht der Moderator in eine historische Epoche Japans ein, die Kofun-Zeit genannt wird. Der Name rührt von riesigen Erdhügelgräbern her, den Kofun, die während des 3. bis 7. Jahrhunderts entstanden. Einige der vielen Tausend Gräber bergen die Überreste von Kaisern, weshalb sie bis heute als Privatgräber der kaiserlichen Familie angesehen und deshalb von Wissenschaftlern nicht angetastet werden. Und so sind auch diese Gräber ein Symbol für das, was an Japan fasziniert: das Nebeneinander von mythischer Vergangenheit und hochmodernem Alltagsleben. (Senderinfo).
- Beginn
- 08:15
- Ende
- 09:00
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2023
- Land
- D

Welten-Saga
09:00 → 09:45 · 45 Min.
GenreDokuJahr2025LandDDie Meru-Pagoden symbolisieren Berge und den Aufstieg zu den Göttern. Historiker Christopher Clark begegnen feuerspeiende Vulkane, wilde Natur und feierliche Rituale. So auch am buddhistischen Tempel von Borobudur. Modernes Motorradgeknatter trifft auf Reisfelder, auf denen der Reis, wie vor 1000 Jahren, angebaut wird. Moderne Metropolen befinden sich neben Hindu-Tempel. Eine paradiesische Inselwelt, die der ständigen Bedrohung durch Vulkane, Erdbeben und Tsunamis ausgesetzt ist. In der Doku erforscht er den Regenwald, uralte Bewässerungssysteme auf Bali und Indonesien, taucht in die Kultur der Menschen ein.
„Welten-Saga“ läuft auf ZDFneo von 09:00 bis 09:45 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 45 Minuten Programm.
Die Meru-Pagoden symbolisieren Berge und den Aufstieg zu den Göttern. Historiker Christopher Clark begegnen feuerspeiende Vulkane, wilde Natur und feierliche Rituale. So auch am buddhistischen Tempel von Borobudur. Modernes Motorradgeknatter trifft auf Reisfelder, auf denen der Reis, wie vor 1000 Jahren, angebaut wird. Moderne Metropolen befinden sich neben Hindu-Tempel. Eine paradiesische Inselwelt, die der ständigen Bedrohung durch Vulkane, Erdbeben und Tsunamis ausgesetzt ist. In der Doku erforscht er den Regenwald, uralte Bewässerungssysteme auf Bali und Indonesien, taucht in die Kultur der Menschen ein.
- Beginn
- 09:00
- Ende
- 09:45
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2025
- Land
- D

Welten-Saga
09:45 → 10:25 · 40 Min.
GenreDokuJahr2025LandDDer Ursprung des Kung-Fu im Shaolin-Tempel, die berühmte Terrakotta-Armee, buddhistische Traditionen, verbotene Paläste – Historiker Sir Christopher Clark erkundet das Land, das seine Wurzeln nicht vergisst. Dabei darf sich Christopher Clark in einen uralten Pagodenwald im alt-würdigen Shaolin-Klosters werfen und die Kunst des Kung-Fu einstudieren. Dabei erfährt er außerdem, warum Tiere große Vorbilder für die Kampfkunst sein können. Zudem bekommt er einen Einblick in die selten gefilmte Laufmeditation der Mönche. Danach reist er weiter in die verbotene Stadt in Peking. Auch die spirituellen Zentren des Landes stehen auf seiner Besuch-Liste. Bei den Longmen-Grotten und beim Ahnenfest im Kloster Lingying erlebt der Historiker die tiefe Verwurzelung buddhistischer Traditionen.
„Welten-Saga“ läuft auf ZDFneo von 09:45 bis 10:25 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 40 Minuten Programm.
Der Ursprung des Kung-Fu im Shaolin-Tempel, die berühmte Terrakotta-Armee, buddhistische Traditionen, verbotene Paläste – Historiker Sir Christopher Clark erkundet das Land, das seine Wurzeln nicht vergisst. Dabei darf sich Christopher Clark in einen uralten Pagodenwald im alt-würdigen Shaolin-Klosters werfen und die Kunst des Kung-Fu einstudieren. Dabei erfährt er außerdem, warum Tiere große Vorbilder für die Kampfkunst sein können. Zudem bekommt er einen Einblick in die selten gefilmte Laufmeditation der Mönche. Danach reist er weiter in die verbotene Stadt in Peking. Auch die spirituellen Zentren des Landes stehen auf seiner Besuch-Liste. Bei den Longmen-Grotten und beim Ahnenfest im Kloster Lingying erlebt der Historiker die tiefe Verwurzelung buddhistischer Traditionen.
- Beginn
- 09:45
- Ende
- 10:25
- Dauer
- 40 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2025
- Land
- D

Terra X
10:25 → 11:25 · 1 Std.
GenreDokuJahr2024LandDRegieCaterina TurroniArchäologen haben am Westufer von Theben ein anscheinend ungestörtes Grab entdeckt. Es stammt aus einer Zeit, als die religiöse Hauptstadt des Landes von mächtigen Frauen beherrscht wurde. Im 8. Jahrhundert vor Christus bestimmten die „Gottesgemahlinnen des Amun“ das Leben in Oberägypten. Sie waren die Töchter ausländischer Herrscher, die das Land am Nil unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Menschen aus ihrem Gefolge haben in Ägypten ihre letzte Ruhestätte gefunden. Der neu entdeckte Friedhof datiert in die sogenannte Spätzeit. Auf ihm wurden Menschen begraben, die ursprünglich nicht aus Ägypten stammten, sondern aus einem der ältesten Königreiche Afrikas. Lange Zeit herrschten die Pharaonen über das Land Kusch – oder Nubien, wie sie das im Süden an Ägypten angrenzende Gebiet nannten. Nubien war ein uraltes Königtum und berühmt für seine Goldvorkommen und Krieger, die dem Pharao vor allem als Bogenschützen dienten. Und nicht nur das. Die Ägypter bauten in Nubien auch zahlreiche Tempel, unter anderem für ihren höchsten Gott Amun. Dessen Tempel am nubischen Gebel Barkal galt als südliches Gegenstück zu Karnak, dem größten und wichtigsten Tempel Ägyptens. Als am Ende des sogenannten Neuen Reiches (circa 1550 bis 1070 vor Christus), der Zeitperiode, in der Ägypten zu einer Weltmacht aufgestiegen war, die Zentralmacht zerfiel, machten sich die Herrscher von Kusch dies zunutze. Sie marschierten in Ägypten ein, übernahmen die Macht und bestiegen als Könige der 25. Dynastie den Pharaonenthron. Die nötige Legitimation verschafften sie sich durch einen geschickten Schachzug. Sie setzten ihre Töchter als „Gottesgemahlinnen des Amun“ ein – ein Amt, das es bereits seit Jahrhunderten gab, das aber im Laufe der Zeit fast in Vergessenheit geraten war. Unter den Kuschiten wurden die Amtsinhaberinnen zu Stellvertreterinnen des Königs, und als Gemahlinnen des höchsten Gottes Amun verschafften sie den kuschitischen Herrschern das Wohlwollen der thebanischen Priesterschaft und damit wohl auch das des ägyptischen Volkes. Zusammen mit der Herrscherfamilie kam auch ein Teil ihres Gefolges nach Ägypten. Über diesen Hofstaat ist bisher nur wenig bekannt. Das könnte sich jetzt durch den neu entdeckten Friedhof ändern, denn die Gräber stammen zum Teil aus der 25. Dynastie und stehen in engem Zusammenhang mit den „Gottesgemahlinnen des Amun“. (Senderinfo).
Auf ZDFneo steht „Terra X“ um 10:25 Uhr auf dem Programm, bis 11:25 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 60 Minuten Programm.
Archäologen haben am Westufer von Theben ein anscheinend ungestörtes Grab entdeckt. Es stammt aus einer Zeit, als die religiöse Hauptstadt des Landes von mächtigen Frauen beherrscht wurde. Im 8. Jahrhundert vor Christus bestimmten die „Gottesgemahlinnen des Amun“ das Leben in Oberägypten. Sie waren die Töchter ausländischer Herrscher, die das Land am Nil unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Menschen aus ihrem Gefolge haben in Ägypten ihre letzte Ruhestätte gefunden. Der neu entdeckte Friedhof datiert in die sogenannte Spätzeit. Auf ihm wurden Menschen begraben, die ursprünglich nicht aus Ägypten stammten, sondern aus einem der ältesten Königreiche Afrikas. Lange Zeit herrschten die Pharaonen über das Land Kusch – oder Nubien, wie sie das im Süden an Ägypten angrenzende Gebiet nannten. Nubien war ein uraltes Königtum und berühmt für seine Goldvorkommen und Krieger, die dem Pharao vor allem als Bogenschützen dienten. Und nicht nur das. Die Ägypter bauten in Nubien auch zahlreiche Tempel, unter anderem für ihren höchsten Gott Amun. Dessen Tempel am nubischen Gebel Barkal galt als südliches Gegenstück zu Karnak, dem größten und wichtigsten Tempel Ägyptens. Als am Ende des sogenannten Neuen Reiches (circa 1550 bis 1070 vor Christus), der Zeitperiode, in der Ägypten zu einer Weltmacht aufgestiegen war, die Zentralmacht zerfiel, machten sich die Herrscher von Kusch dies zunutze. Sie marschierten in Ägypten ein, übernahmen die Macht und bestiegen als Könige der 25. Dynastie den Pharaonenthron. Die nötige Legitimation verschafften sie sich durch einen geschickten Schachzug. Sie setzten ihre Töchter als „Gottesgemahlinnen des Amun“ ein – ein Amt, das es bereits seit Jahrhunderten gab, das aber im Laufe der Zeit fast in Vergessenheit geraten war. Unter den Kuschiten wurden die Amtsinhaberinnen zu Stellvertreterinnen des Königs, und als Gemahlinnen des höchsten Gottes Amun verschafften sie den kuschitischen Herrschern das Wohlwollen der thebanischen Priesterschaft und damit wohl auch das des ägyptischen Volkes. Zusammen mit der Herrscherfamilie kam auch ein Teil ihres Gefolges nach Ägypten. Über diesen Hofstaat ist bisher nur wenig bekannt. Das könnte sich jetzt durch den neu entdeckten Friedhof ändern, denn die Gräber stammen zum Teil aus der 25. Dynastie und stehen in engem Zusammenhang mit den „Gottesgemahlinnen des Amun“. (Senderinfo).
- Beginn
- 10:25
- Ende
- 11:25
- Dauer
- 1 Std.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2024
- Land
- D
- Regie
- Caterina Turroni

Das Grab der Schamanin – ein Geheimnis aus der Steinzeit
11:25 → 12:10 · 45 Min.
GenreDokuJahr2024LandDRegieChristian StiefenhoferDie Schamanin von Bad Dürrenberg: Vor 9000 Jahren von ihren Zeitgenossen verehrt, 1934 von den Nazis entdeckt und für Propaganda missbraucht. Erst vor Kurzem wurde ihr Geheimnis gelüftet. Die aktuelle Untersuchung dieser außergewöhnlichen Frau enthüllt nicht nur spektakuläre Erkenntnisse über das Leben in der Mittelsteinzeit, sondern spiegelt auch die brandaktuelle Diskussion in der Archäologie: Wie viel Fake News verbergen sich in Wissenschaft? Im Fall der Schamanin könnte die Fehlinterpretation kaum gravierender sein. Im Nationalsozialismus deutete man das für die Mittelsteinzeit außergewöhnlich reiche Grab als letzte Ruhestätte eines bedeutenden Mannes. Der als arischer, weißer Vorfahr der Deutschen reklamierte Fund sollte die Rassentheorie stützen. Heute kann die Paläogenetik zweifelsfrei beweisen, dass die bestattete Person keineswegs zum frei erfundenen Bild des männlichen, heroischen Ur-Ariers passt. Zunächst einmal handelt es sich bei dem in Bad Dürrenberg entdeckten Skelett um die Überreste einer Frau. Sie gehörte zu den Jägern und Sammlern der Mittelsteinzeit. Wie alle frühen Europäer hatte sie einen dunklen Teint. Die helle Hautfarbe entwickelte sich erst später im Zusammenhang mit dem Konsum von Milchprodukten. Bauern und Viehzüchter aus Anatolien waren einige 1000 Jahre nach der Frau von Bad Dürrenberg die ersten hellhäutigen Siedler in Europa. Die Ausstattung des Grabes ist spektakulär für die Mittelsteinzeit. Überhaupt wurden damals nur ganz wenige Menschen in Erdbestattungen beigesetzt und dann auch nur sehr selten mit Beigaben. „Wenn man eine Klinge hat“, berichtet der Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, Harald Meller, „kann das schon viel sein. Andere Gräber sind überhaupt nicht vergleichbar!“ Im Grab der Bad Dürrenbergerin waren über 50 Zähne von Auerochsen, Wildschweinen und Hirschen gefunden worden – viele manuell durchbohrt und offenbar Teil einer Ritualkette. Dazu diverse Steinwerkzeuge und Klingen aus Feuerstein. Eine Nachgrabung 2023 legt außerdem nahe, dass noch Jahrhunderte nach dem Tod der Schamanin Opfergaben im Umfeld ihres Grabes abgelegt wurden. Wer also war diese Frau? Wie hat sie gelebt? Welche Bedeutung hatte sie zu ihren Lebzeiten und sogar darüber hinaus? Vieles deutet darauf hin, dass die hochgeschätzte Frau eine Schamanin war. Dafür sprechen nicht nur die zahlreichen Begleitfunde, die zu einer schamanischen Ausstattung gehört haben könnten, sondern auch zwei medizinische Entdeckungen: Die Schneidezähne waren abgefeilt, was auf ein Initiationsritual hindeuten könnte. Erstaunt waren die Forscher jedoch vor allem über die Wirbelknochen des Skeletts. Eine Fehlstellung zweier Halswirbel könnte die Frau in die außergewöhnliche Lage versetzt haben, die Blutzufuhr ins Gehirn zu drosseln. Auf diese Weise hätte sie bewusst einen tranceartigen Zustand herbeiführen können. Diese Praxis barg allerdings auch Gefahren. Eine davon war ein Phänomen, das die Medizin als Nystagmus bezeichnet. Gemeint ist eine schnelle, unwillkürliche Augenbewegung. Was heute vor allem als Symptom einer Krankheit definiert ist, könnte in der Mittelsteinzeit als besonderes Kennzeichen gewertet worden sein und die Autorität einer Schamanin zusätzlich gestützt haben. Der Film begleitet die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ihrer kriminalistischen Spurensuche, in deren Verlauf das Rätsel um die Schamanin von Bad Dürrenberg Stück für Stück gelöst wird. Fest steht: Sie war eine Frau von sehr großer Bedeutung. Mithilfe fachübergreifender Wissenschaft, von Archäogenetik über Archäologie bis hin zu modernster medizinischer Forschung, sollen ihre Lebensumstände genauer beleuchtet werden. Die Erkenntnisse aus den unterschiedlichen Bereichen ermöglichen es zum ersten Mal auch, eine realistische 3-D-Gesichtsrekonstruktion der Schamanin zu erstellen. Diese wiederum dient als Datenbasis für neueste VFX-Technologie: „Unreal Engine“ kombiniert mit der „MetaHuman“-Technologie. Das Ergebnis: In einer komplett digital gebauten Welt, die die Fauna und Flora der Mittelsteinzeit nach dem aktuellen Wissensstand abbildet, agiert ein Avatar der Schamanin, der ihr Äußeres so naturgetreu wie derzeit möglich wiedergibt. (Senderinfo).
Auf ZDFneo steht „Das Grab der Schamanin – ein Geheimnis aus der Steinzeit“ um 11:25 Uhr auf dem Programm, bis 12:10 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 45 Minuten Sendezeit.
Die Schamanin von Bad Dürrenberg: Vor 9000 Jahren von ihren Zeitgenossen verehrt, 1934 von den Nazis entdeckt und für Propaganda missbraucht. Erst vor Kurzem wurde ihr Geheimnis gelüftet. Die aktuelle Untersuchung dieser außergewöhnlichen Frau enthüllt nicht nur spektakuläre Erkenntnisse über das Leben in der Mittelsteinzeit, sondern spiegelt auch die brandaktuelle Diskussion in der Archäologie: Wie viel Fake News verbergen sich in Wissenschaft? Im Fall der Schamanin könnte die Fehlinterpretation kaum gravierender sein. Im Nationalsozialismus deutete man das für die Mittelsteinzeit außergewöhnlich reiche Grab als letzte Ruhestätte eines bedeutenden Mannes. Der als arischer, weißer Vorfahr der Deutschen reklamierte Fund sollte die Rassentheorie stützen. Heute kann die Paläogenetik zweifelsfrei beweisen, dass die bestattete Person keineswegs zum frei erfundenen Bild des männlichen, heroischen Ur-Ariers passt. Zunächst einmal handelt es sich bei dem in Bad Dürrenberg entdeckten Skelett um die Überreste einer Frau. Sie gehörte zu den Jägern und Sammlern der Mittelsteinzeit. Wie alle frühen Europäer hatte sie einen dunklen Teint. Die helle Hautfarbe entwickelte sich erst später im Zusammenhang mit dem Konsum von Milchprodukten. Bauern und Viehzüchter aus Anatolien waren einige 1000 Jahre nach der Frau von Bad Dürrenberg die ersten hellhäutigen Siedler in Europa. Die Ausstattung des Grabes ist spektakulär für die Mittelsteinzeit. Überhaupt wurden damals nur ganz wenige Menschen in Erdbestattungen beigesetzt und dann auch nur sehr selten mit Beigaben. „Wenn man eine Klinge hat“, berichtet der Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, Harald Meller, „kann das schon viel sein. Andere Gräber sind überhaupt nicht vergleichbar!“ Im Grab der Bad Dürrenbergerin waren über 50 Zähne von Auerochsen, Wildschweinen und Hirschen gefunden worden – viele manuell durchbohrt und offenbar Teil einer Ritualkette. Dazu diverse Steinwerkzeuge und Klingen aus Feuerstein. Eine Nachgrabung 2023 legt außerdem nahe, dass noch Jahrhunderte nach dem Tod der Schamanin Opfergaben im Umfeld ihres Grabes abgelegt wurden. Wer also war diese Frau? Wie hat sie gelebt? Welche Bedeutung hatte sie zu ihren Lebzeiten und sogar darüber hinaus? Vieles deutet darauf hin, dass die hochgeschätzte Frau eine Schamanin war. Dafür sprechen nicht nur die zahlreichen Begleitfunde, die zu einer schamanischen Ausstattung gehört haben könnten, sondern auch zwei medizinische Entdeckungen: Die Schneidezähne waren abgefeilt, was auf ein Initiationsritual hindeuten könnte. Erstaunt waren die Forscher jedoch vor allem über die Wirbelknochen des Skeletts. Eine Fehlstellung zweier Halswirbel könnte die Frau in die außergewöhnliche Lage versetzt haben, die Blutzufuhr ins Gehirn zu drosseln. Auf diese Weise hätte sie bewusst einen tranceartigen Zustand herbeiführen können. Diese Praxis barg allerdings auch Gefahren. Eine davon war ein Phänomen, das die Medizin als Nystagmus bezeichnet. Gemeint ist eine schnelle, unwillkürliche Augenbewegung. Was heute vor allem als Symptom einer Krankheit definiert ist, könnte in der Mittelsteinzeit als besonderes Kennzeichen gewertet worden sein und die Autorität einer Schamanin zusätzlich gestützt haben. Der Film begleitet die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ihrer kriminalistischen Spurensuche, in deren Verlauf das Rätsel um die Schamanin von Bad Dürrenberg Stück für Stück gelöst wird. Fest steht: Sie war eine Frau von sehr großer Bedeutung. Mithilfe fachübergreifender Wissenschaft, von Archäogenetik über Archäologie bis hin zu modernster medizinischer Forschung, sollen ihre Lebensumstände genauer beleuchtet werden. Die Erkenntnisse aus den unterschiedlichen Bereichen ermöglichen es zum ersten Mal auch, eine realistische 3-D-Gesichtsrekonstruktion der Schamanin zu erstellen. Diese wiederum dient als Datenbasis für neueste VFX-Technologie: „Unreal Engine“ kombiniert mit der „MetaHuman“-Technologie. Das Ergebnis: In einer komplett digital gebauten Welt, die die Fauna und Flora der Mittelsteinzeit nach dem aktuellen Wissensstand abbildet, agiert ein Avatar der Schamanin, der ihr Äußeres so naturgetreu wie derzeit möglich wiedergibt. (Senderinfo).
- Beginn
- 11:25
- Ende
- 12:10
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2024
- Land
- D
- Regie
- Christian Stiefenhofer
Programm · Nachmittag — ZDFneo
12:00–18:00 · 8 Programme läuft gerade
Ungelöste Fälle der Archäologie
12:10 → 12:55 · 45 Min.
GenreDokuJahr2018LandDRegiePeter PrestelForscher weltweit stoßen immer wieder auf rätselhafte Funde. In dem Zweiteiler „Terra X – Ungelöste Fälle der Archäologie“ sucht Harald Lesch nach neuen Antworten auf alte Fragen. Es gibt Menschen, die glauben, dass es Spuren Außerirdischer auf unserem Planeten gibt. Als Beweis gelten ihnen Funde aus Ägypten, Felszeichnungen in Italien und Darstellungen mittelamerikanischer Völker, die angeblich Erinnerungen an diese Besuche sind. Anhänger der Prä-Astronautik sind davon überzeugt, dass intelligente außerirdische Wesen die Erde in der Frühzeit besuchten und die Entwicklung der Menschheit maßgeblich beeinflussten. Bestimmte Darstellungen oder Artefakte, für die es keine eindeutige Erklärung gibt oder deren Verwendung bis heute unbekannt ist, erklären sie als Erinnerung an den Besuch dieser Außerirdischen. So wurden etwa einige der sogenannten Nasca-Linien in Peru oder die prähistorischen Schleifrillen auf der Insel Malta als Relikte alter Landebahnen gedeutet und Darstellungen von Gestalten mit einer Art Helm bei den Maya oder auf Felszeichnungen in Italien als Astronauten. Eine Steinscheibe aus einem mehr als 4000 Jahre alten Grab in Ägypten wurde sogar als möglicher Raumschiffantrieb identifiziert. Für „Terra X“ untersucht Harald Lesch diese angeblich brisanten Funde. (Senderinfo).
Um 12:10 Uhr zeigt ZDFneo „Ungelöste Fälle der Archäologie“: die Ausstrahlung endet um 12:55 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 45 Minuten Sendezeit.
Forscher weltweit stoßen immer wieder auf rätselhafte Funde. In dem Zweiteiler „Terra X – Ungelöste Fälle der Archäologie“ sucht Harald Lesch nach neuen Antworten auf alte Fragen. Es gibt Menschen, die glauben, dass es Spuren Außerirdischer auf unserem Planeten gibt. Als Beweis gelten ihnen Funde aus Ägypten, Felszeichnungen in Italien und Darstellungen mittelamerikanischer Völker, die angeblich Erinnerungen an diese Besuche sind. Anhänger der Prä-Astronautik sind davon überzeugt, dass intelligente außerirdische Wesen die Erde in der Frühzeit besuchten und die Entwicklung der Menschheit maßgeblich beeinflussten. Bestimmte Darstellungen oder Artefakte, für die es keine eindeutige Erklärung gibt oder deren Verwendung bis heute unbekannt ist, erklären sie als Erinnerung an den Besuch dieser Außerirdischen. So wurden etwa einige der sogenannten Nasca-Linien in Peru oder die prähistorischen Schleifrillen auf der Insel Malta als Relikte alter Landebahnen gedeutet und Darstellungen von Gestalten mit einer Art Helm bei den Maya oder auf Felszeichnungen in Italien als Astronauten. Eine Steinscheibe aus einem mehr als 4000 Jahre alten Grab in Ägypten wurde sogar als möglicher Raumschiffantrieb identifiziert. Für „Terra X“ untersucht Harald Lesch diese angeblich brisanten Funde. (Senderinfo).
- Beginn
- 12:10
- Ende
- 12:55
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2018
- Land
- D
- Regie
- Peter Prestel

Ungelöste Fälle der Archäologie
12:55 → 13:40 · 45 Min.
GenreDokuJahr2026LandDKugeln sind allgegenwärtig. Sie finden sich in Kulturen weltweit. Harald Lesch erkundet die unterschiedlichen Funktionen der wahrscheinlich weit verbreitetsten geometrischen Form. Überall finden sich kreisrunde Gebilde, die für die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt werden. Die Bandbreite reicht dabei vom Geschoss über den Ball bis hin zum wahrscheinlich ältesten Kugellager der Welt. Kugeln sind aus unserer Welt nicht wegzudenken. Schon unsere Ur-Ur-Ur-Ahnen waren von der Form fasziniert, wie Ausgrabungen auf verschiedenen Kontinenten zeigen. So fanden Archäologen etwa in Israel und Spanien bearbeitete Steinkugeln, deren Alter sie auf 1,3 Millionen Jahre schätzen. Sehr viel jünger sind die Kautschukbälle, mit denen in Mesoamerika seit dem 15. Jahrhundert vor Christus anscheinend auch um Leben und Tod gespielt wurde. Mehr als 1500 Ballspielplätze, die zum Teil auch in Tempelbezirken der Maya auf der Halbinsel Yucatán in Mexiko liegen, hat man bisher dort gefunden, und wahrscheinlich existieren noch viele weitere, bisher unentdeckte im Urwald Mittelamerikas. Bis heute spielen die Nachfahren der indigenen mesoamerikanischen Kulturen Ulama oder Pok-ta-Pok, bei dem ein Ball nur mit Hüfte und Schultern durch kreisrunde Öffnungen geschossen werden muss. Bei den bisher gefundenen Ballspielplätzen befindet sich jeweils ein steinerner Ring an den Seitenmauern des Spielfeldes. Die Größe des Platzes, die Form der Seitenmauern wie auch die Höhe der Anbringung der steinernen Ringe können variieren. Reliefs an den Mauern legen nahe, dass auf einigen Plätzen auch Menschenopfer dargebracht wurden. Weniger tödlich, aber nicht weniger feierlich ging es wohl auf dem Nemisee zur Zeit des römischen Kaisers Caligula im ersten Jahrhundert nach Christus zu. Mithilfe des wohl ältesten bekannten Kugellagers ließ der Imperator wahrscheinlich eine Statue der Göttin Diana „tanzen“. (Senderinfo).
Um 12:55 Uhr zeigt ZDFneo „Ungelöste Fälle der Archäologie“: die Ausstrahlung endet um 13:40 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 45 Minuten Sendezeit.
Kugeln sind allgegenwärtig. Sie finden sich in Kulturen weltweit. Harald Lesch erkundet die unterschiedlichen Funktionen der wahrscheinlich weit verbreitetsten geometrischen Form. Überall finden sich kreisrunde Gebilde, die für die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt werden. Die Bandbreite reicht dabei vom Geschoss über den Ball bis hin zum wahrscheinlich ältesten Kugellager der Welt. Kugeln sind aus unserer Welt nicht wegzudenken. Schon unsere Ur-Ur-Ur-Ahnen waren von der Form fasziniert, wie Ausgrabungen auf verschiedenen Kontinenten zeigen. So fanden Archäologen etwa in Israel und Spanien bearbeitete Steinkugeln, deren Alter sie auf 1,3 Millionen Jahre schätzen. Sehr viel jünger sind die Kautschukbälle, mit denen in Mesoamerika seit dem 15. Jahrhundert vor Christus anscheinend auch um Leben und Tod gespielt wurde. Mehr als 1500 Ballspielplätze, die zum Teil auch in Tempelbezirken der Maya auf der Halbinsel Yucatán in Mexiko liegen, hat man bisher dort gefunden, und wahrscheinlich existieren noch viele weitere, bisher unentdeckte im Urwald Mittelamerikas. Bis heute spielen die Nachfahren der indigenen mesoamerikanischen Kulturen Ulama oder Pok-ta-Pok, bei dem ein Ball nur mit Hüfte und Schultern durch kreisrunde Öffnungen geschossen werden muss. Bei den bisher gefundenen Ballspielplätzen befindet sich jeweils ein steinerner Ring an den Seitenmauern des Spielfeldes. Die Größe des Platzes, die Form der Seitenmauern wie auch die Höhe der Anbringung der steinernen Ringe können variieren. Reliefs an den Mauern legen nahe, dass auf einigen Plätzen auch Menschenopfer dargebracht wurden. Weniger tödlich, aber nicht weniger feierlich ging es wohl auf dem Nemisee zur Zeit des römischen Kaisers Caligula im ersten Jahrhundert nach Christus zu. Mithilfe des wohl ältesten bekannten Kugellagers ließ der Imperator wahrscheinlich eine Statue der Göttin Diana „tanzen“. (Senderinfo).
- Beginn
- 12:55
- Ende
- 13:40
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2026
- Land
- D

Ungelöste Fälle der Archäologie
13:40 → 14:25 · 45 Min.
GenreDokuJahr2026LandDSchrift ist eine der genialsten Erfindungen der Menschheit. Durch sie lebt die Vergangenheit fort. Harald Lesch begibt sich auf die Spur geheimnisvoller Schriften weltweit. Schrift wurde an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten immer wieder neu erfunden. Um sie entziffern zu können, muss man mehr über die Sprache und Kultur der Menschen wissen, die sie erfanden. Manche Schriften gelten bis auf weiteres als unentzifferbar. Bei der Entstehung von Schrift stehen am Anfang oft einzelne Zeichen, die sich erst im Laufe der Zeit zu komplexen Systemen entwickeln. Einige Zeichen sind eigentlich Bilder des Dargestellten, andere stehen für Silben oder einzelne Laute. Und selbst wenn man die Schrift lesen kann, heißt das noch lange nicht, dass man sie auch versteht. So etwa bei der Linear-A-Schrift aus Kreta. Sie wurde von den Minoern entwickelt, der ersten Hochkultur in Europa. Anhand von Parallelen in einer späteren Schrift konnten Wissenschaftler den Zeichen Laute zuordnen. Es fehlt ihnen aber die Kenntnis der zugrunde liegenden Sprache. Deshalb konnten die Zeichen ihre magische Fähigkeit, das in ihnen gespeicherte Wissen zu vermitteln, noch nicht ausüben. Anders beim Rongorongo, der Schrift der Rapa Nui auf Rapa Nui (Osterinsel). Linguisten sind davon überzeugt, dass die zugrunde liegende Sprache nur die der Einwohner der Osterinsel sein kann, die diese bis heute sprechen, wenn auch in einer späteren Sprachstufe. Und dennoch haben die 600 bekannten Schriftzeichen ihr Geheimnis noch nicht preisgegeben. Nur so viel scheint sicher, dass die auf Holztafeln überlieferten Texte sehr wahrscheinlich in einer Art Wechselgesang vorgetragen wurden. Sie könnten wichtige Hinweise zur Kultur der Rapa Nui und ihrer geheimnisvollen Moai-Skulpturen enthalten. Mehr Erfolg hatte ein Team von Wissenschaftlern um die Sprachwissenschaftlerin Svenja Bonmann. Ihnen gelang der Durchbruch bei der Entzifferung der Kuschana-Schrift, einer Schrift und Sprache, die wohl nur von einer kleinen Minderheit in dem ehemaligen zentralasiatischen Großreich gesprochen wurde. Zuhilfe kam ihnen dabei eine sogenannte Bilingue, die auf einem Felsen in Tadschikistan in 3000 Meter Höhe eingemeißelt wurde. Hier wurde derselbe Text einmal in Baktrisch und einmal in Kuschana aufgeschrieben. Der Vergleich mit der lesbaren baktrischen Inschrift erlaubte es den Forschern anhand von Wortwiederholungen auch Zeichen und Wörter in der Kuschana-Inschrift zu identifizieren. So wie sie haben es sich Wissenschaftler weltweit zur Aufgabe gemacht, noch unbekannte Schriften zu entziffern und damit Türen in die Vergangenheit aufzustoßen, die bislang verschlossen blieben. (Senderinfo).
Um 13:40 Uhr zeigt ZDFneo „Ungelöste Fälle der Archäologie“: die Ausstrahlung endet um 14:25 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 45 Minuten Sendezeit.
Schrift ist eine der genialsten Erfindungen der Menschheit. Durch sie lebt die Vergangenheit fort. Harald Lesch begibt sich auf die Spur geheimnisvoller Schriften weltweit. Schrift wurde an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten immer wieder neu erfunden. Um sie entziffern zu können, muss man mehr über die Sprache und Kultur der Menschen wissen, die sie erfanden. Manche Schriften gelten bis auf weiteres als unentzifferbar. Bei der Entstehung von Schrift stehen am Anfang oft einzelne Zeichen, die sich erst im Laufe der Zeit zu komplexen Systemen entwickeln. Einige Zeichen sind eigentlich Bilder des Dargestellten, andere stehen für Silben oder einzelne Laute. Und selbst wenn man die Schrift lesen kann, heißt das noch lange nicht, dass man sie auch versteht. So etwa bei der Linear-A-Schrift aus Kreta. Sie wurde von den Minoern entwickelt, der ersten Hochkultur in Europa. Anhand von Parallelen in einer späteren Schrift konnten Wissenschaftler den Zeichen Laute zuordnen. Es fehlt ihnen aber die Kenntnis der zugrunde liegenden Sprache. Deshalb konnten die Zeichen ihre magische Fähigkeit, das in ihnen gespeicherte Wissen zu vermitteln, noch nicht ausüben. Anders beim Rongorongo, der Schrift der Rapa Nui auf Rapa Nui (Osterinsel). Linguisten sind davon überzeugt, dass die zugrunde liegende Sprache nur die der Einwohner der Osterinsel sein kann, die diese bis heute sprechen, wenn auch in einer späteren Sprachstufe. Und dennoch haben die 600 bekannten Schriftzeichen ihr Geheimnis noch nicht preisgegeben. Nur so viel scheint sicher, dass die auf Holztafeln überlieferten Texte sehr wahrscheinlich in einer Art Wechselgesang vorgetragen wurden. Sie könnten wichtige Hinweise zur Kultur der Rapa Nui und ihrer geheimnisvollen Moai-Skulpturen enthalten. Mehr Erfolg hatte ein Team von Wissenschaftlern um die Sprachwissenschaftlerin Svenja Bonmann. Ihnen gelang der Durchbruch bei der Entzifferung der Kuschana-Schrift, einer Schrift und Sprache, die wohl nur von einer kleinen Minderheit in dem ehemaligen zentralasiatischen Großreich gesprochen wurde. Zuhilfe kam ihnen dabei eine sogenannte Bilingue, die auf einem Felsen in Tadschikistan in 3000 Meter Höhe eingemeißelt wurde. Hier wurde derselbe Text einmal in Baktrisch und einmal in Kuschana aufgeschrieben. Der Vergleich mit der lesbaren baktrischen Inschrift erlaubte es den Forschern anhand von Wortwiederholungen auch Zeichen und Wörter in der Kuschana-Inschrift zu identifizieren. So wie sie haben es sich Wissenschaftler weltweit zur Aufgabe gemacht, noch unbekannte Schriften zu entziffern und damit Türen in die Vergangenheit aufzustoßen, die bislang verschlossen blieben. (Senderinfo).
- Beginn
- 13:40
- Ende
- 14:25
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2026
- Land
- D

Die großen Fragen
14:25 → 15:10 · 45 Min.
GenreDokuJahr2023LandDLässt sich die Existenz der Seele beweisen? Harald Lesch prüft die wissenschaftlichen, philosophischen und religiösen Theorien – und findet überraschende Antworten. Es ist eine Frage, die uns tief im Inneren berührt: Gibt es etwas, das unseren Tod überdauert? Die Suche nach einer Antwort führt von experimentellen Versuchen, die Seele zu wiegen, über spirituelle Traditionen bis hin zur modernen Hirnforschung. In der neuen Folge von "Terra X – Die großen Fragen" widmet sich Harald Lesch einem der ältesten und faszinierendsten Themen der Menschheit: der Seele. Ist sie die unsterbliche Essenz unseres Seins oder nur ein Symbol für den menschlichen Wunsch nach Unsterblichkeit? Gibt es etwas in uns, das über unseren Tod hinaus weiter existiert, oder ist unser Ich nur eine flüchtige Illusion, geschaffen von unserem Gehirn? Harald Lesch beleuchtet das berühmte "21-Gramm-Experiment.
„Die großen Fragen“ läuft auf ZDFneo von 14:25 bis 15:10 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 45 Minuten Sendezeit.
Lässt sich die Existenz der Seele beweisen? Harald Lesch prüft die wissenschaftlichen, philosophischen und religiösen Theorien – und findet überraschende Antworten. Es ist eine Frage, die uns tief im Inneren berührt: Gibt es etwas, das unseren Tod überdauert? Die Suche nach einer Antwort führt von experimentellen Versuchen, die Seele zu wiegen, über spirituelle Traditionen bis hin zur modernen Hirnforschung. In der neuen Folge von "Terra X – Die großen Fragen" widmet sich Harald Lesch einem der ältesten und faszinierendsten Themen der Menschheit: der Seele. Ist sie die unsterbliche Essenz unseres Seins oder nur ein Symbol für den menschlichen Wunsch nach Unsterblichkeit? Gibt es etwas in uns, das über unseren Tod hinaus weiter existiert, oder ist unser Ich nur eine flüchtige Illusion, geschaffen von unserem Gehirn? Harald Lesch beleuchtet das berühmte "21-Gramm-Experiment.
- Beginn
- 14:25
- Ende
- 15:10
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2023
- Land
- D

Die großen Fragen
15:10 → 15:50 · 40 Min.
GenreDokuJahr2025LandDIst alles vorherbestimmt? Harald Lesch geht dem Schicksal auf den Grund – zwischen antiken Mythen, moderner Wissenschaft und den Geheimnissen des Zufalls. Ist unser Leben ein vorgezeichneter Weg, eine Kette von Zufällen oder die Summe unserer Entscheidungen? Seit Jahrtausenden suchen Menschen nach Antworten, ob in Astrologie, Religion oder Wissenschaft. Welche Bedingungen bestimmen unser Leben? In dieser Folge von „Terra X – Die großen Fragen“ begibt sich Harald Lesch auf eine Reise durch Wissenschaft, Philosophie und Geschichte, um das Rätsel des Schicksals zu entschlüsseln. Es sind die unvorhergesehenen, die unwahrscheinlichen Lebensereignisse, die uns an eine Bestimmung glauben lassen. So wie die Geschichte von Violet Jessop, die drei Schiffsunglücke überlebte, obwohl sie nie schwimmen gelernt hatte. Kann so etwas Zufall sein? Schon die alten Griechen glaubten an ein unentrinnbares Schicksal, gelenkt durch die Schicksalsgöttinnen. Die Weissagungen des Orakels von Delphi galten als ein Blick in eine vorherbestimmte Zukunft. Legenden wie die von König Ödipus erzählen davon, dass nicht einmal die mächtigsten Menschen ihrem Schicksal entgehen konnten. Die Naturwissenschaft scheint ebenfalls eine Art Schicksal zu kennen: die Naturgesetze. Wenn alle Ereignisse im Universum eine Kette von Ursache und Wirkung sind, dann ist auch der Verlauf unseres Lebens vorherbestimmt. Doch wie passt die Chaostheorie in dieses Bild? Lassen die Naturgesetze doch Spielraum für echte Zufälle, für individuelle Freiheit? Wie viel Kontrolle haben wir über unser Leben? Experimente zeigen, dass Menschen ihren Beitrag zu ihrem Erfolg oft überschätzen, dass glückliche Fügungen eine größere Rolle spielen, als uns bewusst ist. Unsere Gene und unsere Herkunft suchen wir uns nicht aus – doch sie bestimmen den Verlauf unseres Lebens mehr, als uns lieb ist. Wie viel Einfluss haben wir auf unser Schicksal? Anhand verblüffender Experimente, philosophischer Betrachtungen und alltäglicher Erfahrungen zeigt Harald Lesch, ob es so etwas wie ein Schicksal geben kann – oder ob wir doch unseres eigenen Glückes Schmied sind. (Senderinfo).
„Die großen Fragen“ läuft auf ZDFneo von 15:10 bis 15:50 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 40 Minuten Sendezeit.
Ist alles vorherbestimmt? Harald Lesch geht dem Schicksal auf den Grund – zwischen antiken Mythen, moderner Wissenschaft und den Geheimnissen des Zufalls. Ist unser Leben ein vorgezeichneter Weg, eine Kette von Zufällen oder die Summe unserer Entscheidungen? Seit Jahrtausenden suchen Menschen nach Antworten, ob in Astrologie, Religion oder Wissenschaft. Welche Bedingungen bestimmen unser Leben? In dieser Folge von „Terra X – Die großen Fragen“ begibt sich Harald Lesch auf eine Reise durch Wissenschaft, Philosophie und Geschichte, um das Rätsel des Schicksals zu entschlüsseln. Es sind die unvorhergesehenen, die unwahrscheinlichen Lebensereignisse, die uns an eine Bestimmung glauben lassen. So wie die Geschichte von Violet Jessop, die drei Schiffsunglücke überlebte, obwohl sie nie schwimmen gelernt hatte. Kann so etwas Zufall sein? Schon die alten Griechen glaubten an ein unentrinnbares Schicksal, gelenkt durch die Schicksalsgöttinnen. Die Weissagungen des Orakels von Delphi galten als ein Blick in eine vorherbestimmte Zukunft. Legenden wie die von König Ödipus erzählen davon, dass nicht einmal die mächtigsten Menschen ihrem Schicksal entgehen konnten. Die Naturwissenschaft scheint ebenfalls eine Art Schicksal zu kennen: die Naturgesetze. Wenn alle Ereignisse im Universum eine Kette von Ursache und Wirkung sind, dann ist auch der Verlauf unseres Lebens vorherbestimmt. Doch wie passt die Chaostheorie in dieses Bild? Lassen die Naturgesetze doch Spielraum für echte Zufälle, für individuelle Freiheit? Wie viel Kontrolle haben wir über unser Leben? Experimente zeigen, dass Menschen ihren Beitrag zu ihrem Erfolg oft überschätzen, dass glückliche Fügungen eine größere Rolle spielen, als uns bewusst ist. Unsere Gene und unsere Herkunft suchen wir uns nicht aus – doch sie bestimmen den Verlauf unseres Lebens mehr, als uns lieb ist. Wie viel Einfluss haben wir auf unser Schicksal? Anhand verblüffender Experimente, philosophischer Betrachtungen und alltäglicher Erfahrungen zeigt Harald Lesch, ob es so etwas wie ein Schicksal geben kann – oder ob wir doch unseres eigenen Glückes Schmied sind. (Senderinfo).
- Beginn
- 15:10
- Ende
- 15:50
- Dauer
- 40 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2025
- Land
- D

Die glorreichen 10
15:50 → 16:35 · 45 Min.
GenreDokuJahr2018LandD„Die glorreichen 10“ fragt in ungewöhnlichen Rankings nach den „beschwerlichsten Berufen“, den „krassesten Kindheiten“ und den „kämpferischsten Comebacks“. Die Reihe kürt die „gruseligsten Geschichten“, „die hipsten Haare“ und „die dreistesten Fake News der Geschichte“. Hannes Jaenicke kommentiert diese völlig willkürlichen Rankings – bewusst subjektiv und ohne Anspruch auf Repräsentativität. Tutanchamun, Jeanne d’Arc und Heinrich IV. teilen ein Schicksal: Sie hatten eine Kindheit, um die man sie nicht beneidet. Bereits mit sechs Jahren wird Heinrich nach dem Tod seines Vaters einer der mächtigsten „Männer“ Europas. Seine Mutter Agnes führt für ihn die Regierungsgeschäfte. 1062 lässt der Erzbischof von Köln den Kindkönig entführen – eine Aktion, bei der Heinrich beinahe ums Leben gekommen wäre. Andere Kinder hatten es vielleicht noch schlimmer. Kastraten wurden auf den großen Bühnen für ihre göttlichen Stimmen gefeiert und zahlten dafür einen hohen Preis. Das Wachstum ihrer Stimmbänder ließ sich nur mit einer drastischen Maßnahme aufhalten: einem kurzen, aber folgenschweren Eingriff im Kindesalter, der die Entwicklung zum Mann unterband. Nur etwa die Hälfte aller Jungen überlebte die Operation, und eine große Karriere war nur wenigen von ihnen vergönnt. „Die glorreichen 10 – Die krassesten Kindheiten der Geschichte“ wirft einen ungewöhnlichen Blick auf zehn außergewöhnliche Kindheiten. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden. (Senderinfo).
„Die glorreichen 10“ läuft auf ZDFneo von 15:50 bis 16:35 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 45 Minuten Programm.
„Die glorreichen 10“ fragt in ungewöhnlichen Rankings nach den „beschwerlichsten Berufen“, den „krassesten Kindheiten“ und den „kämpferischsten Comebacks“. Die Reihe kürt die „gruseligsten Geschichten“, „die hipsten Haare“ und „die dreistesten Fake News der Geschichte“. Hannes Jaenicke kommentiert diese völlig willkürlichen Rankings – bewusst subjektiv und ohne Anspruch auf Repräsentativität. Tutanchamun, Jeanne d’Arc und Heinrich IV. teilen ein Schicksal: Sie hatten eine Kindheit, um die man sie nicht beneidet. Bereits mit sechs Jahren wird Heinrich nach dem Tod seines Vaters einer der mächtigsten „Männer“ Europas. Seine Mutter Agnes führt für ihn die Regierungsgeschäfte. 1062 lässt der Erzbischof von Köln den Kindkönig entführen – eine Aktion, bei der Heinrich beinahe ums Leben gekommen wäre. Andere Kinder hatten es vielleicht noch schlimmer. Kastraten wurden auf den großen Bühnen für ihre göttlichen Stimmen gefeiert und zahlten dafür einen hohen Preis. Das Wachstum ihrer Stimmbänder ließ sich nur mit einer drastischen Maßnahme aufhalten: einem kurzen, aber folgenschweren Eingriff im Kindesalter, der die Entwicklung zum Mann unterband. Nur etwa die Hälfte aller Jungen überlebte die Operation, und eine große Karriere war nur wenigen von ihnen vergönnt. „Die glorreichen 10 – Die krassesten Kindheiten der Geschichte“ wirft einen ungewöhnlichen Blick auf zehn außergewöhnliche Kindheiten. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden. (Senderinfo).
- Beginn
- 15:50
- Ende
- 16:35
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2018
- Land
- D

Die glorreichen 10
16:35 → 17:20 · 45 Min.
GenreDokuJahr2018LandD„Die glorreichen 10“ geht in die dritte Runde und fragt in ungewöhnlichen Rankings nach den „beschwerlichsten Berufen“, den „krassesten Kindheiten“ und den „kämpferischsten Comebacks“. Die Dokumentationsreihe „Die glorreichen 10“ rollt in bekannter Weise spannende Aspekte der Geschichte neu auf. Hannes Jaenicke kommentiert das achtteilige Ranking süffisant, unterhaltsam und bewusst subjektiv. Kultige Grafiken skizzieren amüsante Anekdoten. Um Platz eins in dem völlig willkürlichen Ranking der wagemutigsten Entdecker haben sich viele Kandidaten beworben: Sie tun alles für den großen Ruhm – wie Robert E. Peary, der 1908 gekonnt medienwirksam aufbricht, um den Nordpol zu finden. Der Schweizer Johann Ludwig Burckhardt gibt sich 1806 als muslimischer Händler aus, reist quer durch Afrika und findet Petra, den vergessenen Knotenpunkt der legendären Weihrauchstraße, den damals wichtigsten Handelsweg im Orient. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden. (Senderinfo).
„Die glorreichen 10“ läuft auf ZDFneo von 16:35 bis 17:20 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 45 Minuten Programm.
„Die glorreichen 10“ geht in die dritte Runde und fragt in ungewöhnlichen Rankings nach den „beschwerlichsten Berufen“, den „krassesten Kindheiten“ und den „kämpferischsten Comebacks“. Die Dokumentationsreihe „Die glorreichen 10“ rollt in bekannter Weise spannende Aspekte der Geschichte neu auf. Hannes Jaenicke kommentiert das achtteilige Ranking süffisant, unterhaltsam und bewusst subjektiv. Kultige Grafiken skizzieren amüsante Anekdoten. Um Platz eins in dem völlig willkürlichen Ranking der wagemutigsten Entdecker haben sich viele Kandidaten beworben: Sie tun alles für den großen Ruhm – wie Robert E. Peary, der 1908 gekonnt medienwirksam aufbricht, um den Nordpol zu finden. Der Schweizer Johann Ludwig Burckhardt gibt sich 1806 als muslimischer Händler aus, reist quer durch Afrika und findet Petra, den vergessenen Knotenpunkt der legendären Weihrauchstraße, den damals wichtigsten Handelsweg im Orient. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden. (Senderinfo).
- Beginn
- 16:35
- Ende
- 17:20
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2018
- Land
- D

Die glorreichen 10
17:20 → 18:05 · 45 Min.
GenreDokuJahr2018LandD„Die glorreichen 10“ fragt in ungewöhnlichen Rankings nach den „hipsten Haaren“, den „krassesten Kindheiten“ und den „kühnsten Aussteigern der Geschichte“. Die Dokumentationsreihe „Die glorreichen 10“ rollt in bekannter Weise spannende Aspekte der Geschichte neu auf. Hannes Jaenicke kommentiert süffisant, unterhaltsam und bewusst subjektiv. Die Briten haben sich dazu entschlossen, aus der Europäischen Union auszusteigen. Die Scheidungsverhandlungen laufen, die Einigung scheint nicht einfach zu werden. Dabei haben die Briten Erfahrung mit dem Aussteigen. Edward VIII. verzichtet aus Liebe auf den Thron und ehelicht eine geschiedene, bürgerliche Amerikanerin. Arminius steigt einfach mal aus einem Weltreich aus. Und diesen Ausstieg vollzieht er nicht eben leise. Als Kind von Römern aus Germanien verschleppt, macht er Karriere im römischen Heer und wird in seine alte Heimat geschickt. Dort plant er seinen Ausstieg. In der legendären Schlacht im Teutoburger Wald zerschlägt er mit seinen wilden Horden die römische Armee. Ist er der glorreichste der Aussteiger? Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden. (Senderinfo).
„Die glorreichen 10“ läuft auf ZDFneo von 17:20 bis 18:05 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 45 Minuten Programm.
„Die glorreichen 10“ fragt in ungewöhnlichen Rankings nach den „hipsten Haaren“, den „krassesten Kindheiten“ und den „kühnsten Aussteigern der Geschichte“. Die Dokumentationsreihe „Die glorreichen 10“ rollt in bekannter Weise spannende Aspekte der Geschichte neu auf. Hannes Jaenicke kommentiert süffisant, unterhaltsam und bewusst subjektiv. Die Briten haben sich dazu entschlossen, aus der Europäischen Union auszusteigen. Die Scheidungsverhandlungen laufen, die Einigung scheint nicht einfach zu werden. Dabei haben die Briten Erfahrung mit dem Aussteigen. Edward VIII. verzichtet aus Liebe auf den Thron und ehelicht eine geschiedene, bürgerliche Amerikanerin. Arminius steigt einfach mal aus einem Weltreich aus. Und diesen Ausstieg vollzieht er nicht eben leise. Als Kind von Römern aus Germanien verschleppt, macht er Karriere im römischen Heer und wird in seine alte Heimat geschickt. Dort plant er seinen Ausstieg. In der legendären Schlacht im Teutoburger Wald zerschlägt er mit seinen wilden Horden die römische Armee. Ist er der glorreichste der Aussteiger? Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden. (Senderinfo).
- Beginn
- 17:20
- Ende
- 18:05
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2018
- Land
- D
Programm · Vorabend — ZDFneo
18:00–20:15 · 3 Programme läuft gerade
Sketch History
18:05 → 18:30 · 25 Min.
GenreSketchcomedyLandDRegieTobias BaumannEndlich wird der „Geschi-Unterricht“ lustig. Die Sketchcomedy zeigt die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus neuem Blickwinkel: satirisch, humorvoll und herrlich absurd. Die Reise geht von den Urzeitmenschen über die Renaissance und die wilden 70er bis hin zum Mauerfall. Die letzten Minuten im Bunker 1945 werden dabei genauso beleuchtet wie die Hintergründe des Kennedy-Attentats oder die Umstände, die zur Meuterei auf der Bounty führten. Matthias Matschke, Max Giermann, Alexander Schubert, Antoine Monot, Valerie Niehaus, Isabell Polak, Judith Richter, Holger Stockhaus und Carsten Strauch bilden das hochkarätige Ensemble und sind bei „Sketch History“ als Shakespeare, Kolumbus, Hannibal, Cäsar, Johanna von Orleans, Kleopatra und in unzähligen weiteren Rollen zu sehen. Mittels CGI entstehen bildgewaltige Sketche, die von vergangenen Zeitaltern, Ereignissen und Locations erzählen; verbunden werden sie durch witzige Animationen. Sprecher Bastian Pastewka präsentiert und kommentiert das hochvergnügliche Weltgeschehen als „Geschichten-Erzähler“ aus dem Off. (Senderinfo).
„Sketch History“ läuft auf ZDFneo von 18:05 bis 18:30 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 25 Minuten Programm.
Endlich wird der „Geschi-Unterricht“ lustig. Die Sketchcomedy zeigt die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus neuem Blickwinkel: satirisch, humorvoll und herrlich absurd. Die Reise geht von den Urzeitmenschen über die Renaissance und die wilden 70er bis hin zum Mauerfall. Die letzten Minuten im Bunker 1945 werden dabei genauso beleuchtet wie die Hintergründe des Kennedy-Attentats oder die Umstände, die zur Meuterei auf der Bounty führten. Matthias Matschke, Max Giermann, Alexander Schubert, Antoine Monot, Valerie Niehaus, Isabell Polak, Judith Richter, Holger Stockhaus und Carsten Strauch bilden das hochkarätige Ensemble und sind bei „Sketch History“ als Shakespeare, Kolumbus, Hannibal, Cäsar, Johanna von Orleans, Kleopatra und in unzähligen weiteren Rollen zu sehen. Mittels CGI entstehen bildgewaltige Sketche, die von vergangenen Zeitaltern, Ereignissen und Locations erzählen; verbunden werden sie durch witzige Animationen. Sprecher Bastian Pastewka präsentiert und kommentiert das hochvergnügliche Weltgeschehen als „Geschichten-Erzähler“ aus dem Off. (Senderinfo).
- Beginn
- 18:05
- Ende
- 18:30
- Dauer
- 25 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Sketchcomedy
- Land
- D
- Regie
- Tobias Baumann

Death in Paradise
18:30 → 19:20 · 50 Min.
GenreSerieJahr2023LandGBRegieDeclan RecksDunkel war’s, der Mond schien helle, als eine Gruppe von Astrologen sich auf einer Klippe auf Saint Marie einfindet. Dort erwartet sie beim Blick in den Himmel eine seltene Planetenkonstellation, die nur alle 2000 Jahre auftritt. Während alle gebannt nach oben schauen, stürzt Professor Bertrand Sworder die Anhöhe hinunter. Unfall oder Mord? Der Drehort der BBC-Erfolgsserie ist in Wirklichkeit der Archipel von Guadeloupe, besonders die Hauptinsel Basse-Terre.
Auf ZDFneo steht „Death in Paradise“ um 18:30 Uhr auf dem Programm, bis 19:20 Uhr. Es handelt sich um eine Serie von Declan Recks. Zu den Hauptdarstellern zählen Ralf Little, Shantol Jackson und Elizabeth Bourgine. Die gezeigte Episode endet um 19:20 Uhr.
Dunkel war’s, der Mond schien helle, als eine Gruppe von Astrologen sich auf einer Klippe auf Saint Marie einfindet. Dort erwartet sie beim Blick in den Himmel eine seltene Planetenkonstellation, die nur alle 2000 Jahre auftritt. Während alle gebannt nach oben schauen, stürzt Professor Bertrand Sworder die Anhöhe hinunter. Unfall oder Mord? Der Drehort der BBC-Erfolgsserie ist in Wirklichkeit der Archipel von Guadeloupe, besonders die Hauptinsel Basse-Terre.
- Beginn
- 18:30
- Ende
- 19:20
- Dauer
- 50 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Serie
- Jahr
- 2023
- Land
- GB
- Regie
- Declan Recks
BesetzungRalf Little · Shantol Jackson · Elizabeth Bourgine · Don Warrington · Christopher Villiers · Sarah Woodward · Amit Shah · Kevin Eldon · Alexandra Moloney · Tahj Miles

Death in Paradise
19:20 → 20:15 · 55 Min.
GenreSerieJahr2023LandGBRegieDeclan RecksEin junger Mann stirbt in einem von innen abgeschlossenen Bunker. Ein Einwirken von außen scheint unmöglich. Neville ist jedoch der Überzeugung, dass es trotzdem Mord war. Nur wie? Es tauchen mehr und mehr Unstimmigkeiten auf und Neville und sein Team müssen sich mit der Prepperkommune auseinandersetzen. Privat kann Neville sich endlich dazu durchringen, Sophie nach einem Date zu fragen. (Senderinfo).
Auf ZDFneo steht „Death in Paradise“ um 19:20 Uhr auf dem Programm, bis 20:15 Uhr. Es handelt sich um eine Serie von Declan Recks. Zu den Hauptdarstellern zählen Ralf Little, Elizabeth Bourgine und Don Warrington. Die gezeigte Episode endet um 20:15 Uhr.
Ein junger Mann stirbt in einem von innen abgeschlossenen Bunker. Ein Einwirken von außen scheint unmöglich. Neville ist jedoch der Überzeugung, dass es trotzdem Mord war. Nur wie? Es tauchen mehr und mehr Unstimmigkeiten auf und Neville und sein Team müssen sich mit der Prepperkommune auseinandersetzen. Privat kann Neville sich endlich dazu durchringen, Sophie nach einem Date zu fragen. (Senderinfo).
- Beginn
- 19:20
- Ende
- 20:15
- Dauer
- 55 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Serie
- Jahr
- 2023
- Land
- GB
- Regie
- Declan Recks
BesetzungRalf Little · Elizabeth Bourgine · Don Warrington · Shantol Jackson · Elander Moore · Tahj Miles · Ginny Holder · Robert Webb · Joplin Sibtain · Jo Hartley
Programm · Heute Abend — ZDFneo
20:15–22:15 · 3 Programme läuft gerade
Letzte Spur Berlin
20:15 → 21:00 · 45 Min.
GenreSerieJahr2022LandDRegieThomas NennstielDie obdachlose Franzi Fux (Sonja Weißer) bittet ihren Lehrer Andreas Grove (Saro Emirze) um Geld, weil sie sich kein Insulin aufgrund ihres Diabetes mehr leisten kann. Hat er dafür Sex verlangt und die 17-Jährige danach verschwinden lassen? Ihr Freund Igel (Tristán López) ist in Sorge. Unterdessen informiert Mina (Jasmin Tabatabai) das Team über ihren Abschied. Sie hatte nämlich ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch und wollte sofort Herrmann davon berichten. Dieser ist jedoch in seinen eigenen Gedanken vertieft, was Mina auch auffällt. Welche Probleme plagen ihn? Und weshalb will er sie für sich behalten?
„Letzte Spur Berlin“ läuft auf ZDFneo von 20:15 bis 21:00 Uhr. Es ist eine Serie, geschaffen von Thomas Nennstiel. Zu den Hauptdarstellern zählen Hans Werner Meyer, Jasmin Tabatabai und Josephin Busch. Die laufende Folge ist um 21:00 Uhr zu Ende.
Die obdachlose Franzi Fux (Sonja Weißer) bittet ihren Lehrer Andreas Grove (Saro Emirze) um Geld, weil sie sich kein Insulin aufgrund ihres Diabetes mehr leisten kann. Hat er dafür Sex verlangt und die 17-Jährige danach verschwinden lassen? Ihr Freund Igel (Tristán López) ist in Sorge. Unterdessen informiert Mina (Jasmin Tabatabai) das Team über ihren Abschied. Sie hatte nämlich ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch und wollte sofort Herrmann davon berichten. Dieser ist jedoch in seinen eigenen Gedanken vertieft, was Mina auch auffällt. Welche Probleme plagen ihn? Und weshalb will er sie für sich behalten?
- Beginn
- 20:15
- Ende
- 21:00
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Serie
- Jahr
- 2022
- Land
- D
- Regie
- Thomas Nennstiel
BesetzungHans Werner Meyer · Jasmin Tabatabai · Josephin Busch · Aleksandar Radenkovic · Sonja Weißer · Mia Kasalo · Saro Emirze · Caroline Hanke · Markus Tomczyk · Linn Reusse

Letzte Spur Berlin
21:00 → 21:45 · 45 Min.
GenreSerieJahr2022LandDRegieThomas NennstielPlötzlich ordnet der Strafrichter Herrmann Laske während einer Gerichtsverhandlung eine Mittagspause an – aus der er jedoch nicht zurückkehrt. Bald rückt Herrmanns ehrgeiziger jüngerer Kollege Maltz ins Visier des Teams, da dieser Herrmann erpresst hat. Dann stellt sich heraus, dass Herrmanns Tochter Lea erst vor einem Jahr in sein Leben kam. Ihr Freund Moritz war Herrmann von Anfang an ein Dorn im Auge. Bei dem Vermissten handelt es sich ausgerechnet um Minas Freund und Tanzpartner – woraufhin sie noch einmal zu ihrem Team zurückkehrt. Mina setzt sich mit ihrer Vergangenheit auseinander und entscheidet sich daraufhin, bei der Vermisstenstelle zu bleiben. (Senderinfo).
„Letzte Spur Berlin“ läuft auf ZDFneo von 21:00 bis 21:45 Uhr. Es ist eine Serie, geschaffen von Thomas Nennstiel. Zu den Hauptdarstellern zählen Hans Werner Meyer, Jasmin Tabatabai und Josephin Busch. Die laufende Folge ist um 21:45 Uhr zu Ende.
Plötzlich ordnet der Strafrichter Herrmann Laske während einer Gerichtsverhandlung eine Mittagspause an – aus der er jedoch nicht zurückkehrt. Bald rückt Herrmanns ehrgeiziger jüngerer Kollege Maltz ins Visier des Teams, da dieser Herrmann erpresst hat. Dann stellt sich heraus, dass Herrmanns Tochter Lea erst vor einem Jahr in sein Leben kam. Ihr Freund Moritz war Herrmann von Anfang an ein Dorn im Auge. Bei dem Vermissten handelt es sich ausgerechnet um Minas Freund und Tanzpartner – woraufhin sie noch einmal zu ihrem Team zurückkehrt. Mina setzt sich mit ihrer Vergangenheit auseinander und entscheidet sich daraufhin, bei der Vermisstenstelle zu bleiben. (Senderinfo).
- Beginn
- 21:00
- Ende
- 21:45
- Dauer
- 45 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Serie
- Jahr
- 2022
- Land
- D
- Regie
- Thomas Nennstiel
BesetzungHans Werner Meyer · Jasmin Tabatabai · Josephin Busch · Aleksandar Radenkovic · Aleksandar Jovanovic · Linn Reusse · Nico Holonics · David Nádvornik · Tom Keune · Mansur Ajang

ZDF Magazin vor Ort
21:45 → 22:15 · 30 Min.
GenreComedyshowLandDIn ZDF MAGAZIN VOR ORT wagt sich das ZDF MAGAZIN ROYALE, bekannt für sorgfältig recherchierte Schreibtisch-Satire, hinaus in die Welt und berichtet fast live vor Ort. In dieser Folge präsentiert Chris Sommer (Peter-Stefan Thomas) die ganze Welt der Rekordberichterstattung. Das hat der Welt noch gefehlt: das längste Matjesbrötchen aller Zeiten in unter 30 Minuten. Für das ZDF MAGAZIN VOR ORT berichtet Chris Sommer (Peter-Stefan Thomas) live aus dem legendären Hamburger Kontorhaus vom größten Weltrekordversuch nördlich von Winsen an der Luhe. (Senderinfo).
„ZDF Magazin vor Ort“ läuft auf ZDFneo von 21:45 bis 22:15 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 30 Minuten Programm.
In ZDF MAGAZIN VOR ORT wagt sich das ZDF MAGAZIN ROYALE, bekannt für sorgfältig recherchierte Schreibtisch-Satire, hinaus in die Welt und berichtet fast live vor Ort. In dieser Folge präsentiert Chris Sommer (Peter-Stefan Thomas) die ganze Welt der Rekordberichterstattung. Das hat der Welt noch gefehlt: das längste Matjesbrötchen aller Zeiten in unter 30 Minuten. Für das ZDF MAGAZIN VOR ORT berichtet Chris Sommer (Peter-Stefan Thomas) live aus dem legendären Hamburger Kontorhaus vom größten Weltrekordversuch nördlich von Winsen an der Luhe. (Senderinfo).
- Beginn
- 21:45
- Ende
- 22:15
- Dauer
- 30 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Comedyshow
- Land
- D
Programm · Später Abend — ZDFneo
22:15–24:00 · 4 Programme läuft gerade
MAITHINK X – Die Show
22:15 → 22:45 · 30 Min.
GenreWissensshowLandDMai Thi Nguyen-Kim nimmt ein populäres Modewort unter die Lupe, das in den sozialen Medien und im Alltag inflationär genutzt wird. Ob der egozentrische Chef, der toxische Ex-Partner oder die narzisstische Mutter – fast jeder meint heute, Diagnosen stellen zu können. Doch was sagt die psychologische Forschung wirklich über diese Persönlichkeitsstörung? MAITHINK X räumt mit gefährlichen Halbwahrheiten auf, beleuchtet neue Studienergebnisse und hinterfragt, wie viel gesunder – oder schädlicher – Narzissmus tatsächlich in jedem von uns schlummert.
Auf ZDFneo steht „MAITHINK X – Die Show“ um 22:15 Uhr auf dem Programm, bis 22:45 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 30 Minuten Programm.
Mai Thi Nguyen-Kim nimmt ein populäres Modewort unter die Lupe, das in den sozialen Medien und im Alltag inflationär genutzt wird. Ob der egozentrische Chef, der toxische Ex-Partner oder die narzisstische Mutter – fast jeder meint heute, Diagnosen stellen zu können. Doch was sagt die psychologische Forschung wirklich über diese Persönlichkeitsstörung? MAITHINK X räumt mit gefährlichen Halbwahrheiten auf, beleuchtet neue Studienergebnisse und hinterfragt, wie viel gesunder – oder schädlicher – Narzissmus tatsächlich in jedem von uns schlummert.
- Beginn
- 22:15
- Ende
- 22:45
- Dauer
- 30 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Wissensshow
- Land
- D

heute-show
22:45 → 23:20 · 35 Min.
GenreSatireshowLandDOliver Welke wirft einen Blick auf diese Themen: Donald Trumps USA vor den Midterm-Wahlen, die Europa-Politik der AfD und die Energiestrategie der Bundeswirtschaftsministerin. Unterstützt wird Welke diesmal von: Katjana Gerz, Christian Ehring und Albrecht Humboldt. Diese Sendung wird im Web und in der App mit Gebärdensprache und Audiodeskription angeboten. (Senderinfo).
Um 22:45 Uhr zeigt ZDFneo „heute-show“: die Ausstrahlung endet um 23:20 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 35 Minuten Programm.
Oliver Welke wirft einen Blick auf diese Themen: Donald Trumps USA vor den Midterm-Wahlen, die Europa-Politik der AfD und die Energiestrategie der Bundeswirtschaftsministerin. Unterstützt wird Welke diesmal von: Katjana Gerz, Christian Ehring und Albrecht Humboldt. Diese Sendung wird im Web und in der App mit Gebärdensprache und Audiodeskription angeboten. (Senderinfo).
- Beginn
- 22:45
- Ende
- 23:20
- Dauer
- 35 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Satireshow
- Land
- D
BesetzungOliver Welke

Neo Match up – mit Parshad Esmaeili
23:20 → 23:50 · 30 Min.
GenreSpielshowJahr2026LandDParshad Esmaeili fordert in ihrer Gameshow „Neo Match up“ prominente Gäste heraus. Menschenkenntnis, Bauchgefühl und das Hinterfragen eigener Vorurteile sind hier entscheidend. Parshad Esmaeili tritt in ihrer Gameshow gegen vier prominente Gäste an. In jeder Folge gibt es ein vorgegebenes Thema. Zu diesem müssen Parshad und ihr Gast die entsprechenden Begriffe den fünf Protagonisten zuordnen – von Berufen bis zu Persönlichkeitsmerkmalen. „Neo Match up“ verbindet ein einfaches Spielprinzip mit Humor, Tempo und starken Überraschungsmomenten. (Senderinfo).
Auf ZDFneo steht „Neo Match up – mit Parshad Esmaeili“ um 23:20 Uhr auf dem Programm, bis 23:50 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 30 Minuten Sendezeit.
Parshad Esmaeili fordert in ihrer Gameshow „Neo Match up“ prominente Gäste heraus. Menschenkenntnis, Bauchgefühl und das Hinterfragen eigener Vorurteile sind hier entscheidend. Parshad Esmaeili tritt in ihrer Gameshow gegen vier prominente Gäste an. In jeder Folge gibt es ein vorgegebenes Thema. Zu diesem müssen Parshad und ihr Gast die entsprechenden Begriffe den fünf Protagonisten zuordnen – von Berufen bis zu Persönlichkeitsmerkmalen. „Neo Match up“ verbindet ein einfaches Spielprinzip mit Humor, Tempo und starken Überraschungsmomenten. (Senderinfo).
- Beginn
- 23:20
- Ende
- 23:50
- Dauer
- 30 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Spielshow
- Jahr
- 2026
- Land
- D

Neo Match up – mit Parshad Esmaeili
23:50 → 00:20 · 30 Min.
GenreSpielshowJahr2026LandDParshad Esmaeili fordert in ihrer Gameshow „Neo Match up“ prominente Gäste heraus. Menschenkenntnis, Bauchgefühl und das Hinterfragen eigener Vorurteile sind hier entscheidend. Parshad Esmaeili tritt in ihrer Gameshow gegen vier prominente Gäste an. In jeder Folge gibt es ein vorgegebenes Thema. Zu diesem müssen Parshad und ihr Gast die entsprechenden Begriffe den fünf Protagonisten zuordnen – von Berufen bis zu Persönlichkeitsmerkmalen. „Neo Match up“ verbindet ein einfaches Spielprinzip mit Humor, Tempo und starken Überraschungsmomenten. (Senderinfo).
Auf ZDFneo steht „Neo Match up – mit Parshad Esmaeili“ um 23:50 Uhr auf dem Programm, bis 00:20 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 30 Minuten Sendezeit.
Parshad Esmaeili fordert in ihrer Gameshow „Neo Match up“ prominente Gäste heraus. Menschenkenntnis, Bauchgefühl und das Hinterfragen eigener Vorurteile sind hier entscheidend. Parshad Esmaeili tritt in ihrer Gameshow gegen vier prominente Gäste an. In jeder Folge gibt es ein vorgegebenes Thema. Zu diesem müssen Parshad und ihr Gast die entsprechenden Begriffe den fünf Protagonisten zuordnen – von Berufen bis zu Persönlichkeitsmerkmalen. „Neo Match up“ verbindet ein einfaches Spielprinzip mit Humor, Tempo und starken Überraschungsmomenten. (Senderinfo).
- Beginn
- 23:50
- Ende
- 00:20
- Dauer
- 30 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Spielshow
- Jahr
- 2026
- Land
- D
Programm · Nacht — ZDFneo
00:00–06:00 · 2 Programme läuft gerade
Haben Sie das von den Morgans gehört?
03:40 → 05:20 · 1 Std. 40 Min.
GenreFilmJahr2009LandUSARegieMarc LawrenceZwei Großstädter verschlägt es in die Provinz: Das Konzept der romantischen Komödie von Marc Lawrence („Mitten ins Herz“, „Ein Chef zum Verlieben“) mischt Handlungselemente aus Filmen wie „City Slickers“ mit Billy Crystal und „Sweet Home Alabama“ mit Reese Witherspoon. Paul (Hugh Grant) und Meryl (Sarah Jessica Parker) sind ein erfolgreiches New Yorker Ehepaar, aus deren Beziehung die Luft raus ist. Durch Zufall werden sie Augenzeuge eines Mordes, in den ein Mafiapate verwickelt ist. Gegen ihren Willen müssen sie daraufhin im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms ins ferne Wyoming umziehen. Dort kommt ihre Ehe allmählich wieder ins Lot. Doch aus der fernen Stadt naht die Gefahr… Die Romanze mit dem bemerkenswert umständlichen Titel hat ihre unterhaltsamen Momente, die jedoch von den vorhersehbaren Twists der Story schnell wieder neutralisiert werden. Auch Grant und Parker können mit ihrer Komödienkunst die Schwächen des Drehbuchs nicht gänzlich wettmachen. Lediglich Altmeister Sam Elliott und Mary Steenburgen setzen als knorrige Einheimische Akzente.
„Haben Sie das von den Morgans gehört?“ läuft auf ZDFneo von 03:40 bis 05:20 Uhr. Ein Film aus dem Jahr 2009, inszeniert von Marc Lawrence. Zur Besetzung gehören Hugh Grant, Sarah Jessica Parker und Natalia Klimas.
Zwei Großstädter verschlägt es in die Provinz: Das Konzept der romantischen Komödie von Marc Lawrence („Mitten ins Herz“, „Ein Chef zum Verlieben“) mischt Handlungselemente aus Filmen wie „City Slickers“ mit Billy Crystal und „Sweet Home Alabama“ mit Reese Witherspoon. Paul (Hugh Grant) und Meryl (Sarah Jessica Parker) sind ein erfolgreiches New Yorker Ehepaar, aus deren Beziehung die Luft raus ist. Durch Zufall werden sie Augenzeuge eines Mordes, in den ein Mafiapate verwickelt ist. Gegen ihren Willen müssen sie daraufhin im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms ins ferne Wyoming umziehen. Dort kommt ihre Ehe allmählich wieder ins Lot. Doch aus der fernen Stadt naht die Gefahr… Die Romanze mit dem bemerkenswert umständlichen Titel hat ihre unterhaltsamen Momente, die jedoch von den vorhersehbaren Twists der Story schnell wieder neutralisiert werden. Auch Grant und Parker können mit ihrer Komödienkunst die Schwächen des Drehbuchs nicht gänzlich wettmachen. Lediglich Altmeister Sam Elliott und Mary Steenburgen setzen als knorrige Einheimische Akzente.
- Beginn
- 03:40
- Ende
- 05:20
- Dauer
- 1 Std. 40 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Film
- Jahr
- 2009
- Land
- USA
- Regie
- Marc Lawrence
BesetzungHugh Grant · Sarah Jessica Parker · Natalia Klimas · Vincenzo Amato · Jesse Liebman · Mary Steenburgen · Sam Elliott

Faszination Erde – mit Dirk Steffens
05:20 → 06:00 · 40 Min.
GenreDokuJahr2021LandDUnsere Erde wandelt stetig ihr Gesicht. Damit stellt sie das Leben vor besondere Herausforderungen. Dirk Steffens zeigt, mit welch erstaunlichen Strategien Tiere auf den Wandel reagieren. Das Leben hat besondere Fähigkeiten entwickelt, diesen Veränderungen zu begegnen: Mobilität. Damit konnten Tiere den gesamten Planeten erobern. Und nicht nur das – das Leben auf der Erde bildet ein komplexes Netzwerk, nichts bleibt darin ohne Wirkung. Die größte Tierwanderung der Welt: Alljährlich begeben sich in Ostafrikas Serengeti mehr als 1,5 Millionen Gnus auf eine unglaubliche Reise. Sie entfliehen der Trockenheit, die regelmäßig im Lauf der Jahreszeiten die Serengeti heimsucht. Doch wenn ein Landstrich ausdörrt, regnet es in einem anderen. Die Gnus haben sich diesem Wandel angepasst. Mit den Wanderungen gelingt es ihnen, dem Hungertod zu entgehen. Doch die Route ist gefährlich, der reißende Mara-Fluss ist voller hungriger Krokodile. Jenseits des Flusses wartet auf die Wanderer das Paradies – bis auch hier die Trockenheit die Gnus zum Weiterziehen zwingt. Dirk Steffens zeigt, dass die Tiermigration auch selbst ihren Teil zum Gedeihen der Graslandschaften beiträgt. Die Gnus und Zebras hinterlassen in der Serengeti mehr als 400 Tonnen Dung am Tag. Dadurch entsteht ein wunderbarer Nährstoffkreislauf, von dem alle Savannenbewohner profitieren: Insekten, Elefanten, Raub- und Weidetiere. Netzwerke des Lebens, angetrieben durch Tierwanderungen über Tausende von Kilometern, gibt es auch in den Meeren: Wale ziehen mit den Strömungen, den Autobahnen der Ozeane. Sie pendeln so zwischen warmen Gewässern, in denen sie ihre Jungen aufziehen, und den Polarmeeren. In der Arktis findet Dirk Steffens den Grund für ihre Reise in die eisigen Gebiete: Krill. Nirgendwo auf der Welt ist er so zahlreich und fett wie hier. Fünf Monate lang frisst beispielsweise der Buckelwal in den nährstoffreichen Jagdgründen bis zu 1,5 Tonnen Krill täglich. Das kann für ein ganzes Jahr reichen. Und gleichzeitig tragen die Wale zum Futterreichtum der Meere bei: Ihre Ausscheidungen sind Dünger für die Unterwasserwelt. Die Rentiere Kanadas gehören zu den „Marathonläufern“ im Tierreich – immer auf den Spuren der besten Überlebensbedingungen. Auf der norwegischen Insel Spitzbergen leben Verwandte der kanadischen Rentiere, allerdings sehen sie völlig anders aus: Sie sind erheblich kleiner und werden nur halb so alt wie ihre ziehenden Artgenossen. Vor langer Zeit haben erdgeschichtliche Veränderungen eine Gruppe auf der Insel isoliert, die Brücke zum ursprünglichen, weiten Lebensraum wurde abgeschnitten. Die Gruppe musste sich allmählich an die Bedingungen in der Isolation anpassen, das beschränkte Nahrungsangebot führte im Lauf der Evolution zur sogenannten Inselverzwergung. Veränderungen, die dem Leben Zeit für Anpassungen lassen, führen zu erstaunlichen Entwicklungen. Doch der Mensch hat mancherorts Lebensräume in kurzer Zeit derart umgestaltet, dass Tieren keine Zeit blieb, Anpassungen zu entwickeln. Forschende sind dabei, Fehler der Vergangenheit zu erkennen und Tieren wieder den Raum zurückzugeben, den sie für ihre Mobilität brauchen. Dirk Steffens geht der Frage nach, wie wir die Zukunft der Arten sichern können. Je besser wir das Zusammenspiel der Natur und ihrer Bewohner verstehen, je mehr wir darüber wissen, wie viel Lebensraum zum Überleben notwendig ist, desto besser können wir unsere Mitbewohner schützen. (Senderinfo).
Um 05:20 Uhr zeigt ZDFneo „Faszination Erde – mit Dirk Steffens“: die Ausstrahlung endet um 06:00 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 40 Minuten Sendezeit.
Unsere Erde wandelt stetig ihr Gesicht. Damit stellt sie das Leben vor besondere Herausforderungen. Dirk Steffens zeigt, mit welch erstaunlichen Strategien Tiere auf den Wandel reagieren. Das Leben hat besondere Fähigkeiten entwickelt, diesen Veränderungen zu begegnen: Mobilität. Damit konnten Tiere den gesamten Planeten erobern. Und nicht nur das – das Leben auf der Erde bildet ein komplexes Netzwerk, nichts bleibt darin ohne Wirkung. Die größte Tierwanderung der Welt: Alljährlich begeben sich in Ostafrikas Serengeti mehr als 1,5 Millionen Gnus auf eine unglaubliche Reise. Sie entfliehen der Trockenheit, die regelmäßig im Lauf der Jahreszeiten die Serengeti heimsucht. Doch wenn ein Landstrich ausdörrt, regnet es in einem anderen. Die Gnus haben sich diesem Wandel angepasst. Mit den Wanderungen gelingt es ihnen, dem Hungertod zu entgehen. Doch die Route ist gefährlich, der reißende Mara-Fluss ist voller hungriger Krokodile. Jenseits des Flusses wartet auf die Wanderer das Paradies – bis auch hier die Trockenheit die Gnus zum Weiterziehen zwingt. Dirk Steffens zeigt, dass die Tiermigration auch selbst ihren Teil zum Gedeihen der Graslandschaften beiträgt. Die Gnus und Zebras hinterlassen in der Serengeti mehr als 400 Tonnen Dung am Tag. Dadurch entsteht ein wunderbarer Nährstoffkreislauf, von dem alle Savannenbewohner profitieren: Insekten, Elefanten, Raub- und Weidetiere. Netzwerke des Lebens, angetrieben durch Tierwanderungen über Tausende von Kilometern, gibt es auch in den Meeren: Wale ziehen mit den Strömungen, den Autobahnen der Ozeane. Sie pendeln so zwischen warmen Gewässern, in denen sie ihre Jungen aufziehen, und den Polarmeeren. In der Arktis findet Dirk Steffens den Grund für ihre Reise in die eisigen Gebiete: Krill. Nirgendwo auf der Welt ist er so zahlreich und fett wie hier. Fünf Monate lang frisst beispielsweise der Buckelwal in den nährstoffreichen Jagdgründen bis zu 1,5 Tonnen Krill täglich. Das kann für ein ganzes Jahr reichen. Und gleichzeitig tragen die Wale zum Futterreichtum der Meere bei: Ihre Ausscheidungen sind Dünger für die Unterwasserwelt. Die Rentiere Kanadas gehören zu den „Marathonläufern“ im Tierreich – immer auf den Spuren der besten Überlebensbedingungen. Auf der norwegischen Insel Spitzbergen leben Verwandte der kanadischen Rentiere, allerdings sehen sie völlig anders aus: Sie sind erheblich kleiner und werden nur halb so alt wie ihre ziehenden Artgenossen. Vor langer Zeit haben erdgeschichtliche Veränderungen eine Gruppe auf der Insel isoliert, die Brücke zum ursprünglichen, weiten Lebensraum wurde abgeschnitten. Die Gruppe musste sich allmählich an die Bedingungen in der Isolation anpassen, das beschränkte Nahrungsangebot führte im Lauf der Evolution zur sogenannten Inselverzwergung. Veränderungen, die dem Leben Zeit für Anpassungen lassen, führen zu erstaunlichen Entwicklungen. Doch der Mensch hat mancherorts Lebensräume in kurzer Zeit derart umgestaltet, dass Tieren keine Zeit blieb, Anpassungen zu entwickeln. Forschende sind dabei, Fehler der Vergangenheit zu erkennen und Tieren wieder den Raum zurückzugeben, den sie für ihre Mobilität brauchen. Dirk Steffens geht der Frage nach, wie wir die Zukunft der Arten sichern können. Je besser wir das Zusammenspiel der Natur und ihrer Bewohner verstehen, je mehr wir darüber wissen, wie viel Lebensraum zum Überleben notwendig ist, desto besser können wir unsere Mitbewohner schützen. (Senderinfo).
- Beginn
- 05:20
- Ende
- 06:00
- Dauer
- 40 Min.
- Sender
- ZDFneo
- Genre
- Doku
- Jahr
- 2021
- Land
- D
Häufige Fragen
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ZDFneo ist der junge Spartenkanal des ZDF, mit Krimis, Serien und Comedy.
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Was läuft heute Abend auf ZDFneo?
Heute Abend laufen auf ZDFneo „Letzte Spur Berlin“ um 20:15 Uhr, „Letzte Spur Berlin“ um 21:00 Uhr und „ZDF Magazin vor Ort“ um 21:45 Uhr.
Welcher Film läuft heute auf ZDFneo?
Heute zeigt ZDFneo den Film „Haben Sie das von den Morgans gehört?“ um 03:40 Uhr.
Welche Serie läuft heute auf ZDFneo?
Heute laufen auf ZDFneo die Serien „Death in Paradise“ um 18:30 Uhr, „Death in Paradise“ um 19:20 Uhr, „Letzte Spur Berlin“ um 20:15 Uhr und „Letzte Spur Berlin“ um 21:00 Uhr.
Was zeigt ZDFneo heute Nachmittag?
Heute Nachmittag zeigt ZDFneo „Ungelöste Fälle der Archäologie“ um 12:10 Uhr, „Ungelöste Fälle der Archäologie“ um 12:55 Uhr und „Ungelöste Fälle der Archäologie“ um 13:40 Uhr.
