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fernsehprogrammheuteabend.de

MDR Fernsehen Programm heute Abend

Donnerstag, 17. September · heute abend 20:1522:15

4 Programme

  1. Visite

    20:1521:15 · 1 Std.

    GenreGesundheitsmagazinJahr2026

    Hämmernd, stechend, dumpf, manchmal schleichend oder urplötzlich – jeder Mensch kennt sie: Kopfschmerzen. Es gibt über 200 verschiedene Arten. Die häufigsten sind Spannungskopfschmerzen und Migräne, aber auch Clusterkopfschmerzen gehören zu den besonders heftigen Formen, die den Alltag massiv beeinträchtigen können. Das Problem: Kopfschmerzen werden häufig unterschätzt, mal eben mit ein paar Schmerzmitteln selbst behandelt. Falscher Umgang mit der Krankheit und zu häufiger Gebrauch von Schmerzmitteln können die Beschwerden jedoch verschlimmern, chronifizieren und den Diagnoseweg erschweren. Dabei ist das Erkennen der Kopfschmerzform entscheidend für eine wirksame Therapie. (Senderinfo).

    Auf MDR Fernsehen steht „Visite“ um 20:15 Uhr auf dem Programm, bis 21:15 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 60 Minuten Programm.

    Hämmernd, stechend, dumpf, manchmal schleichend oder urplötzlich – jeder Mensch kennt sie: Kopfschmerzen. Es gibt über 200 verschiedene Arten. Die häufigsten sind Spannungskopfschmerzen und Migräne, aber auch Clusterkopfschmerzen gehören zu den besonders heftigen Formen, die den Alltag massiv beeinträchtigen können. Das Problem: Kopfschmerzen werden häufig unterschätzt, mal eben mit ein paar Schmerzmitteln selbst behandelt. Falscher Umgang mit der Krankheit und zu häufiger Gebrauch von Schmerzmitteln können die Beschwerden jedoch verschlimmern, chronifizieren und den Diagnoseweg erschweren. Dabei ist das Erkennen der Kopfschmerzform entscheidend für eine wirksame Therapie. (Senderinfo).

    Beginn
    20:15
    Ende
    21:15
    Dauer
    1 Std.
    Sender
    MDR Fernsehen
    Genre
    Gesundheitsmagazin
    Jahr
    2026
  2. artour

    21:1521:45 · 30 Min.

    GenreKulturmagazinJahr2026

    „artour“ geht raus – nach Bitterfeld-Wolfen Das OSTEN Festival findet in seiner dritten Ausgabe vom 12. bis 27. September 2026 unter dem Titel „Kraftwerk Zukunft“ im ehemaligen Kraftwerk Zschornewitz und Wolfen-Nord statt. Dabei sind unter anderem Charly Hübner, Eva von Redecker, RIAS Kammerchor, Rimini Protokoll, She She Pop und Mats Staub, Wissensformate vom Forum Rathenau sowie viele Projekte aus der Region. Kraftwerk Zukunft – Das OSTEN Festival in Zschornewitz Ein ehemaliges Braunkohlekraftwerk wird zum Labor für die Zukunft: Für seine dritte Ausgabe zieht das OSTEN Festival in das historische Kraftwerk Zschornewitz. Einst eines der größten Dampfkraftwerke der Welt, steht der gewaltige Industriekomplex für Aufstieg, Umbruch und Strukturwandel einer ganzen Region. Unter dem Motto „Kraftwerk Zukunft“ fragt das Festival: Woher kommt die Energie, die es braucht, um diesen Wandel weiter zu gestalten – und woher nehmen Menschen Mut und Zuversicht für die Zukunft? Das Festival ist dabei kein von außen importiertes Kulturereignis. Viele Projekte sind gemeinsam mit Menschen, Vereinen und Initiativen aus Bitterfeld-Wolfen und der Region entstanden. Die Zusammenarbeit beginnt lange vor dem eigentlichen Festival und reicht darüber hinaus – vom gemeinsamen Filmclub und Singen bis zum Kartoffelacker in Wolfen-Nord. Mehr als 350 Menschen wirken an dieser Ausgabe mit. Eine besondere Brisanz bekommt diese Frage unmittelbar nach der Landtagswahl und dem Wahlsieg der AfD. Das Festival hatte seinen Beginn bewusst hinter den Wahltermin gelegt. Nun versteht es das Ergebnis zugleich als Herausforderung und als Ermutigung, Räume für Begegnung, Austausch und ein offenes Miteinander zu schaffen. Kurator Martin Naundorf beschreibt Kunst und Kultur als Möglichkeit, Menschen zusammenzubringen, ohne die Widersprüche der Region auszublenden. Die Autorin Patty Kim Hamilton, die seit fünf Jahren in Sachsen-Anhalt lebt, erlebt die politische Veränderung unmittelbar. Sie berichtet von einer angespannteren Stimmung und Anfeindungen – aber auch von einer Trotzreaktion: jetzt erst recht bleiben, sich einmischen und demokratische Strukturen vor Ort stärken. „artour“ begleitet am Eröffnungstag eine Führung durch das alte Kraftwerk, besucht die augenzwinkernde „Wollbeschäftigung“, die aus Schafen und Rohwolle eine neue Zukunftsindustrie für Sachsen-Anhalt entwirft, und erlebt ein Konzert des RIAS Kammerchors mit Liedern von Paul Gerhardt: jahrhundertealte Trost- und Hoffnungslieder für einen Ort und eine Region, die gerade neu darüber verhandeln, woher die Kraft für die nächste Transformation kommen kann. Ruth-Maria Thomas: „Die zweitgrößte Liebe“ Was passiert, wenn sich zwei Menschen mit unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten ineinander verlieben? Darum geht es im aktuellen Roman von Ruth-Maria Thomas. Hauptfigur Michelle kommt aus der Lausitz, sieht dort für sich keine Zukunft und geht nach Hamburg. Sie hat Schulden, muss jeden Cent umdrehen. Ihr neuer Partner Henry kommt aus reichem Hause, will ihr ein sorgenfreies Leben mit teuren Restaurants und Urlauben bieten. Doch will sie das überhaupt? Und kann Liebe soziale Unterschiede überwinden? Nach und nach müssen die beiden feststellen, dass soziale Herkunft und finanzielle Fragen ihre Beziehung belasten. „Die zweitgrößte Liebe“ ist eine spannende Liebesgeschichte und zugleich eine präzise Milieustudie – und ein Bestseller. Wir haben Ruth-Maria Thomas in Hamburg getroffen, wo auch ihr Roman spielt. Wie ihre Hauptfigur stammt die Autorin selbst aus der Lausitz: Sie wurde 1993 in Cottbus geboren, ging später nach Leipzig, arbeitete dort zunächst als Jugendsozialarbeiterin und studierte anschließend am Deutschen Literaturinstitut. Heute lebt sie in Leipzig. Dokumentarfilm „Eine Krankheit wie ein Gedicht“ von Jelena Ilić Väter und ihre Töchter – eine meist innige Beziehung. Doch was ist, wenn der eigene Vater psychisch krank ist? Jelena Ilić' Vater leidet seit seiner Jugend an einer drogenbedingten Psychose. Wegen schwerer Körperverletzung sitzt er seit einigen Jahren in der Psychiatrie. Als seine Wohnung geräumt wird, birgt die Regisseurin schippenweise Schutt, darunter aber auch seine künstlerisch inszenierten Selbstportraits und Fotos aus ihrer Kindheit. Nun rückt der Tag seiner Entlassung näher. Wie kann die Regisseurin sicher sein, dass ihr Vater keinen Rückfall erleidet? Ist eine Versöhnung möglich, und wenn ja, wie? In ihrem autobiographischen Dokumentarfilm „Eine Krankheit wie ein Gedicht“ erzählt Regisseurin Jelena Ilić voller Wärme und Humor von umgekehrten Eltern-Kind-Rollen, von der Poesie im Chaos und von dem Mut zu lieben, auch wenn es schwer bleibt. „artour“ spricht mit der Regisseurin Jelena Ilić über ihr preisgekröntes Debüt und warum dieser Film alles andere als eine Therapie war. Der Film startet bundesweit am 8. Oktober im Kino, vorab gibt es eine Kinotour, die u. a. am 19. September in Eisenach bei der LetsDOK-Reihe in der Nikolaikirche Halt macht. Correggio. Berührend menschlich Dresden strahlt wieder einmal im Glanz seiner Kunst. Seit den Tagen August III. besitzt die Gemäldegalerie vier große Altäre des Antonio Allegri, genannt Correggio (1489–1534). Jetzt wird mit hochkarätigen Leihgaben aus Italien und weiteren Ländern, mit eigentlich „unausleihbaren“ Hauptwerken aus dem Prado und dem Louvre, die erste umfassende Correggio-Ausstellung außerhalb Italiens eröffnet: „Correggio. Berührend menschlich“. Der Norditaliener verwandelte die Nüchternheit eines Mantegna, die ruhige Eleganz des Raffael und Leonardo in einen bewegten Stil, der Generationen von Künstlern bis in den Barock zum Vorbild wurde: mit frecher Lebendigkeit, tiefer Emotion genauso wie mit Anmut und Erotik. Das 18. und 19. Jahrhundert verstand „Il Correggio“ als größten Maler seit Raffael. Die Ausstellung soll dazu beitragen, Correggio diesen in der Moderne verlorenen Rang zurückzugeben – und dass Dresden sich dabei selbst etwas feiert, ist vollkommen berechtigt. Kulturkalender Spielfilm „Kalter Hund“ von Pauline Roenneberg mit Corinna Harfouch, Filmstart 17. September OSTKREUZ-Gruppenausstellung „Was tun wir. Bilder in Zeiten zerfallender Gewissheiten“, bis 8. November, robotron-Kantine Dresden Theater Magdeburg „Die Holländerinnen“, Premiere 19. September (Senderinfo).

    Um 21:15 Uhr zeigt MDR Fernsehen „artour“: die Ausstrahlung endet um 21:45 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 30 Minuten Sendezeit.

    „artour“ geht raus – nach Bitterfeld-Wolfen Das OSTEN Festival findet in seiner dritten Ausgabe vom 12. bis 27. September 2026 unter dem Titel „Kraftwerk Zukunft“ im ehemaligen Kraftwerk Zschornewitz und Wolfen-Nord statt. Dabei sind unter anderem Charly Hübner, Eva von Redecker, RIAS Kammerchor, Rimini Protokoll, She She Pop und Mats Staub, Wissensformate vom Forum Rathenau sowie viele Projekte aus der Region. Kraftwerk Zukunft – Das OSTEN Festival in Zschornewitz Ein ehemaliges Braunkohlekraftwerk wird zum Labor für die Zukunft: Für seine dritte Ausgabe zieht das OSTEN Festival in das historische Kraftwerk Zschornewitz. Einst eines der größten Dampfkraftwerke der Welt, steht der gewaltige Industriekomplex für Aufstieg, Umbruch und Strukturwandel einer ganzen Region. Unter dem Motto „Kraftwerk Zukunft“ fragt das Festival: Woher kommt die Energie, die es braucht, um diesen Wandel weiter zu gestalten – und woher nehmen Menschen Mut und Zuversicht für die Zukunft? Das Festival ist dabei kein von außen importiertes Kulturereignis. Viele Projekte sind gemeinsam mit Menschen, Vereinen und Initiativen aus Bitterfeld-Wolfen und der Region entstanden. Die Zusammenarbeit beginnt lange vor dem eigentlichen Festival und reicht darüber hinaus – vom gemeinsamen Filmclub und Singen bis zum Kartoffelacker in Wolfen-Nord. Mehr als 350 Menschen wirken an dieser Ausgabe mit. Eine besondere Brisanz bekommt diese Frage unmittelbar nach der Landtagswahl und dem Wahlsieg der AfD. Das Festival hatte seinen Beginn bewusst hinter den Wahltermin gelegt. Nun versteht es das Ergebnis zugleich als Herausforderung und als Ermutigung, Räume für Begegnung, Austausch und ein offenes Miteinander zu schaffen. Kurator Martin Naundorf beschreibt Kunst und Kultur als Möglichkeit, Menschen zusammenzubringen, ohne die Widersprüche der Region auszublenden. Die Autorin Patty Kim Hamilton, die seit fünf Jahren in Sachsen-Anhalt lebt, erlebt die politische Veränderung unmittelbar. Sie berichtet von einer angespannteren Stimmung und Anfeindungen – aber auch von einer Trotzreaktion: jetzt erst recht bleiben, sich einmischen und demokratische Strukturen vor Ort stärken. „artour“ begleitet am Eröffnungstag eine Führung durch das alte Kraftwerk, besucht die augenzwinkernde „Wollbeschäftigung“, die aus Schafen und Rohwolle eine neue Zukunftsindustrie für Sachsen-Anhalt entwirft, und erlebt ein Konzert des RIAS Kammerchors mit Liedern von Paul Gerhardt: jahrhundertealte Trost- und Hoffnungslieder für einen Ort und eine Region, die gerade neu darüber verhandeln, woher die Kraft für die nächste Transformation kommen kann. Ruth-Maria Thomas: „Die zweitgrößte Liebe“ Was passiert, wenn sich zwei Menschen mit unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten ineinander verlieben? Darum geht es im aktuellen Roman von Ruth-Maria Thomas. Hauptfigur Michelle kommt aus der Lausitz, sieht dort für sich keine Zukunft und geht nach Hamburg. Sie hat Schulden, muss jeden Cent umdrehen. Ihr neuer Partner Henry kommt aus reichem Hause, will ihr ein sorgenfreies Leben mit teuren Restaurants und Urlauben bieten. Doch will sie das überhaupt? Und kann Liebe soziale Unterschiede überwinden? Nach und nach müssen die beiden feststellen, dass soziale Herkunft und finanzielle Fragen ihre Beziehung belasten. „Die zweitgrößte Liebe“ ist eine spannende Liebesgeschichte und zugleich eine präzise Milieustudie – und ein Bestseller. Wir haben Ruth-Maria Thomas in Hamburg getroffen, wo auch ihr Roman spielt. Wie ihre Hauptfigur stammt die Autorin selbst aus der Lausitz: Sie wurde 1993 in Cottbus geboren, ging später nach Leipzig, arbeitete dort zunächst als Jugendsozialarbeiterin und studierte anschließend am Deutschen Literaturinstitut. Heute lebt sie in Leipzig. Dokumentarfilm „Eine Krankheit wie ein Gedicht“ von Jelena Ilić Väter und ihre Töchter – eine meist innige Beziehung. Doch was ist, wenn der eigene Vater psychisch krank ist? Jelena Ilić' Vater leidet seit seiner Jugend an einer drogenbedingten Psychose. Wegen schwerer Körperverletzung sitzt er seit einigen Jahren in der Psychiatrie. Als seine Wohnung geräumt wird, birgt die Regisseurin schippenweise Schutt, darunter aber auch seine künstlerisch inszenierten Selbstportraits und Fotos aus ihrer Kindheit. Nun rückt der Tag seiner Entlassung näher. Wie kann die Regisseurin sicher sein, dass ihr Vater keinen Rückfall erleidet? Ist eine Versöhnung möglich, und wenn ja, wie? In ihrem autobiographischen Dokumentarfilm „Eine Krankheit wie ein Gedicht“ erzählt Regisseurin Jelena Ilić voller Wärme und Humor von umgekehrten Eltern-Kind-Rollen, von der Poesie im Chaos und von dem Mut zu lieben, auch wenn es schwer bleibt. „artour“ spricht mit der Regisseurin Jelena Ilić über ihr preisgekröntes Debüt und warum dieser Film alles andere als eine Therapie war. Der Film startet bundesweit am 8. Oktober im Kino, vorab gibt es eine Kinotour, die u. a. am 19. September in Eisenach bei der LetsDOK-Reihe in der Nikolaikirche Halt macht. Correggio. Berührend menschlich Dresden strahlt wieder einmal im Glanz seiner Kunst. Seit den Tagen August III. besitzt die Gemäldegalerie vier große Altäre des Antonio Allegri, genannt Correggio (1489–1534). Jetzt wird mit hochkarätigen Leihgaben aus Italien und weiteren Ländern, mit eigentlich „unausleihbaren“ Hauptwerken aus dem Prado und dem Louvre, die erste umfassende Correggio-Ausstellung außerhalb Italiens eröffnet: „Correggio. Berührend menschlich“. Der Norditaliener verwandelte die Nüchternheit eines Mantegna, die ruhige Eleganz des Raffael und Leonardo in einen bewegten Stil, der Generationen von Künstlern bis in den Barock zum Vorbild wurde: mit frecher Lebendigkeit, tiefer Emotion genauso wie mit Anmut und Erotik. Das 18. und 19. Jahrhundert verstand „Il Correggio“ als größten Maler seit Raffael. Die Ausstellung soll dazu beitragen, Correggio diesen in der Moderne verlorenen Rang zurückzugeben – und dass Dresden sich dabei selbst etwas feiert, ist vollkommen berechtigt. Kulturkalender Spielfilm „Kalter Hund“ von Pauline Roenneberg mit Corinna Harfouch, Filmstart 17. September OSTKREUZ-Gruppenausstellung „Was tun wir. Bilder in Zeiten zerfallender Gewissheiten“, bis 8. November, robotron-Kantine Dresden Theater Magdeburg „Die Holländerinnen“, Premiere 19. September (Senderinfo).

    Beginn
    21:15
    Ende
    21:45
    Dauer
    30 Min.
    Sender
    MDR Fernsehen
    Genre
    Kulturmagazin
    Jahr
    2026
  3. MDR aktuell

    21:4522:10 · 25 Min.

    GenreNachrichtenJahr2026

    Die tägliche Nachrichtensendung „MDR aktuell“ hat sich zur beliebtesten Sendung des MDR entwickelt. Ausführliche Informationen über Ereignisse und Entwicklungen in der Region Mitteldeutschland sowie internationale und nationale Top-Themen bietet die Nachrichtensendung. „MDR aktuell“-Reporter und Korrespondenten in den Landesfunkhäusern von Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie der schnelle Zugriff auf Nachrichtenagenturen und Bildmaterial aus dem nationalen Eurovisions-Pool sichern Informationen aus erster Hand. Der Sport hat seinen festen Platz. (Senderinfo).

    Um 21:45 Uhr zeigt MDR Fernsehen „MDR aktuell“: die Ausstrahlung endet um 22:10 Uhr. Von Anfang bis Ende sind das 25 Minuten Programm.

    Die tägliche Nachrichtensendung „MDR aktuell“ hat sich zur beliebtesten Sendung des MDR entwickelt. Ausführliche Informationen über Ereignisse und Entwicklungen in der Region Mitteldeutschland sowie internationale und nationale Top-Themen bietet die Nachrichtensendung. „MDR aktuell“-Reporter und Korrespondenten in den Landesfunkhäusern von Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie der schnelle Zugriff auf Nachrichtenagenturen und Bildmaterial aus dem nationalen Eurovisions-Pool sichern Informationen aus erster Hand. Der Sport hat seinen festen Platz. (Senderinfo).

    Beginn
    21:45
    Ende
    22:10
    Dauer
    25 Min.
    Sender
    MDR Fernsehen
    Genre
    Nachrichten
    Jahr
    2026
  4. Echtes Leben

    22:1022:40 · 30 Min.

    GenreDokuJahr2025LandD

    Ein Brief stellt das Leben von Maike Neuschulz auf den Kopf. Vielleicht bedeutet er sogar ihr Ende. „Wir bedauern die Konsequenzen“, heißt es da, aber für die lebenswichtige Insulinpumpe, die Maike braucht, würden ab Ende 2025 keine Ersatzteile mehr verfügbar sein. „Das war ein Schock für mich“, sagt die 54-Jährige, „ich habe es zunächst gar nicht verstanden.“ Maike leidet an einer äußerst seltenen Insulin-Unverträglichkeit und ist seit den 1990er-Jahren auf einen kleinen Kasten angewiesen, etwa so groß wie ein Walkman. Weil ihr Insulin direkt in die Bauchhöhle abgegeben wird, kann sie mittlerweile ein nahezu normales Leben führen. Nach Jahren voller Leiden: immer wieder Komplikationen bei Operationen infolge ihrer Diabeteserkrankung. Mehr als 200 Mal wurde sie bereits unter Vollnarkose operiert, berichtet Maike. Auch die Schläuche des Accu-Chek DiaPort-Systems, so heißt ihre Pumpe, müssen regelmäßig gewechselt werden. Bis Ende 2025 ist das kein Problem, solange gibt es noch Ersatzteile. Doch danach braucht sie eine Alternative, erfährt sie am Telefon. Maike macht sich auf die Suche: Gibt es weitere Geräte, die für ihre Behandlung geeignet sind? Oder vielleicht eine andere Möglichkeit, Insulin in ihren Körper zu bringen? In einer Spezialklinik in Bayern erhält sie die Gewissheit: Fällt ihre Pumpe aus, gibt es nur eine Überlebenschance – eine Bauspeicheldrüsentransplantation. „Das ist eine der gefährlichsten Transplantationen überhaupt. Als ich das erfuhr, bekam ich zum ersten Mal Angst“, erzählt Maike. Die riskante Operation ist das eine, dass Betroffene bis zu fünf Jahre auf ein neues Organ warten müssen, das andere. Zeit, die Maike nicht mehr bleibt. Dabei liebt sie das Leben, die gemeinsame Zeit mit ihrem Mann Dirk und die Hunde, die sie in ihrer Hundepension betreut, wenn die Besitzer im Urlaub sind. Damit ist jetzt Schluss: zu groß ist das Risiko, nach einer Transplantation mit geschwächtem Immunsystem krank zu werden. Ein Filmteam begleitet Maike und Dirk, während sie Abschied von ihrem alten Leben nehmen: Sie verkaufen ihr großes Haus in Hagen in Niedersachsen, ziehen nach Haselünne in die Nähe der möglichen Transplantationsklinik, verabschieden sich von Freunden und schließen die Hundepension. Auch Dirk ändert alles: Er hängt seinen IT-Job an den Nagel, um so viel Zeit wie möglich mit Maike verbringen zu können. Zum Abschied erfüllt sich Maike den Wunsch, das Leben zu spüren – sie reist, springt Fallschirm und möchte neu anfangen. Sie glaubt bis zuletzt fest daran, den Wettlauf um ihr Leben zu gewinnen. (NDR) (Senderinfo).

    Auf MDR Fernsehen steht „Echtes Leben“ um 22:10 Uhr auf dem Programm, bis 22:40 Uhr. Die Ausstrahlung füllt 30 Minuten Sendezeit.

    Ein Brief stellt das Leben von Maike Neuschulz auf den Kopf. Vielleicht bedeutet er sogar ihr Ende. „Wir bedauern die Konsequenzen“, heißt es da, aber für die lebenswichtige Insulinpumpe, die Maike braucht, würden ab Ende 2025 keine Ersatzteile mehr verfügbar sein. „Das war ein Schock für mich“, sagt die 54-Jährige, „ich habe es zunächst gar nicht verstanden.“ Maike leidet an einer äußerst seltenen Insulin-Unverträglichkeit und ist seit den 1990er-Jahren auf einen kleinen Kasten angewiesen, etwa so groß wie ein Walkman. Weil ihr Insulin direkt in die Bauchhöhle abgegeben wird, kann sie mittlerweile ein nahezu normales Leben führen. Nach Jahren voller Leiden: immer wieder Komplikationen bei Operationen infolge ihrer Diabeteserkrankung. Mehr als 200 Mal wurde sie bereits unter Vollnarkose operiert, berichtet Maike. Auch die Schläuche des Accu-Chek DiaPort-Systems, so heißt ihre Pumpe, müssen regelmäßig gewechselt werden. Bis Ende 2025 ist das kein Problem, solange gibt es noch Ersatzteile. Doch danach braucht sie eine Alternative, erfährt sie am Telefon. Maike macht sich auf die Suche: Gibt es weitere Geräte, die für ihre Behandlung geeignet sind? Oder vielleicht eine andere Möglichkeit, Insulin in ihren Körper zu bringen? In einer Spezialklinik in Bayern erhält sie die Gewissheit: Fällt ihre Pumpe aus, gibt es nur eine Überlebenschance – eine Bauspeicheldrüsentransplantation. „Das ist eine der gefährlichsten Transplantationen überhaupt. Als ich das erfuhr, bekam ich zum ersten Mal Angst“, erzählt Maike. Die riskante Operation ist das eine, dass Betroffene bis zu fünf Jahre auf ein neues Organ warten müssen, das andere. Zeit, die Maike nicht mehr bleibt. Dabei liebt sie das Leben, die gemeinsame Zeit mit ihrem Mann Dirk und die Hunde, die sie in ihrer Hundepension betreut, wenn die Besitzer im Urlaub sind. Damit ist jetzt Schluss: zu groß ist das Risiko, nach einer Transplantation mit geschwächtem Immunsystem krank zu werden. Ein Filmteam begleitet Maike und Dirk, während sie Abschied von ihrem alten Leben nehmen: Sie verkaufen ihr großes Haus in Hagen in Niedersachsen, ziehen nach Haselünne in die Nähe der möglichen Transplantationsklinik, verabschieden sich von Freunden und schließen die Hundepension. Auch Dirk ändert alles: Er hängt seinen IT-Job an den Nagel, um so viel Zeit wie möglich mit Maike verbringen zu können. Zum Abschied erfüllt sich Maike den Wunsch, das Leben zu spüren – sie reist, springt Fallschirm und möchte neu anfangen. Sie glaubt bis zuletzt fest daran, den Wettlauf um ihr Leben zu gewinnen. (NDR) (Senderinfo).

    Beginn
    22:10
    Ende
    22:40
    Dauer
    30 Min.
    Sender
    MDR Fernsehen
    Genre
    Doku
    Jahr
    2025
    Land
    D